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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken, Logik, Kombinieren
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Hutter Trade / Sirius..i..
Autor: Andrea Mainini & Alberto Branciari
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: 8 bis 99 Jahre
Spieldauer: 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Maya
     
Legobaukasten fürs Gehirn
Die Maya-Priester spielen mit ihren bunten Pyramiden "Bäumchen-wechsel-dich" und versuchen dabei den Göttern gefällig zu sein.
 


In diesem Logik- Spiel versuchen 2 bis 4 Spieler die Maya-Pyramiden nach Farben zu sortieren und den Gegnern diese Möglichkeit zu verwehren.

Die Vorbereitung:

Die 9 Plastikpyramiden werden auf dem Spielplan aufgebaut, so dass alle 5 Stufen jeder Pyramide unterschiedliche Farben haben. Die Stele (ein Stab mit Adler dran) wird zusammengebaut. Der Spieler rechts vom Startspieler positioniert die Stele zwischen zwei Pyramiden. Bei 3 oder 4 Spielern bekommt jeder Spieler 2 der 9 Aufgabenkarten, welche je eine Farbe der 9 Pyramiden zeigen, nachdem die Karte der Farbe der Basis der Pyramide in der Mitte aussortiert wurde. Bei 2 Spielern kriegt ein Spieler alle weißen Treppen und Priester und der andere Spieler alle schwarzen Treppen und Priester. Die Aufgabenkarten werden hier nicht benötigt.



Spielablauf für 3 Spieler:
Reihum macht jeder Spieler einen Tausch. Hierzu nimmt er die 1 bis 4 oberen Teile einer Pyramide und tauscht sie mit einer senkrecht oder wagerecht benachbarten Pyramide. Hierbei gilt, dass die Reihenfolge der Teile der Pyramide nicht geändert werden darf und die komplette Spitze getauscht werden muss. Wenn man also das dritte Teil von oben tauschen will, dann müssen die beiden darüber auch getauscht werden. Die beiden Pyramiden, zwischen denen die Stele steht, sind für alle Tauschaktionen gesperrt. Bei einem Tausch dürfen keine gleichfarbigen Teile getrennt, aber weiterhin als kompletter Block getauscht werden. Einmal zusammengefügte gleichfarbige Steine bleiben so bis zum Spielende zusammen. Nach dem Tausch stellt der Spieler die Stele zwischen die beiden Pyramiden, die am Tausch beteiligt waren.



Es wird gespielt, bis der Spieler, der am Zug ist, keinen Zug durchführen kann. Alternativ kann ein Spieler das Spiel freiwillig beenden, wenn die Pyramide in der Mitte einfarbig ist und eine Pyramidefarbe seiner Auftragskarten auch eine komplette Pyramide bildet. Wird das Spiel auf diese Weise in dem Zug beendet, in welchem der Spieler die mittlere Pyramide einfarbig gemacht hat, erhält dieser 5 Punkte. Am Ende erhält jeder Spieler Punkte für ununterbrochen zusammenhängende Teile der Pyramidenfarben seiner Auftragskarten. Die meisten Punkte gibt es für einfarbige Pyramiden.



Bei 4 Spielern schließen sich die gegenübersitzenden Partner zu einem Team zusammen. Ihre Punkte werden zusammenaddiert.

