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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Legespiel
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Queen Games  ..i..
Autor: Wolfgang Panning
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Maharani
 
Der Mosaik-Palast
Dem Taj Mahal fehlt noch ein prunkvoller Bodenbelag. Also entsendet ihr eure Arbeiter, um ein großes Mosaik zu legen - und das möglichst geschickt!
 


     

So funktioniert's:
Der Spielplan zeigt den Grundriss des Taj Mahal. Der Palast ist unterteilt in vier gleichgroße Räume (Viertel), alle mit gleicher Anzahl an Feldern, auf denen Mosaikfliesen platziert werden sollen. Die Fliesen werden auf dem Rondell in der Mitte des Spielplans angeboten. Immer vier liegen dort (zuvor zufällig aus einem Stoffbeutel gezogen) aus. Sie gibt es in 6 Farben und mit unterschiedlicher Anordnung der schwarzen Säulen, die beim Auslegen zu den vorgegebenen Säulen des Palastes passen müssen!


Der Spielplan zeigt das Taj Mahal mit seinen vier Gebäudeteilen.
   
Auf dem Rondell (Drehscheibe) werden die Mosaikfliesen angeboten.
   

Wer am Zug ist, dreht das Rondell mit dem Pfeil in seine Richtung (jeder Spieler übernimmt immer eine Spielplanseite). Alle kleinen Pfeile auf den Fliesen sind immer nach dem großen Pfeil ausgerichtet und zeigen dann automatisch ebenfalls zum aktiven Spieler. Dieser sucht sich nun eine Fliese aus und platziert sie auf dem Spielplan. Dabei darf er sie beliebig drehen und jedes passende freie Feld wählen. Passend heißt: Die Säulen dürfen nie halbiert sein; die Ausrichtung eines Plättchens muss also immer den auf dem Spielplan aufgedruckten Säulen (schwarze Punkte) entsprechen. Allerdings darf jedes Plättchen beliebig gedreht werden.


Jeder Spieler besitzt pro Viertel einen Marker, mit dem er Fliesen in einem fremden Viertel verbauen kann.
   
Die Säulen müssen immer zu einer Einheit verschmelzen. Wer ein Plättchen in seine Richtung legt, stellt einen Arbeiter darauf.
   

Dabei gibt es folgende Dinge zu beachten:
- Wird eine Fliese in dem Viertel untergebracht, welches das Rondell vorgibt, so ist das Auslegen im gleichen Viertel ohne weitere Einschränkungen möglich.
- Wird eine Fliese aber in einem anderen Viertel untergebracht als vom Rondell vorgegeben, muss der Spieler auf seiner Spielertafel (die jeder Spieler besitzt) den Marker des Viertels, aus dem die Fliese genommen wurde, auf die Rückseite drehen. Er kann dann vorerst kein weiteres "fremdes" Plättchen aus einem Viertel holen, dessen Marker die Rückseite zeigt.
- Zeigt der Pfeil des Plättchens in Spielerrichtung, stellt er einen seiner Arbeiter auf das Plättchen. Das gibt Extrapunkte.

Sofort wird ein neu ausgelegtes Plättchen gewertet. Ein einzelnes Plättchen bringt 1 Punkt, ein einzelner Arbeiter ebenfalls 1 Punkt. Ziel ist es jedoch, zusammenhängende Flächen zu bilden.  Dabei werden Fliesen und Arbeiter getrennt voneinander bewertet, d.h. grenzt ein neu angelegtes Fliesenplättchen an weitere Plättchen in der selben Farbe, so zählen alle farbgleichen Plättchen als Punkte! Je größer also eine Farbfläche, umso mehr Punkte macht man, wenn man ein neues farbgleiches Plättchen anfügt. Für Arbeiter gilt die gleiche Regel. Allerdings zählen immer nur eigene (!) Arbeiter, die aneinander grenzen als zusätzliche Punkte.


Aneinandergrenzende gleichfarbige Plättchen bzw. eigene Arbeiter bringen Extrapunkte.

Wichtig: In jedem Viertel darf pro Fliesenfarbe immer nur genau 1 eigener Arbeiter eingesetzt werden; maximal können sich also 6 Arbeiter eigener Farbe in einem Viertel befinden, da es sechs unterschiedliche Fliesenfarben gibt.

Nachdem der aktive Spieler ein Plättchen ausgelegt hat, kann er sich für 2 Punkte (die er auf der Punkteleiste zunächst wieder rückwärts zieht) einen zweiten Spielzug erkaufen. Spätestens danach muss er jedoch die Auslage aus dem Beutel auffüllen und das Rondell zum nächsten Spieler weiterdrehen.


Ist ein Viertel komplett mit Fliesen gefüllt,...
   
... erfolgt eine Wertung anhand dieser Tabelle.
   

Anstatt ein neues Plättchen zu wählen, kann der Spieler als Alternative auch eine Runde aussetzen und dafür dann alle eigenen Viertelmarker wieder auf die Vorderseite drehen, so dass er fortan wieder flexibler beim Einsetzen der Fliesen ist.

