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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder,
Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2017
(Original: 1996)
Verlag: Zoch Verlag
Autor: Alex Randolph
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
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Leinen los!
...

Das Motorboot-Manöver - ganz ohne Motor!
Königin Lönne von Övelgönne ruft zum Motorboot-Rennen. Wer den Parcours geschickt meistert, gewinnt...

 

Alle Bojen werden auf den Spielplan gestellt. Jeder nimmt sich ein Boot samt Außenbordmotor und setzt es an die Startlinie.

Dann einigen sich die Spieler auf die zu fahrende Linie (gelb = leicht, rot = schwer) und auf den Startspieler. Immer zwei Spieler sind gleichzeitig beschäftigt. Bei beiden Aufgaben gibt es leichte Unterschiede in der Handhabung.

Der Startspieler ist der erste Motorbootfahrer. Geübte Spieler dürfen das Boot nur mit einem Finger am Motor zum Schieben berühren. Ungeübte dürfen anfangs noch zwei Finger am Motor haben.

 Der Spieler rechts neben dem Startspieler übernimmt die Aufgabe des Pollers. Er muss das Seil ordentlich in Achten um die beiden Poller legen. Dazu dürfen erfahrenere Spieler das Seil nur am Ende anfassen. Bei ungeübten Spielern gilt ordnungsgemäßes Aufrollen in einer Acht bereits als ausreichend.



Sobald der Startruf  "Leinen los!" ertönt, beginnen beide gleichzeitig. Der Matrose darf sein Schiff so lange am Motor vorwärts schieben bis der Poller-Spieler das gesamte Seil ordnungsgemäß aufgewickelt hat. Ist er fertig, ruft er "Stopp!"“ und die nächsten beiden Spieler sind dran. Genauer gesagt wird der Wickler zum Matrosen und der Doppelpoller wird weitergegeben. So ist irgendwann jeder einmal Wickler und auch Matrose. Es wird reihum gespielt, bis der erste Spieler sein Boot auf der roten oder gelben Linie (wie vereinbart) über die Start/ Ziellinie geschoben hat.

Regeln:
- Leichtes Abkommen von der Linie ist erlaubt.
- Andere Boote dürfen aus dem Weg geschoben werden.
- Holz-Bojen dürfen nicht berührt werden! Passiert es trotzdem, wird der Zug des Spielers sofort beendet.
- Sollte der Spieler mit seinem Boot den Plan verlassen, Inseln oder Städte berühren, endet sein Zug sofort. Vor dem nächsten Zug darf das Boot neu ausgerichtet werden.
- Im dunklen Haiwasser darf das Boot nie stehen bleiben. Dann muss das Boot zurückgeschoben werden.



Ist das Spiel auf dem Spielplan schon zu einfach geworden, kann unter den bekannten Regeln auch ohne Spielplan gespielt werden. Dann werden Bojen und Hindernisse auf dem Tisch beliebig aufgebaut. Na dann, Leinen los! [go]

 
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Gabi: Ahoi, "Leinen los!" bietet einen interessanten, für mich neuartigen Spielmechanismus. Erst dann betrachte ich den Autoren. Alex Randolph? Also nix mit neuartiger Idee, das Spiel ist älter. Die Recherche zeigt: "Leinen los!" kam bereits im Jahr 1996 bei HABA erstmalig auf den Markt. Bereits ein Jahr später erhielt es den Sonderpreis "Kinderspiel des Jahres". Ich bin ehrlich überrascht. Hält nun eine Neuauflage auch den heutigen Ansprüchen stand?

Das Material funktioniert gut und fordert heraus. Selbst Erwachsene benötigen Übung zum Schieben des scheinbar widerspenstigen kleinen Schiffes. Einfach mal schnell geht nicht, da der lose Motor dem Schiffchen genügend Raum zur Eigenbewegung gibt. Zu viel Geschwindigkeit und schon dreht es sich haltlos in die falsche Richtung. Die Idee, die Strecke in variable Zeitabschnitte zu trennen, ist interessant, wenn auch die kleinen Matrosen zu recht bemängeln, dass manch ein Aufroller dem Gegner mehr Zeit ermöglicht. Einfach nur, indem er langsamer das Seil auf die Poller aufrollt als andere. Das kann natürlich durch mangelnde Fähigkeit geschehen, aber auch mit Absicht. Hier sollte besser auf die Sitzordnung geachtet werden.

Ansonsten aber hat das Spiel nichts von seinem Reiz eingebüßt. Der aktive Ablauf spricht vor allem bewegungsaktive Kinder an, die allerdings sehr vorsichtig mit den Schiffchen umgehen müssen und anfangs schnell die Geduld verlieren. Hier liegen aber gleichermaßen Reiz und Anspruch im Spiel. Die zwei unterschiedlich schweren Strecken kann man nutzen, um unterschiedliche Fähigkeiten abzuschwächen. Das Regelwerk ist einfach geschrieben und reich bebildert. Insgesamt also gut durchdacht.

Fazit: "Leinen los!" ist ein aktives Spiel für Kinder, indem Geschicklichkeit und Geduld im Vordergrund stehen - das ist bekanntlich nicht jedermanns Sache, dennoch ist mir das Spiel aufgrund seines Alleinstellungsmerkmals gute 7 Kultpunkte wert!
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
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