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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie (Legespiel)
Erscheinungsjahr:
2010
(Original: 1995)
Verlag: Goldsieber ..i..
Autor: Stefan Dorra
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  Linie 1
 
Gefangen im öffentlichen Verkehrsnetz
Möglichst zielstrebig sollten die Spieler das Streckennetz ihrer Straßen-bahnlinie erschließen, um dann zu einer Einweihungsfahrt aufzubrechen.
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler zieht zunächst eine Linien- und eine Streckenkarte (Kurzstrecke mit 2 Haltestellen bei 4 oder 5 Spielern; Langstrecke mit 3 Haltestellen bei 2 oder 3 Spielern). Damit bestimmt er, welche beiden farbigen Bahnhöfe er miteinander verbinden und an welchen Orten (Haltestellen) er vorbeifahren muss. Die Spieler halten ihre Aufträge geheim. Jeder Spieler erhält zudem 5 Startplättchen - 3 gerade Schienen und 2 Kurven.


Jeder Spieler erhält eine Linienkarte sowie eine Streckenkarte (Kurzstrecke bzw. Langstrecke - je nach Spieleranzahl).

Ist ein Spieler an der Reihe, legt er 2 Plättchen aus seinem persönlichen Vorrat auf beliebige freie Felder des Spielplans und zieht anschließend neue Plättchen aus dem verdeckt liegenden allgemeinen Vorrat nach. Um nicht direkt preiszugeben, welchen Linienausbau er verfolgt, sollte der Spieler nicht unbedingt zwingend an einem seiner Bahnhöfe beginnen. Dann folgt der nächste Spieler. Dies setzt sich nun reihum fort.


Der noch leere Spielplan
   
Jeder Spieler erhält 5 Startplättchen.
   

Sobald ein Plättchen neben einem aufgedruckten Ort abgelegt wird, wird ein Haltestellenschild darauf positioniert. Spieler, die diesen Ort auf ihrer Auftragskarte finden, müssen die Haltestelle entsprechend mit in ihren Streckenverlauf einbeziehen. Ein nachträgliches Verschieben einer Haltestelle auf ein anderes angrenzendes Plättchen ist nicht erlaubt. Jeder Ort darf zudem mit nur einer einzigen Haltestelle versehen werden!

Neue Plättchen müssen immer sinnvoll angelegt werden, d.h. die Schienen dürfen nicht in Sackgassen enden, sie dürfen nicht "aus dem Spielplan hinaus" führen oder in einen Ort münden. Orte dürfen zudem nicht überbaut werden!


Wird eine Schiene an einem Ort verlegt, wird ein Haltestellenschild errichtet.
   
Verboten: Schienenstränge dürfen nie ins Leere führen!
   

Statt anzulegen darf der aktive Spieler auch Plättchen austauschen. Dazu legt er dann ein neues Plättchen aus seinem Vorrat auf ein Feld des Spielplans, auf dem sich bereits ein Plättchen befand. Dieses wird vom Spielplan genommen. Dabei muss das neue Plättchen aber stets sämtliche Schienenstränge aufweisen, die auch das vorherige Plättchen zeigte. Ein neues Plättchen kann also das Ausgangsnetz um neue Abbiegungen ergänzen, darf aber nicht im Nachhinein Strecktenteile kappen!


Gelegte Plättchen dürfen ausgetauscht werden, wenn alle bisherigen Streckenteile...
   
... auch auf dem neuen Plättchen zu finden sind. Ein Austausch kann die Strecke also nur erweitern!
   

Sobald ein Spieler meint, er könne seinen Auftrag erfüllen, meldet er dies an. Er zeigt den Mitspielern seine Linien- und seine Streckenkarte. Dann gilt es, die Verbindung von einem Bahnhof zum anderen Bahnhof der gleichen Farbe, über die geforderten Haltestellen, zu testen.

In Phase 2 des Spiels, die für einen Spieler beginnt, wenn das Streckennetz die Aufgabenstellung erfüllt, nimmt sich der Spieler die drei Würfel und wirft sie. Die erwürfelten Symbole bestimmen, wie weit der Spieler seinen Straßenbahn-Spielstein nach vorn ziehen darf. Ein grüner Punkt bedeutet "1 Plättchen" Fahrt, 2 grüne Punkte entsprechend "2 Plättchen" Fahrt. Ein "H" erlaubt es, bis zur nächsten Haltestelle vorzurücken - egal, ob dieser Haltepunkt zum Auftrag gehört oder nicht. Ein roter Punkte bedeutet: Stopp - stehen bleiben!


