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Spiel-Fakten:

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Genre: Geschicklichkeit, Party
Erscheinungsjahr:
2018
(deutsche Version)
Verlag: Matagot /
Pegasus Spiele  ..i..
Autor: Cédric Millet
Grafik: Angelina Costamagna, Mathieu Leyssenne, Sabrina Tobal
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Meeple Circus
...

Manege frei!

Mit den kleinen Holzgegenständen, Akrobaten- und Tierfigure vollführen die Spieler waghalsige Kunststücke, die ihnen möglichst viele Punkte einbringen sollen ... nein, möglichst viel Applaus! 
 

 
Hinweis vorab: Für diesen Spieletest lag uns die englischsprachige Version von "Meeple Circus" vor. Wundert euch also nicht über die englischen Texte auf den Karten - Pegasus Spiele brachte im Jahr 2018 bereits eine komplett deutsche Version heraus, die momentan zwar vergriffen ist, aber bald wieder in einer neuen Auflage erhältlich sein wird! Wer mit den englischsprachigen Texten klarkommt, kann natürlich auch zu dieser Version greifen; diese ist (Stand: 1/2019) sofort lieferbar.



Gespielt werden insgesamt 3 Runden, bzw. "Aufführungen". Jeder Spieler erhält vor dem eigentlichen Spielbeginn eine Manege sowie einen blauen und einen gelben Akrobaten. Zu Beginn jeder Runde wählt jeder Spieler dann zunächst ein Darbietungskärtchen oder ein Repertoire-Plättchen aus, und in einer zweiten Auswahlrunde dann das, was er in der ersten Auswahlrunde nicht genommen hat (also ein Repertoire-Plättchen, wenn er zuvor ein Darbietungskärtchen genommen hat oder umgekehrt). Der Spieler erhält nun die auf diesen Kärtchen / Plättchen abgebildeten Artisten, Tiere und Gegenstände dauerhaft in seinen persönlichen Vorrat.



Es liegen stets vier "Zuschauerwünsche" aus, die vorgeben, für welche Kunststücke jeder Spieler Punkte bekommen kann, wenn er die Vorgabe 1:1 nachbaut. Punkte gibt es nach einer Vorführung auch für die Positionen der Aktrobaten-Meeple (blau muss auf dem Boden stehen, gelb eben nicht und rot möglichst weit oben). Alle Figuren und Gegenstände müssen stets aufrecht in der Manege stehen, um in die Wertung zu gelangen. Außerdem muss jedes einzelne Teil immer mindestens eine Verbindung zu einem anderen haben. Ein Akrobat, der alleine in der Manege steht, würde beispielsweise keine Punkte einbringen.



Als Timer fungiert die vor dem Spiel herunterzuladene App. Sobald die Zirkusmusik abgespielt wird, haben die Spieler nun Zeit, um ihr Ensemble und ihre Gegenstände möglichst punkteträchtig in der Manege zu platzieren. Dabei dürfen auch mehrere Aufträge (bzw. Zuschauerwünsche) kombiniert werden. Fällt etwas um, ist das erst einmal nicht schlimm. Solange die Musik läuft, darf man immer wieder von vorn beginnen. Der erste Spieler, der fertig ist, ruft "Ta-daaaa" und nimmt sich den 2-Punkte-Bonus-Chip. Der zweite Spieler, der seine Aufführung beendet, erhält noch den 1-Punkt-Bonus-Chip. Die Spieler entscheiden, welche Teile sie verbauen - sie müssen nicht ihren gesamten Vorrat in die Manege bringen. Somit können sie auch eigenständig entscheiden, wann ihre Aufführung als beendet gilt.



Spätestens, wenn die Musik endet, endet auch die Aufführung jedes Spielers. Nun werden die in der jeweiligen Spieler-Manege aufgebauten Formationen gewertet. Punkte gibt es also für die korrekten Positionen der Akrobaten (bei roten Akrobaten wird mit dem Lineal die Höhe gemessen - je höher die Figur steht, umso mehr Punkte bringt sie), für erfüllte Aufträge sowie für die Bonus-Chips.



Wer nach einer Runde die wenigsten Punkte gesammelt hat, ist der neue Startspieler. Er tauscht zunächst eine Auftragskarte gegen eine neue vom Stapel aus. Dann wird mit einer neuen Auswahl aus Darbietungskärtchen und Repertoire-Plättchen wieder das eigene Ensemble vergrößert. Die neuen Figuren etc. kommen zu den bisherigen hinzu.



In Runde 2 kommen die "Gaststars" ins Spiel. Jeder Spieler erhält mit seiner Auswahl eine individuelle Figur und einen dazu passenden Auftrag, der nun zusätzlich Punkte einbringen kann. Dieser Auftrag gilt dann auch noch in Runde 3, wenn die "Galavorstellungs"-Kärtchen neu ins Spiel kommen. Sie beinhalten besondere Aufgaben, teilweise Geschicklichkeits- oder auch Partyaufgaben. Wird eine solche Aufgabe erfüllt, bringt sie in Runde 3 noch einmal Punkte on top. Wichtig: In der letzten Runde gibt es keinen Speed-Bonus mehr. Während in Runde 1 und 2 alle Spieler gleichzeitig bauen, führen die Spieler in Runde 3 ihre Aufführungen nacheinander vor.



