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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Lernen
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: NSV
Autor: Reinhard Staupe
Grafik:
Oliver Freudenreich
Spieleranzahl:
2 bis 6
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer:
ca. 10 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Li-La-Laut
...

Fuchs, hast du die Gans gehört?
Dieses Kinderspiel soll die Unterscheidung von laut und leise trainieren. Der Fuchs fährt mit dem Auto. Doch wo möchte er denn hin? Lauscht genau!
 
 
In diesem Spiel übernehmen die Spieler die Rolle des Fuchses, der seinen Mitspielern durch Geräusche sein nächstes Fahrziel anzeigt.

Zu Beginn des Spieles werden die 9 Zielkarten als Kreis in der Tischmitte platziert. Das Auto wird außen an einer beliebigen Karte positioniert.



Der Startspieler beginnt. Er zieht eine Karte vom Stapel und erhält dadurch zwei Informationen: 1. das Geräusch (Klatschen, Klopfen, Indianergeheul, Zischen) und 2. das Ziel. Nun muss der aktive Spieler mithilfe des Geräusches den anderen zeigen, wohin sie fahren. Je lauter das Geräusch, desto weiter ist der Weg. Nachdem der aktive Spieler sein Geräusch akustisch vorgebracht hat, sind die anderen Spieler im Uhrzeigersinn an der Reihe. Jeder darf nun einen Tipp abgeben, wieweit das Auto wohl gefahren ist.



Am Ende löst der aktive Spieler auf, indem er das Auto an das Ziel stellt. Jeder, der richtig getippt hat, erhält eine Karte vom Stapel. Hat mindestens ein Spieler das Ziel erkannt, behält der aktive Spieler seine Karte als Punkt. Nun ist der nächste Spieler am Zug.

Das Spiel endet, sobald der Kartenstapel aufgebraucht ist. Jetzt zählen alle Spieler ihre Karten. Der Spieler mit den meisten Karten ist der Sieger. [so]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Kinder finden die Idee, mit
   Geräuschen eine Auskunft
   zu geben, witzig
ENDE
  MINUS:
MINUS:
das Interpretieren des Geräusches
   verkommt meistens zum Glücksspiel
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Sarah-Ann: "Brumm, Brumm", macht das Auto, hat man Kindern eigentlich immer erzählt. Nein, in diesem Spiel nicht, in diesem Spiel macht es verschiedene Geräusche, und ein Fuchs ist der Fahrer. Na, wenn das mal gut geht ...

"Li-La-Laut" ist als in Spiel für die Lautwahrnehmung und –steuerung der Kinder gedacht. Die Kinder sind der Reihe nach am Zug und versuchen ihren Mitspielern durch Laute wie Klatschen, Klopfen etc. zu zeigen, wie weit sie fahren. Je lauter das Geräusch, desto weiter die Strecke. Die anderen tippen auf das geheime Ziel. Dies klingt erstmal innovativ und auch pädagogisch wertvoll, aber es klingt auch schwierig. Das ist es dann auch, denn die eigene Lautstärke zu kontrollieren und die Lautstärke der anderen Kinder wahrzunehmen und richtig zu interpretieren, ist gut gemeint, aber in der Praxis kaum sofort gezielt umsetzbar, wie ich in meinen Testgruppen feststellen musste.

Zum einen fällt es den Kindern (und auch den Erwachsenen) wirklich schwer, bei 9 Karten (= 9 Geräusch-Abstufungen) eine adäquate Lautsteigerung festzustellen und diese dann auch ihrem Empfinden nach umzusetzen. Zum anderen nehmen die Kinder die Lautstärke auch unterschiedlich wahr. Bei einer sensiblen Fünfjährigen ist schon eine mittlere Lautstärke stark unangenehm und führt zu einem völlig anderen Ergebnis, als wenn ein eher turbulentes Kind in voller Lautstärke eskaliert, aber dennoch nur den siebten statt den neunten Ort ansteuern sollte ...
 
Natürlich bietet die Idee für Kinder einen Reiz. Mit Geräuschen den anderen einen Hinweis zu geben, finden sie spannend und lustig. Jedoch merken sie schnell, dass es meistens eher ein reines Raten zu sein scheint, wodurch der Spannungsbogen des Spiels gesenkt wird. Hier wäre es sinnvoller, mit weniger Karten zu spielen, um eine bessere Lautstärkenabstufung wahrzunehmen, denn die Karten 4 bis 6 z.B. klingen bei jedem Kind fast immer gleich, nur die Extremwerte sind meistens gut erkennbar.
 
Mein Fazit: "Li-La-Laut" versucht spielerisch die Wahrnehmung des Hörens zu schulen und zu trainieren, die Betonung liegt auf "versucht". Mit weniger Karten (z.B. nur fünf) als Hausregel kann man zumindest noch ein einigermaßen brauchbares Ergebnis erzielen, wobei auch hier jedes Kind seine eigene Lautstärke "mitbringt" und die Kinder zusätzlich zum reinen Hören auch noch interpretieren müssten, auf welchen Lärmpegel ein Kind "gepolt" ist, um einen sicheren Tipp abgeben zu können. Sehr schwierig und nur mit viel Übung machbar, man braucht da definitiv Geduld und Ausdauer; vielleicht besser als Therapiespiel geeignet?
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 
     

Gabi:  "Li-La-Laut" ist ein rasch erlerntes Spiel, das sich einem eher selten verwendeten Lernbereich zuwendet, nämlich der Geräuschwahrnehmung und der Geräusch-Intensität. Daher bietet das Spiel vor allem für solche Spielleiter einen Anreiz, die therapeutisch mit diesem Wahrnehmungsfeld umgehen, z.B. Ergotherapeuten und Logopäden. Hier bietet sich vor allem die kooperative Variante an, indem Therapeut und Spieler den Stapel gemeinsam herunterspielen, der je nach Zeitfaktor auch ein wenig gekürzt werden kann.  Außerdem können gerade Logopäden die benötigten Laute direkt trainieren, wenn den Symbolen die unterschiedlichen Laute zugeordnet werden. In einer solchen kleinen Runde kann das Potential des kleinen Spieles effektiv ausgeschöpft werden. Hierzu erhält das Spiel auch eine Empfehlung meinerseits!
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
 ohne Wertung 
Ende
 
 

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