Sobald ein Viertel komplett mit Plättchen belegt wurde, erhalten die Spieler dort Punkte für die Anzahl platzierter Arbeiter. Die Arbeiter dieses Viertels kommen dann zurück zu den Spielern und können an anderer Stelle neu eingesetzt werden. Das Spiel endet, wenn alle Viertel komplett belegt wurden. Der Spieler, der nach der letzten Wertung insgesamt die meisten Punkte gemacht hat, ist der Sieger. [ih]

 
 ERKLÄRVIDEO
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
trickreiche, aber leicht
    zugängliche Legeregeln
sehr gute Materialqualität
familiengerecht und taktisch
ENDE
  MINUS:
MINUS:
zum Teil lange Grübelphasen
mitunter glücksabhängig
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Optisch wird "Maharani" seinem Thema gerecht. In der Tat ist der Palast eine Augenweide, was dem schönen Spielmaterial zu verdanken ist. Da gibt es nichts auszusetzen. Spielerisch handelt es sich um ein klassisches - abstraktes - Legespiel, bei dem es darum geht, farbliche Mehrheiten zu bilden bzw. Figurenketten entstehen zu lassen. "Maharani" orientiert sich als Familienspiel an dem bekannten "Carcassonne"-Prinzip "Plättchen legen, Figuren setzen, werten", besitzt aber genug Persönlichkeit, um auch eigenständig zu gefallen.

"Dreh"-und Angelpunkt - im wahrsten Sinne des Wortes - ist das Rondell in der Spielplanmitte, das in einer innovativen Art und Weise den Spielern die Mosaikplättchen anbietet. Gezogen werden diese aus einem Stoffbeutel, was zur Folge hat, dass nicht immer alles "gerecht" zugeht. Ja, "Maharani" unterliegt einem gewissen Glücksfaktor. So mancher Spieler steht dann gern mal auf Fortunas Seite und erwischt in seinem Spielzug eine Auslage, die ihm - ohne großartige Anstrengung - viele Punkte beschert; andere Spieler müssen sich diese Vorteile erst erkaufen.

Nun muss man gerechterweise sagen, dass sich dies meistens (!) während einer gesamten Partie ausgleicht, es sei denn, einer der Mitspieler heißt vielleicht Gustav Gans... ;) Gerade zum Ende hin kann es dann wichtig werden, auch schon einmal verteidigend zu spielen, als auf "gute" Plättchen zu hoffen, denn die Plättchenzahl entspricht genau den Spielfeldern, so dass auch die letzten Felder auf jeden Fall mit dem noch vorhandenem Vorrat gefüllt werden MÜSSEN.

Während der Partie lässt sich ausreichend taktieren. Das gefällt. Aber das kann auch dauern. Spielt man mit Grüblern, und dann auch noch in voller Besetzung, ergeben sich schon einmal längere Wartezeiten, die man leider auch nicht für eigene Planungen nutzen kann, da sich die Situation auf dem Spielplan bis zum nächsten eigenen Zug eh schon wieder grundlegend geändert haben wird, und man ja auch immer von den angebotenen Mosaikfliesen abhängig ist.

Als Fan abstrakter Legespiele gefällt mir das puristische Spielprinzip in Kombination mit dem sehr gelungenen Äußeren gut! Für mich ist "Maharani" ein schönes Spiel mit einer netten Mischung aus Glück und Taktik, ideal auch für Gelegenheitsspieler! Spieler, die lieber abwechslungsreiche thematische Spiele mögen, werden weniger glücklich mit dem Mosaik-Palast, denn ihnen fehlt es an Möglichkeiten, manchmal noch flexibler ins Spiel eingreifen zu können.
(> Video)  
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Chris: Auch ich kann mich für abstrakte Legespiele durchaus begeistern, "Maharani" war mir dann allerdings doch etwas zu dröge und belanglos. Zugegeben, optisch ist es gelungen, nur die Darstellung der Säulen in Form der fetten, schwarzen Punkte passt so gar nicht in das ansonsten sehr stimmige Design.

Die Funktion des Rondells bleibt mir schleierhaft. Häufig bleiben evtl. nicht günstig liegende Fliesen eine Runde lang unverändert, weil niemand für eventuell unpassende Plättchen auch noch einen eigenen Chip umdrehen will. Für meinen Geschmack wird auch der Bonuszug viel zu häufig ausgeführt. Warum auch nicht? Wenn der Zusatzzug mehr als 2 Punkte einbringt, hat man schließlich keinen Nachteil.

Taktieren kann man meines Erachtens nach bei "Maharani" kaum. Meist ist es ziemlich offensichtlich, wo man das Plättchen gerade am besten anlegt. Dann hat man entweder Glück und die Ausrichtung passt, oder eben nicht. Für mich ein typisches Umstandsspiel: Es gewinnt nicht unbedingt der beste Spieler, sondern derjenige, der die glücklichsten Umstände für sich verbuchen konnte.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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