Wer nach drei Runden die meisten Punkte (= den meisten Applaus) gesammelt hat, gewinnt. [ih]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
genial-witzige Spielidee
spannender Adrenalinkick
drollige Ergebnisse
auch als Partyspiel gut nutzbar
ENDE
  MINUS:
MINUS:
nichts für Grobmotoriker!!
Partyaufgaben liegen nicht jedem
der Fun-Faktor lässt nach, wenn
   man das Spiel zu häufig spielt
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Herziger geht es wohl kaum :) - "Meeple Circus" strotzt vor Liebe zum Detail, und ist ein echter Hingucker. Geschicklichkeitsspiele gibt es viele, und schon oft haben wir irgendetwas auf irgendetwas anderes gestapelt, um Punkte zu bekommen, aber bei "Meeple Circus" passt das alles auch thematisch ganz hervorragend.

Das Spielprinzip ist einfach: Baue aus deinem persönlich zusammengestellten Vorrat ein ein Gesamtkunstwerk - also eine Zirkusvorstellung, die möglichst viele Punkte bringt. Damit alles noch mehr Flair bekommt, wenn gegen die Uhr gespielt wird, hat man sich gegen eine schnöde Sanduhr entschieden, sondern setzt darauf, dass zumindest ein Spieler ein Smartphone besitzt und sich die App herunterlädt. Letztlich dient die App ausschließlich als Timer, aber das stilecht mit verschiedener Zirkusmusik und einigen Beckenschlägen, die einem das Zeitlimit noch einmal unterschwellig verdeutlichen. Fällt einem da ein gerade aufgebautes Kunsstück kurz vor Ende wieder um, sollte man echt Ruhe bewahren, und noch einmal schnell versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Oftmals aber verhindert der Adrenalinkick dann jedoch noch eine stabile Lösung, und so ist das Gelächter der Mitspieler groß, wenn alle Teile quer durch die Manege purzeln.

Während in Runde 1 und 2 alle Spieler gleichzeitig bauen und wenig davon mitbekommen, was bei den Mitspielern passiert (erst bei der Wertung kann man sich auf die Aufführungen der anderen konzentrieren), sorgt Runde 3 dann noch einmal für zusätzlichen Thrill. Unter den Augen der Gegener zu bauen, führt bei dem einen oder anderen Spieler dann doch zu noch mehr zittrigen Händen ... Grobmotoriker werden daher übrigens keinen großen Spaß an "Meeple Circus" haben. Die Holzteile sind eben doch recht klein und weniger für große Hände oder tolpatschige Personen gemacht. Auch kommen die in Runde 3 hinzufügbaren Partyaufgaben (z.B. bei jedem Applaus aufstehen und "I love you" rufen oder jedes Tier mit einem Tierlaut in die Manege schieben) nicht bei allen Spielern gleich gut an. Man kann sie aber auch weglassen.

Gerade die erste Partie von "Meeple Circus" ist wohl immer die lustigste. Danach ebbt der Spaßfaktor mit jeder Wiederholungspartie langsam ab. Bringt man das Spiel dagegen nur hin und wieder auf den Tisch, ist es aber ein echter Kracher - sowohl als Party-, als auch als Geschicklichkeitsspiel. Zum Testen lag uns noch die englischsprachige Version des Spiels vor. Glücklicherweise hat Pegasus eine deutsche Version nachgeschoben, sodass die Sprachbarriere nicht mehr als Ausrede zählt, dieses Spiel nicht spielen zu wollen. Überhaupt wäre das schade! "Meeple Circus" kommt mit seiner eher kindlichen Anmutung so erfrischend daher, dass auch reine Erwachsenenrunden viel Spaß daran haben. Dass es da manchmal auch kleine, unfaire Momente gibt, wenn z.B. ein bestimmter Gegenstand durch die Zufallsauslage nur für zwei von vier Spielern auf den Repertoire-Plättchen verfügbar ist, verzeiht man dem Spiel gerne.

In der richtigen Spielgruppe - und mit möglichst mindestens 3 Spielern, wenngleich es auch mit 2 Spielern problemlos spielbar ist - kommt jedenfalls richtig viel Spaß und echtes Zirkusflair auf. Da das Spiel nicht mit jedermann spielbar ist, was sich auch in unseren Testrunden zeigte, vergebe ich zwar keine Höchstpunktezahl, aber auf jeden Fall völlig verdiente 8 Kultpunkte! Sehr gut, klare Empfehlung für dieses wirklich schöne Spiel!

Beachtet auch unser > Video zum Spiel!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   Andreas
   Ingo
   Matthiass
   Nicole
   Carola
   Lutz
   Michael
   Ulf
   Marcel
Ende
 
 

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