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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2012 (Original: 1997)
Verlag: NSV  ..i..
Autor: Stefan Dorra
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Land unter
 
Bis zum Hals im Wasser...
...befinden sich die Schafe, die die rettende Insel bereits vor Augen haben. Doch die Flut steigt und steigt... wer kann sich am besten vor dem Nass schützen?
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält 12 zufällig gezogene Zahlenkarten ("Wetterkarten") auf die Hand. Insgesamt sind 60 Karten verfügbar (mit den Werten von 1 bis 60). Wird nicht mit 5 Spielern gespielt, werden überzählige Karten unbesehen zur Seite gelegt. Zunächst zählen die Spieler die Rettungsringe auf ihren Handkarten. Die Anzahl an Ringen (wobei zwei halbe Ringe sich zu einem ganzen addieren) wird angezeigt durch Rettungsring-Karten, die jeder Spieler vor sich auslegt.


Immer zwei Flutkarten werden offen in die Tischmitte gelegt.

Der Stapel mit den Flut-Karten wird gemischt. Er besteht aus 24 Karten (jeweils 2 mit den Werten von 1 bis 12). 2 dieser Karten werden offen ausgelegt.

Nun wählt jeder Spieler eine Handkarte und legt sie verdeckt vor sich ab. Haben dies alle Spieler getan, decken sie ihre Karte auf. Es wird vergleichen:
- Wer die höchste Zahlenkarte ausgespielt hat, erhält die niedrigere der beiden ausliegenden Flutkarten.
- Wer die zweithöchste Zahlenkarte ausgespielt hat, erhält die höhere der beiden ausliegenden Flutkarten.


Die Spieler vergleichen ihre ausgespielten Zahlenkarten ("Wetterkarten").

Die Spieler kontrollieren nun, wer die höchste Flutkarte vor sich ausliegen hat. Dieser Spieler muss einen seiner Rettungsringe umdrehen. Bei einem Gleichstand müssen beide Spieler einen Ring umdrehen.

Dann geht es direkt weiter. Wieder werden zwei neue Flutkarten ausgelegt und die Spieler wählen aus ihren verbliebenen Handkarten eine aus, die sie zunächst verdeckt ausspielen und anschließend offen vergleichen. Erhält ein Spieler erneut eine Flutkarte, so legt er sie vor sich auf (!) die bereits vorhandene(n). Es zählt beim Vergleich der Flutkarten immer nur die jeweils oberste Karte der Spieler.

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Sollte ein Spieler die höchste Flutkarte vor sich liegen haben, aber keinen Rettungsring mehr besitzen, scheidet er bis zum Rundenende aus. Die anderen Spieler spielen weiter.

Gespielt wird solange, bis entweder alle Spieler - bis auf einen - ausgeschieden sind oder aber alle Handkarten der Spieler (nach 12 Runden) ausgespielt worden sind. Wer vorzeitig ausgeschieden ist, erhält 1 Minuspunkt. Wer bis zum Ende im Spiel war, jedoch keinen Ring mehr besitzt, erhält 0 Punkte. Alle anderen Spieler, die bis zum Schluss durchgehalten haben, erhalten so viele Punkte, wie sie noch Rettungsringe besitzen.


Dieser Spieler besitzt noch 3 Rettungsringe (links), zwei hingegen sind bereits umgedreht (rechts).

Anschließend geben die Spieler ihre  Zahlen- und Rettungsring-Karten dieser Runde an den linken Nachbarn weiter. Eine neuer Durchgang startet. Insgesamt werden so viele Durchgänge gespielt wie Spieler teilnehmen. So hat jeder Spieler dann jeweils einmal mit jedem Kartenset gespielt. Wer nun die meisten Pluspunkte (bzw. wenigsten Minuspunkte) gesammelt hat, gewinnt. [ih]

Vielen Dank an NSV für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
lockeres Kartenspiel mit
   Taktik- und Ärgerfaktor
herzige Illustrationen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
zu dritt u.U. zum Ende hin
   weniger spannend
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Land unter" erschien erstmals im Jahr 1997. Die aktuelle Neuauflage des Nürnberger Spielkarten-Verlags besitzt dieselbe Gestaltung wie die Vorgängerversion von Amigo, einzig die Karten sind noch etwas größer geworden. Die Illustration der Karten ist das, was man als "herzig" bezeichnen kann. Die armen Schäfchen, die den Leuchtturm vor Augen haben und zunehmend im Wasser treiben, erzeugen sofort einen Niedlichkeits- bzw. Mitleidsfaktor; sehr gelungen!

Doch "Land unter" ist kein Kinderspiel. Es ist vielmehr ein lockeres Kartenspiel im Stil von "6 nimmt". Verdeckt Karten ausspielen, Werte vergleichen. Einerseits glücksabhängig, andererseits aber doch taktisch. Schließlich kennen die Spieler spätestens ab Durchgang 2 theoretisch alle im Spiel befindlichen Karten. Im Spiel zu fünft sind sogar immer alle Karten beteiligt, so dass man in dieser Besetzung am taktischten spielen kann, wenn es um die Auswahl der Handkarte geht, die einem eine sehr hohe oder vielleicht eine niedrige Flutkarte bescheren kann. Doch meistens kommt es anders als man denkt. Glaubt man, mit einer "7" leer auszugehen und der 12er-Flut zu entkommen, haben auf einmal alle Spieler - bis auf einen - Karten mit noch geringerem Wert ausgespielt - und schwupps, schon verliert man wieder einen Rettungsring. Dieser Ärgerfaktor ist hier gleichzeitig der Spaßfaktor! Wie war das noch mit der Schadenfreude...? ;)

Wer ein unkompliziertes Zwischendurch-Spiel sucht, erhält mit "Land unter" einen wirklich empfehlenswerten Titel, der bei uns immer wieder gern auf den Tisch kommt, zumal er auch sämtliche Alters- und Zielgruppen gleichermaßen anspricht. Am besten spielt es sich in 4er- oder 5er-Besetzung. Zu dritt kann (!) es mitunter auf ein eher weniger spannendes Duell hinauslaufen, nämlich dann, wenn ein Spieler vorzeitig ausscheidet. Aber jedes Spiel ist anders, und dank der kurzen Spielzeit lädt "Land unter" auch zu schnellen Revanchepartien ein.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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