Im zweiten Teil des Spiels wird gewürfelt - jeder Würfel bestimmt die Zugweite.
   
Mit der eigenen Straßenbahn wird die Strecke abgefahren.
   

Hat sich der Spieler für ein Symbol entschieden und seine Bahn entsprechend weit bewegt, kann er nun die verbliebenen  beiden Würfel neu werfen, wieder ein Symbol wählen und dann einen dritten Wurf wagen, um noch einmal die erwürfelte Aktion auszuführen. Der zweite und der dritte Wurf sind dabei fakultativ. Das Risiko bei jedem Zusatzwurf besteht nämlich darin, das Werkstattsymbol zu erwürfeln. In diesem Fall müsste die Bahn bis zur letzten Haltestelle zurück ziehen!

Sollte sich der Spieler während seiner Einweihungsfahrt verfahren und nicht mehr unter Beachtung der Auftrags-Haltestellen zum Ziel gelangen, so muss er zurück zum Startbahnhof und die Fahrt von vorn beginnen.

Die anderen Spieler, die sich eventuell noch nicht in Phase 2 befinden, können natürlich in ihren Spielzügen weitere neue Schienen auf die Spielfläche bringen. Da einmal gelegte Strecken nach der Austauschregel nur erweitert, und nicht entfernt werden dürfen, tangiert dies nicht den Verlauf einer Einweihungsfahrt.


Wer als Erster seinen Zielbahnhof erreicht, gewinnt das Spiel.

Der Spieler, der als Erster seinen Zielbahnhof erreicht, nachdem er vom Startbahnhof die auf der Streckenkarte angegebenen Haltestellen abgefahren hat, ist der Sieger.

Variante: Die Einweihungsfahrt kann auch in der Klassik-Variante des Originalspiels von 1995 absolviert werden. Dann wird in jedem Spielzug von Phase 2 einfach nur ein Zahlenwürfel geworfen, der es erlaubt, 1 bis 4 Felder bzw. bis zur nächsten Haltestelle nach vorn zu ziehen. [ih]

 
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 ERKLÄRVIDEO
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ein zeitloser Klassiker
Vorbild für viele Legespiele
fairer Streckenbau
ENDE
  MINUS:
MINUS:
trotz neuer Würfelvariante
   immer noch glückslastig in
   der zweiten Phase
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Als "Linie 1" im Jahr 1995 zum "Spiel des Jahres" nominiert wurde, war es nur der starken "Siedler"-Konkurrenz geschuldet, dass die Straßenbahnfahrt das Nachsehen hatte. "Linie 1" ist quasi die Mutter aller neueren Legespiele, die seitdem ein ähnliches Spielprinzip zeigten.

Nachdem im Jahr 2009 das noch jüngere Spiel "Metro" bei Queen Games eine Neuauflage durch "San Francisco Cable Car" erfuhr, zieht Goldsieber nun mit dem eigenen Klassiker nach. Der Titel des Spiels blieb dabei unangetastet.

Neu hingegen sind die freundlichere Gestaltung des Spielmaterials sowie die Regeln der Würfelphase. War diese in der Ursprungsversion extrem glücksabhängig, wurde mit den 3 Symbolwürfeln nun etwas mehr Entscheidungsfreiheit geschaffen. Fortuna muss einem trotzdem hold sein, um die zweite Phase erfolgreich zu meistern.

Damit steht die Entscheidungsphase im Kontrast zur taktischen Legephase, die durch die einfache, aber geniale Legeregel "Austausch ja - aber nur zur Erweiterung" sehr taktisch und zudem fair verläuft. Nur beim Nachziehen der Schienenplättchen ist dann wieder mitunter etwas Glück gefragt.

Die Mischung aus Taktik und Glück zeigt sich bei "Linie 1" insgesamt als angenehm ausgeglichen, wenngleich Hardcore-Strategiespieler dies noch ein wenig anders sehen mögen. Das Spiel erhält auch 15 Jahre nach Ersterscheinung unser Prädikat "eindeutig familientauglich".

Die Neuerungen wissen zu gefallen - allerdings werden sie wohl nur von Fans des Spiels bzw. Erstkäufern eines Legespiels dieser Art genutzt werden. Gelegenheitsspieler, die bereits ein anderes Streckenbauspiel besitzen, werden nicht zwingend ein weiteres kaufen. Lohnen würde es sich aber auf jeden Fall - denn "Linie 1" macht Spaß! (> Video)

 

 
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