www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
Kinder
KartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Mogel Verlag
Autor: Familie Loth
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 7 Jahren
(besser: ab 9 Jahren)
Spieldauer:
20 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
Anzeige  
 
 
 
 
 

 

 
Lanzeloth
...
Cabo-Biberbande im Rittergewand
Der Name des Spiels Lanzeloth ist natürlich eine Anlehnung an die berühmte Sagengestalt Lancelot und besteht aus einer Zusammensetzung der Wörter Lanze und Loth, wobei mit letzterem die Autorenfamilie und Inhaber des Mogelverlags gemeint sind.
 
 
Das Spielprinzip selber kennt man von dem Kinderspiel "Biberbande" (2002) und aus dem fast regelgleichen "Cabo" (2010) (> Testbericht).

So funktioniert's:
Ein Spiel besteht aus mehreren Durchgängen, bei denen der Sieger jeweils Turnier-Punkte für den Gesamtsieg erhält.


 
Jeder Durchgang beginnt mit der Ziehung eines Pferdes, welches einem am Spielende einen kleinen Vorteil oder Nachteil, wie etwa eine zusätzliche Trophäe, gewährt. Alle Spieler erhalten fünf verdeckte Karten, welche aus Beinen, Rumpf, zwei Armen und dem Kopf bestehen und zusammen einen Ritter ergeben. Die Körperteile haben jeweils eine unterschiedliche Wertigkeit von null bis fünf, welche keinem Spieler bekannt sind. Je höher die Zahl, desto besser. Ziel ist es nun, den Ritter mit möglichst hohen Rüstungskarten auszustatten. Hierzu ziehen die Spieler eine Karte und tauschen passende Körperteile aus oder führen die auf der gezogenen Karte angegebene Aktion aus.



Es gibt neun unterschiedliche mögliche Optionen. Hierbei kann man sich beispielsweise eigene oder andere Rüstungskarten ansehen, muss eigene oder gegnerische Teile des Ritters für alle offenlegen oder man darf Rüstungs- oder Pferdekarten zwischen den Rittern tauschen.

 

Sobald jemand das Turnier abschließen will, sind alle noch einmal am Zug, dann beginnt die Wertung. Der erfolgreichste Spieler erhält die Punktedifferenz zum Zweitplazierten in Trophäen. Bei zwei Spielern hat derjenige zuerst das Spiel gewonnen, der elf Pokale gewonnen hat, bei sechs Spielern reichen bereits sechs Pokale aus. [tb]
 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook   Twitter
     
    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witzige Ritterillustrationen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
bereits bekannte Spielidee
glückslastig
Aktionen zunächst schwer zu merken
Spielzeit schlecht planbar
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Tobias: Das Spiel "Lanzeloth" ähnelt "Biberbande" und dem bereits existierendem Klon "Cabo" doch wirklich sehr. Eine Karte mehr in der Auslage und ein paar Aktionen zusätzlich machen sicherlich kein neues Spiel. Ein bisschen mehr Abgrenzung wäre da meiner Meinung nach nötig gewesen.

Zudem überzeugten gerade die neuen Aktionen meine Testspieler eher nicht. Schon für Erwachsene sind die Symbole hierfür nicht so leicht zu merken und die Brauchbarkeit einer Aktion schwankt sehr stark. Erst recht dürfte kein Siebenjähriger in der Lage sein, sich die neun unterschiedlichen Aktionen in den ersten Durchgängen zu merken. Selbst nach mehreren Spielen muss man immer mal wieder nachschauen, was denn welches Zeichen jetzt bedeutet.

Die Aktionen selber bringen einen sehr hohen Glücksfaktor zu den willkürlich ausgelegten Start-Rüstungskarten, sodass das Spiel fast mehr von Glück geleitet wird als etwa "Mensch, ärgere dich nicht". Nachteilig kommt hinzu, dass die Spielzeit dermaßen unterschiedlich ausfallen kann, sodass das Spiel schon nach 10 Minuten, aber auch erst nach fast einer Stunde endet. Das liegt an dem schlechten Punktesystem, welches dem Zweitplatzierten keinerlei Pokale gewährt.

Trotzdem hatten wir in den Testpartien zwischendurch doch mal richtig Spaß. Glückseelig klaut man dem Gegner einen goldenen 5-Punkte-Schild oder freut sich, als einziger ein positives Pferd gezogen zu haben. Mich persönlich mögen die Lanzeloth-Pferde übrigens überhaupt nicht. So gut wie immer hatte ich ein negatives. Dieser zusätzliche Glücksfaktor der Startpferde nervt dann auf die Dauer schon etwas.

Die Karten sind hingegen stabil, die Schachtel angenehm platzsparend und die Illustrationen haben ihren eigenen Sinn für Humor. Meistens sind sie auch gut gestaltet, wobei man meiner Meinung nach das schlechteste Bild ausgerechnet als Cover benutzt hat. Das sahen meine Mitspieler zwar auch so, ist aber wahrscheinlich Geschmackssache. Die Spielanleitung ist übersichtlich und leicht verständlich geschrieben.

Während andere Spiele wie etwa "Tierisch bedroht" (> Testbericht) oder "Perlentauchen" (> Testbericht) aus dem Mogel-Verlag zu überzeugen wussten, war das bei "Lanzeloth" leider auf Dauer eher nicht der Fall. Zwar ist es kein schlechtes Spiel, aber es gibt in diesem Bereich einfach zu viel bessere Alternativen. Zudem bedeuten mehr Aktionen nicht unbedingt mehr Spielspaß. Das Original "Biberbande" kann mich in seiner Einfachheit mehr überzeugen und ist zudem kinderfreundlicher.

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

Eine Bitte in eigener Sache

Seit 2007 berichtet SPIELKULT.de nun schon aus der Welt der Brettspiele.
Was viele von euch nicht wissen:
Bei SPIELKULT.de handelt es sich nachwievor um ein Projekt, an dem alle Rezensenten ehrenamtlich, ohne Bezahlung, arbeiten!
Natürlich verursacht ein solches Projekt trotzdem Kosten, welche wir
mithilfe von Werbeanzeigen versuchen, ein wenig aufzufangen.
 
Um euch jedoch weiterhin dauerhaft ein tägliches Angebot bieten zu können,
sind wir künftig auf weitere Unterstützungen angewiesen.
 
Da wir SPIELKULT.de für unsere Leser auch in der Zukunft komplett kostenfrei anbieten werden, könnt ihr uns - wenn euch unsere Seite gefällt - gern einen freiwilligen Support zukommen lassen.  Wir würden uns freuen, wenn ihr unsere Arbeit dann einfach mit einem beliebigen Geldbetrag über eine PayPal-Spende honorieren würdet - jeder Euro zählt. So kann jeder selbst entscheiden,
ob und was ihm unser Onlinemagazin wert ist.
 
Natürlich handelt es sich bei jeder Spende um eine einmalige Zahlung
ohne jegliche weitere Verpflichtungen!
 
Schon jetzt danken wir euch herzlich im Voraus!
Eure SPIELKULTisten

 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
  

Amazon
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^       Impressum       Datenschutz