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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
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Genre: Familie
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Zoch Verlag
Autor: Carlo A. Rossi
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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Leg los!
 
Darstellen mit Stäbchen und Scheiben!
Eine Sanduhr lang Zeit haben die Spieler, um verschiedene Motive darzustellen. Aber können die anderen auch erkennen, was da liegt? Ist das eine Axt oder eine Zahnbürste? Wer gut darstellt und gut rät, kann gewinnen.
 

     

So funktioniert's:
Das Material ist schnell aufgebaut. Wertungstafel, Ablagetafel und Sanduhr werden in der Tischmitte platziert. Jeder erhält zehn Wertungssteine in einer Farbe. Der Startspieler nimmt sich zudem die Stäbchen und Scheiben unterschiedlicher Größe. Die beidseitig bedruckten Motiv-Kärtchen werden als Stapel bereitgelegt. Der Reihe nach wird die Ablagetafel mit Motiven gefüllt. Gut ist es, die einzelnen Motive dabei laut anzusagen, um Verwechslungen zu vermeiden. Die Zahlenkarten werden als gut gemischter und verdeckter Stapel dem aktiven Spieler übergeben.

Der Spieler, der an der Reihe ist, dreht nun die Sanduhr um. Er hat nun bis zum Ablauf dieser Zeit die Möglichkeit, Motive darzustellen. Als nächstes deckt er nur für sich das oberste Zahlenkärtchen auf. Es zeigt ihm die Zahl auf dem Ablageplan, dessen Bildmotiv er nun darstellen soll. Dazu darf er beliebig viele seiner Stäbchen und Scheiben verwenden, die dann allerdings nicht noch einmal nutzen darf. Alles sollte sehr schnell gehen. Parallel dazu raten die Mitspieler, welches Bild gezeigt wird. Jeder darf allerdings nur einen Tipp abgeben. Hat ein Spieler falsch geraten, darf er nicht weiter am Erraten dieses Motives teilnehmen und muss schweigen. Wurde das Motiv korrekt getippt, darf dieser Spieler (auch mehrere Spieler bei gleichzeitiger Antwort) das Bild mit einem eigenen Wertungsstein markieren. Der noch aktive Spieler (Die Sanduhr läuft noch!) zieht ein weiteres Zahlenkärtchen und bastelt am nächsten Bild während die Mitstreiter neu raten. Die aktive Runde des Spielers endet, wenn die Sanduhr abgelaufen ist oder das Material alle ist. Also nicht gar so sehr die Scheiben verschwenden :-).

Der gerade aktive Spieler darf beim Darstellen keinerlei Hinweise geben. Auch Buchstaben zu legen ist nicht erlaubt. Übereinanderlegen ist nur dann erlaubt, wenn das Gebilde ohne Halten frei stehen kann. Nach Ablauf der Sanduhr (oder wegen mangelndem Material) endet die Runde des Spielers. Zur Wertung setzen die einzelnen Spieler getrennt ihre Siegpunkte auf der Wertungstafel. Der Darsteller erhält so viele Siegpunkte, wie insgesamt Ratesteine auf der Ablagetafel liegen. Die Rater bekommen für jeden eigenen Ratestein auf der Ablagetafel einen Siegpunkt.

Nach der Wertung ist der nächste Spieler dran. Er erhält einen völlig neuen Grundaufbau, also neue Motive, einen neu gemischten Zahlenstapel und das komplette Baumaterial. War jeder Spieler einmal an der Reihe, endet das Spiel. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.
In der Profivariante kann, dank der Zusatz-Zahlen-Leiste, mit bis zu 20 Motiven gearbeitet werden.

Viel Spaß [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
gut durchdachtes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Rundenzeit bei drei Spielern zu kurz
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  : Leg Los! - …und rate schnell.
„Was klotzt Du?“ …und Co lassen grüßen. Lege aus verschiedenen Baumaterialien ein vorgegebenes Motiv so deutlich, dass die anderen es erraten können. Rate, wenn die anderen dran sind, so gut und so schnell wie möglich. Das Material zwingt dabei zu Picasso-mäßigen Abstraktionen und einer Darstellung auf mit minimalsten Strichen und Kreisen. Die Wertung ist gut ans Spiel angepasst. Nur die Ersten erhalten Punkte, und der Darsteller die Punkte für alle. Das wirkt durchdacht und lässt keinen Raum für Ärger. Bei 16 (oder 20) Möglichkeiten hat man genug Motive zur Wahl, um auch mal ordentlich daneben zu liegen. So kommt zwar auch etwas Glück ins Spiel, aber das stört das Spielgefühl nicht. Das parallele Raten bietet Raum zu Wettkampf und Spaß. Die Sanduhrlänge ist angemessen und gute Darsteller schaffen problemlos 8 – 10 Motive. Das schafft Druck, zumal das Material immer weiter abnimmt. Das hat zur Folge, dass man am Ende manchmal nur ein Stäbchen noch übrig hat. Da müssen halt die anderen direkt raten. Und je weniger Bilder noch offen sind, desto leichter ist das. Genau dieser Zwang zum Minimalen macht aber auch den Reiz aus. Dass Spiele dieser Art funktionieren, ist nichts Neues. Kreative haben ihre helle Freude daran. So auch unsere Spielgruppen, die jede Menge Spielspaß entwickelten. Störend allerdings waren die Rundenlängen. Eine Anpassung für drei Spieler gibt es nicht, so dass die Rundenzeit schlicht zu kurz ist. Man wünscht und macht (Hausregel) einen weiteren Durchlauf. Bei sechs Spielern reicht die Punktleiste, aber der Effekt bleibt der Gleiche…wenigstens noch eine Runde…biiiitte. Dann lohnt es sich, die einzelnen Rundenpunkte zu notieren und letztlich nach mehreren Runden einen Gesamtsieger zu kränzen.
Fazit: Leg Los! …besitzt trotz seines bekannten Spielgedankens einen hohen Wiederspielreiz mit neuen Materialien und fairer Wertung. Wer noch kein derartiges Kreativspiel hat, macht beim Kauf nichts falsch.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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