Bei 2 Spielern gibt es keine Auftragskarten. Vereint ein Spieler Blöcke gleicher Farbe in einer Pyramide, so darf er eine Treppe seiner Farbe an die Pyramide legen. Wird durch einen Tausch eine Pyramide einfarbig, so darf der Spieler zusätzlich noch einen Priester auf die Pyramide stellen. Beim Spiel zu zweit hat die Stele noch eine weitere Funktion. Die Höhe des Adlers an der Stele gibt an welche Pyramidenhöhe nicht getauscht werden darf. Steht der Adler auf der zweiten Ebene von oben, so darf nicht die Spitze und das Teil darunter getauscht werden, allerdings dürfen z.B. die Spitze oder die Spitze und die beiden Teile darunter getauscht werden. Der Adler wird immer auf die Höhe des letzten Tauschs eingestellt. Das Spiel endet, wenn der Spieler am Zug, keinen Zug mehr machen kann. Jede Pyramide mit mehr eignen Treppen als generischen Treppen bringt einen Punkt und jeder Priester bringt einen Punkt. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ls]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell gelernt, schnell gespielt, kein Glücksfaktor
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Höhenverstellung an der Stele dauert zu lange leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Lutz: Scheinbar haben nicht alle Mayas nur an ihrem Kalender gerechnet, sondern ein paar haben sich mit bunten Pyramiden beschäftigt… Und schon sind wir beim Spielmaterial. Die Pyramiden sind aus Plastik und quietschbunt. Das erscheint zunächst etwas billig, aber tatsächlich ist es sehr funktional. Die aufgebauten Pyramiden lassen sich gut greifen und tauschen, die Farben sind sehr klar zu unterscheiden und das Spiel bleibt übersichtlich. Ein wenig anstrengend ist das ständige Wechseln der Höhe des Adlers an der Stele beim Zwei-Spieler-Spiel, aber die Befürchtung, dass der Adler oder die Stele vom ständigen Umstecken kaputt gehen könnten, hat sich als unbegründet herausgestellt. Lediglich bei den Karten kann es passieren, dass rot und orange in schlechtem Licht verwechselt werden.

Maya ist schnell erklärt und alle Regeln greifen so gut ineinander, dass sie meist schon intuitiv richtig gespielt werden und es kaum Rückfragen gibt.

Der Spielablauf ist flüssig, aber je nachdem wie viele Züge euer Gegner plant, kann dies schon mal zu Wartezeiten führen, gerade im Zwei-Spieler-Spiel. Das Spiel lässt sich in allen drei Varianten also der für 2, 3 oder 4 Spieler gut spielen. Bei 2 Spielern ist der Grübelfaktor höher, weil es durch ein geschicktes setzen der Stele tatsächlich möglich ist dem Gegner viele lukrative Züge zu verwehren, aber die Position der Stele wird durch den eigenen Zug bestimmt, so dass gut überlegt sein will, wo ein lukrativer Zug gemacht wird und wo dem Gegner sein Zug verwehrt wird. Bei 4 Spielern macht es besonders Spaß wegen den Teams. Verrät man durch sehr offensichtliche Züge seine Farben oder hält man sich lieber zurück? Verrät man seine Farben, so kann der Partner helfen, aber die Gegner können auch blockieren. Apropos blockieren, dadurch, dass gleiche Farben zusammenbleiben müssen, wird zwangsweise ein Spielende herbeigeführt, zumindest sollte es so sein. In einer meiner Partien ist es tatsächlich passiert, dass wir in einer Schleife gefangen waren. Wir einigten uns dann darauf, dass das Spiel vorbei sei.

An diesem Spiel werden besonders Logikfreunde, die ein oder zwei Züge vorausplanen können große Freude haben, schließlich gibt es kein Glücksmoment in diesem Spiel. So gesehen ist Maya ein Familienspiel ohne Glück, ähnlich wie Mühle oder Dame. Auch ist eine Partie mit ca. 30 Minuten recht kurz und so kann es auch mal zwischendurch gespielt werden. Allerdings darf man sich vom bunten Gewand nicht täuschen lassen. Maya ist ein Spiel, bei dem viel gedacht werden muss. Es sollte allerdings nach jeder Partie darauf geachtet werden, dass die Pyramiden wieder gut durchmischt werden.

Fazit: Maya ist schnell gelernt, aber schwer zu meistern. Eine Partie dauert nicht lange, weswegen es wie andere Logikklassiker, z.B. Mühle, als Familienspiel geeignet ist. Das Material mag zwar nach billigem Plastik aussehen, ist aber absolut praktisch und bietet etwas zum greifen. Ein glücksfreies Spiel für Logik- und Puzzlefreunde.

 
 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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