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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autor: Norbert Tauscher
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Mauerhüpfer
 
Mensch, ärgere dich nicht - reloaded

100 Jahre "Mensch, ärgere dich nicht" - Grund genug, um einen "neuen Klassiker" zu entwerfen, der flexibler daher kommt als das bekannte Original. 
 

So funktioniert's:
Jeder Spieler stellt seine vier Spielfiguren in den Bereich "B". Wer am Zug ist, würfelt mit zwei Würfeln und zieht direkt eine Spielfigur auf die Laufstrecke. Es ist nicht nötig, zuvor eine 6 zu würfeln.


Der Spielplan - die Figuren starten links und kommen über die beiden blauen "Z"-Felder ins Ziel.

Generell gilt: Die beiden Würfel werden getrennt voneinander betrachtet. Der Spieler kann (!) beide Würfelzahlen addieren und entsprechend viele Felder weit nach vorn ziehen. Er kann aber auch erst eine Würfelzahl in die eine Richtung, und die andere Würfelzahl in die andere Richtung setzen! Außerdem kann er eine Würfelzahl dazu verwenden, eine Mauer zu überspringen (egal, in welche Richtung), sofern er direkt neben einer Mauerzahl steht, die ein Würfel zeigt. Theoretisch lassen sich auch gleich 2 Mauern überspringen, wenn beide Würfel entsprechend passende Augenzahlen aufweisen.


Der rote Spieler läuft 4 Felder nach vorn und überspringt gleich mit der 5 die Mauer nach rechts.
   
Der gelbe Spieler kann hier 2 Felder rückwärts laufen, um den grünen Spieler rauszuwerfen. Mit der 4 läuft er anschließend vorwärts ins Ziel.
   

Achtung: Gegner können rausgeworfen werden, wenn der Spieler bei addierter Würfelsumme auf einem Feld stehen bleibt, auf dem ein Gegner steht. Werden die beiden Würfelzahlen aufgeteilt (durch Richtungsänderung bzw. Mauer), so kann auch ein Gegner herausgeworfen werden, der auf dem "Zwischen-Stopp" stand. Auf diesem Wege lassen sich mitunter gleich zwei gegnerische Figuren eliminieren (Zwischenstopp plus Feld am Ende der Bewegung).


Die blauen Zielfelder müssen exakt erreicht werden; es dürfen keine Würfelaugen verfallen.
   
Der rote Spieler hat ihr als erster alle vier Spielfiguren seiner Farbe ins Ziel gebracht und gewinnt.
   

Wer mit einem Würfelergebnis (beide Würfel müssen mit einbezogen werden!) genau auf eines der beiden "Z" (=Ziel)-Felder gelangt, stellt seine Figur in den Zielbereich seiner Farbe (Felder a bis d). Wer als erster alle vier Figuren ins Ziel gebracht hat, gewinnt. [ih]

 
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  PLUS:
PLUS:
der Klassiker mit neuem Pep
generationsübergreifend
ENDE
  MINUS:
MINUS:
immer noch sehr glückslastig
zu zweit weniger turbulent

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Es ist nicht ohne Risiko, wie Schmidt Spiele seine Neuheit anlässlich des 100. Geburtstages von "Mensch, ärgere dich nicht" vermarktet. Die Spielschachtel gleicht auf dem ersten Blick dem Original, und das kann zur Folge haben, dass Spieler, die "Mädn" nicht mögen, die "Mauerhüpfer" gar nicht erst entdecken. Umgekehrt übersehen "Mädn"-Liebhaber eventuell - durch die geklonte Aufmachung - die Neuheit. Nundenn, dies sei erst einmal nicht unsere Sorge. Der Verlag wird sich etwas dabei gedacht haben, es so zu machen, wie es gemacht wurde ;)

Was nun ist neu am aufgebohrten "Mensch, ärgere dich nicht" (kurz: "Mädn")-Prinzip? Zunächst einmal fällt die lästige Vorgabe weg, erst bei einer "6" starten zu dürfen. Das beschleunigt das Spiel schon einmal ungemein. Die zwei Würfel mit der Option vor- und/oder auch rückwärts laufen zu dürfen, erhöhen die Flexibilität der Bewegung enorm. Natürlich leisten die namensgebenen Mauern auch einen großen Beitrag zu mehr Bewegungsfreiheit. Insgesamt lässt sich so als aktiver Spieler weit mehr taktieren als dies früher möglich war! Das ist schon einmal ein Pluspunkt!

Nun behaupte ich trotzdem, dass der Glücksanteil durch die neuen Regeln nicht geringer wird - im Gegenteil. Als passiver Spieler nämlich, konnte man sich bei "Mädn" ganz geschickt im "Windschatten" eines Spielers aufhalten, um geschützt zu sein. Der Thrill, der aufkam, wenn man kurz vom Ziel stand, aber mehrere Gegner hinter sich hatte oder wenn man auf dem Startfeld eines Mitspielers verweilte, wurde bei der Neuheit verwässert bzw. - je nach Sichtweise - erhöht. An keiner Stelle des Spiels kann man sich jetzt mehr sicher sein, von einem Gegner rausgeworfen zu werden. Eine Schutzposition gibt es nicht mehr. Das macht das Spiel zum einen turbulenter, zum anderen vermisse ich jedoch gerade diese Finesse.

Wie auch beim Original macht das Spiel umso mehr Spaß, je mehr Spieler teilnehmen, da bei nur zwei Spielern wenig los ist auf der Rennstrecke... Wer jedoch mit Grüblern spielt, der wird feststellen, dass die Spielzüge eines Einzelnen länger geworden sind. Jetzt wird zunächst nachgedacht, ob man die Würfelzahlen aufteilt oder addiert, ob man vor- oder rückwärts läuft, mit welcher Figur man vielleicht die Mauern am besten nutzen kann; das Original lies sich da - besonders mit Kindern - definitiv lockerer spielen.

Fazit: Wer "Mensch, ärgere dich nicht" mochte, erhält mit den "Mauerhüpfern" auf jeden Fall einen neuen Grund, sich wieder am Spieltisch zu versammeln. Als Familienspiel ist der "Mädn"-Zielgruppe auch die Neuheit zu empfehlen. Und selbst, wer "Mädn" bisher nicht mochte, sollte die "Mauerhüpfer" einmal ausprobieren, wenngleich sie ihrem Original - trotz mehr aktiver Taktik - in Sachen Glücksabhängigkeit und Ärgerfaktor treu bleiben.

Hinweis zum Kultfaktor:  Für Fans von "Mädn" 7 Punkte.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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