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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Logik
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Ravensburger ..i..
Autor: Marco Teubner
Spieleranzahl: 1 bis 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
  Labyrinth - das Duell
 
"Wer schneller schiebt, gewinnt!"   
Dieser Slogan, der uns auf der Spielschachtel begrüßt, ist Programm: Das neue "Labyrinth" ist ein Schiebepuzzle-Vergleich für 2 Spieler.
 
     

Wohl als einen Klassiker der 80er Jahre darf man zurecht das Familien-Logikspiel "Das verrückte Labyrinth" bzw. "Das Labyrinth der Meister" bezeichnen. Durch geschicktes Verschieben von Wegeplättchen galt es schon damals, den Gegnern die wichtigen Punkte wegzuschnappen. "Labyrinth- das Duell" ist somit der neueste Teil der Serie.

 


Rot gegen Blau - das Labyrinth wird im direkten Spielervergleich gespielt.
   
Die Kunststoffquadrate können einzeln oder "in Reihe" verschoben werden - ein Feld des Spieltableaus ist immer frei
   

 

So funktioniert's:

Beide Spieler erhalten ein eigenes Spieltableau, welches jeweils in der Mitte ein eingelassenes Spielfeld im 4x4-Raster aufweist. Am erhöhten Rand jeder Zeile und Spalte befinden sich insgesamt 16 verschiedene Symbole ("Schätze") - auf beiden Tableaus exakt an gleicher Position.

 

Die Spieler sortieren nun die 15 Wegeplättchen (zuvor in Kunststoffhüllen gepresst) beliebig auf ihr Spielfeld, wobei jede Wege-Art (T-Stück, Gerade, L-Stück) mehrfach vorhanden ist und in verschiedene Richtungen eingesetzt werden sollte. Eine Vorgabe findet sich in der Spielanleitung.

 

Die 16 Auftrags- bzw. "Zielkarten" werden gemischt und verdeckt als Stapel an den Rand gelegt. Die erste Karte wird nun aufgedeckt und gibt an, auf welches Symbol die goldene Spielfigur der Spieler zu setzen ist. Somit ist auch dieser Startpunkt für beide Spieler gleich. Eine zweite Karte wird aufgedeckt. Diese gibt den Zielort an.

 


Beispiel: Die goldene Spielfigur (gelber Kreis) ist der Startpunkt. Die Auftragskarte (grünes Rechteck) zeigt eine Maske, die wir auch auf unserem Tableau finden (grüner Kreis). Nun gilt es die Wegeplättchen so zu verschieben, dass ein durchgängiger Weg vom Start- zum Zielort entsteht.
   
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Die Spieler müssen nun durch Schieben der Wegeplättchen einen durchgängigen Weg vom Start zum Ziel herstellen. Da ein Feld des 4x4-Rasters stets unbelegt ist, können Spielsteine einzeln, aber auch in einer Gruppe (maximal 3 in einer Reihe) zur Lücke geschoben werden. Beide Spieler spielen gleichzeitig - jeweils auf ihrem eigenen Tableau.

 

Der Spieler, der schneller einen zusammenhängenden Weg erstellen konnte, ruft "Stopp". Er erhält die entsprechende Auftragskarte und setzt seine Spielfigur auf das Zielsymbol, welches für ihn nun neuer Startpunkt wird. Eine neue Auftragskarte mit neuem Ziel wird aufgedeckt. Sieger ist, wer als Erster 8 Auftragskarten vor sich liegen hat. Natürlich ist die Anzahl (je nach gewünschter Spielzeit) individuell veränderbar.

 

Das Spiel kann auch solitär "gegen die Uhr" gespielt werden. [ih]
 
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  PLUS:
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generationsübergreifend
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ENDE
  MINUS:
MINUS:
"Schiebepuzzle"-Klon
 
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Das beliebte Ravensburger-"Labyrinth" nun also auch in einer Duell-Variante. Eine Duell-Version? War das notwendig? Schließlich ließ sich ja auch das Original bereits mit 2 Spielern spielen. Haben die beiden Spiele überhaupt noch etwas gemeinsam?

Werfen wir einen Blick in die Spielschachtel: Aha - jetzt gibt es 2 Spieltableaus. Und das bedeutet: Jeder Spieler spielt für sich. Eine direkte Interaktion unter den Teilnehmern findet dadurch nicht mehr statt - dafür gibt es keine Wartezeiten mehr, denn jeder Spieler spielt gleichzeitig.

Seinen Reiz bezieht das Spiel nun, wie es zum Beispiel auch "Ubongo - das Duell" vorgemacht hat, aus einem direkten "Kräftemessen": Wer ist schneller; hier konkret: Wer verbindet zwei Orte ("Schätze") in kürzerer Zeit? 


Taktische Entscheidungen beim Verschieben der Plättchen in Bezug auf den Gegner sind unwichtig geworden: Jetzt zählt (neben etwas Glück beim Ziehen der Zielorte) einfach nur noch eine gute Auffassungsgabe und die Einübung von Schiebe-Strategien, damit ein gewünschtes Plättchen schnell an die Stelle gebracht werden kann, an der es benötigt wird. Der, dem es da an Vorstellungskraft fehlt, hat es eindeutig schwerer.

Zwar bleibt ihm das "Trial and Error-" Verfahren - ist der Gegner jedoch bereits vertraut mit den Handlungsschritten, wird dieser stets schneller sein. Und damit sind wir beim Hauptkritikpunkt: Spaß bringt das "Labyrinth-Duell" nur, wenn zwei Spieler mit ungefähr gleichem Können gegeneinander antreten.

Zusammengefasst muss ich sagen: Man sollte das "Duell" nicht in direkten Vergleich zum "verrückten Labyrinth" setzen. Das Ursprungs-Labyrinth war deutlich interaktiver; taktischer. Beim "Duell" handelt es sich um eine moderne, spannende Abwandlung eines dieser Schiebepuzzle, die man gern einmal als Werbegeschenk bekommt.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Gabi:   "Labyrinth - das Duell": ein Verschiebepuzzle im typischen Ravensburger-Labyrinth-Look. Interessanterweise kommen beim Spielen durchaus Kindheitserinnerungen hervor, denn wer kennt sie nicht, die kleinen Taschenverschiebepuzzle mit Bildern oder Zahlen.

Doch was ist vergleichbar mit dem "Original - Labyrinth"? Eigentlich nur das wie immer gelungene Design des Spielmaterials und die ausführliche illustrierte Spielregel mit geringen, schnell erlernbarem Regelwerk. Ansonsten? Das Spielprinzip hat sich stark zu Gunsten des Wettkampfcharakters verändert.

Die zwei Spieltafeln bewirken ein parallel laufendes Solitärspiel, bei dem der Schnellste punktet. Interaktive Aktionen zwischen den Spieltafeln und somit den Spielern sind nicht möglich. Spieler, die es lieber gemütlich haben, werden an diesem Spiel eher keinen Reiz finden, da hier gute Kombinationsgabe und schnelle Reaktionen von Nöten sind. Hier sind ein paar Runden in der Solo-Variante zu empfehlen. Sie eignen sich  gut zum gemütlichen Üben und Tüfteln; vor allem für ungeübte Schiebepuzzler.

Für alle großen und kleinen Wettkämpfer mit nicht zu großen Leistungsunterschieden kann das Spiel durchaus viel Spaß bringen - zumal es sich dank kurzer Spielzeiten und einem schnellen Spielablauf  auch als Match für Zwischendurch eignet.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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