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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder,
Kommunikation
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: KRIMI total
Autoren: Jörg Meißner
(Spiel), Britta Grafschaft-Boppel (Geschichte)
Spieleranzahl: 6+1
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
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KRIMI total für Kinder:
Die Suche nach dem goldenen Schuh
...

Im Märchenland, da ist was los!
Man stelle sich vor... Noch bevor Prinz Konrad den Schuh aus dem Pech der Treppenstufe holen konnte, wurde dieser gestohlen. Wer ist der Dieb? Etwa Dornröschen oder Aschenputtel? Oder eine der anderen Gäste? Und warum? Eifersucht? Neid? Angst?

 

Um den Dieb zu finden, wird ein Festmahl inszeniert. Der Gastgeber schickt die Einladungen an die geplanten Mitspieler. Dabei ist zusätzlich eine Rolle beigefügt, die nicht zwingend mitspielen muss. Allerdings wollen viele. Sollte das passieren, sind weitere optionale Rollen nutzbar, die im Internet > hier zu finden und auszudrucken sind. Geeignet ist das Spiel als zeitfüllendes Kinderparty-Event, vorzugsweise mit einer reinen Mädchengruppe, z. B. als Geburtstagsrunde. Die Kinder sollten dabei bereits ein gutes Lese-Verständnis besitzen, da sie ihre Rolle und die Informationen zwischen den Runden bereits zügig lesen und den Inhalt der Texte erfassen müssen. Hat der Planer die Einladungen verschickt, muss der Abend geplant werden. Dazu gehört die Speisenfolge... Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch. Wichtig ist dabei nicht, was es gibt, nur dass es stilvoll angerichtet wird (immerhin sind wir im Hause des Prinzen!). Klar, lecker sollte es auch sein. Wer keine eigenen Ideen hat, kann auf die Rezeptvorschläge des Spiels zurückgreifen. Die Speisenfolge märchenlandmäßig zu benennen, bietet sich an: Weintrauben aus dem königlichen Schlossgarten, Hexenpilz-Ragout aus dem Märchenwald usw.

Auch die Deko kann und sollte stilvoll angepasst werden. Dazu gehören auch Namensschilder, Platzkärtchen usw. Auch sie können von der Internetseite geladen und ausgedruckt werden. Das alles hilft den Kindern dabei, in ihre Rollen zu schlüpfen. Dazu gehört auch der Hinweise passende Kostüme zu tragen. Wahlweise können natürlich auch Tücher und Zubehör (Korb mit Brot und Saft usw.) direkt vor Ort zum Umkleiden zur Verfügung gestellt werden. Den Spielleiter (Diener des Prinzen) sollte unbedingt eine erwachsene Person übernehmen. Er führt die Kinder rundenweise durch das Spiel und gibt gelegentlich noch Informationen preis, die von den Kindern eventuell nicht ins Spiel gebracht wurden. Das Spiel ist so konzipiert, dass die Kinder einen ganzen Nachmittag in ihren Rollen bleiben können, inklusive kurzen Einlagen wie das Erlernen eines Hofknickses oder das Zeichnen eines Phantombildes (Ausmalbild). Natürlich kann das Spiel auch ganz praktisch auf eine gut geführte Stunde gedrückt werden.

Wie immer darf der "Täter", also unser Dieb, lügen. Alle anderen müssen sich der Wahrheit befleißigen. Das Regelwerk muss vorher mit den Kindern besprochen werden. Gut ist es, wenn die Erwachsenen vielleicht selbst schon einmal ein Krimi-Total gespielt haben, um die Kindern besser über die Hürden solcher Spieler zu bringen.

Am Ende wird jedenfalls die versammelte Gruppe einzeln gefragt, vorzugsweise mit Stimmzettel, wen der einzelne denn nun für den Verdächtigen hält. Der Spieler mit den meisten Stimmen wird vom Diener des Prinzen erst einmal sicherheitshalber in Gewahrsam genommen. Dann wird aufgelöst. Und… hatten die Kinder Recht? Sind sie dem Dieb auf die Spur gekommen? [go]

 
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  PLUS:
PLUS:
interessante Umsetzung für ein
   neues Krimi-Spielalter
Thema gut gewählt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mehr Jungs-Rollen zwingend nötig
nur mit Erwachsenem umsetzbar
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Das erste "KRIMI total"-Spiel für Kinder liegt vor mir. Es wurde ja auch mal Zeit dafür... Nicht übelnehmen, aber aktive Krimi-Totaler haben Kinder, und die Kinder feiern Partys... und bitte gerne auch so wie die Großen. Unseren Feldversuch starteten wir in unserer Teensgruppe, allerdings mit ein paar mehr Kindern als geplant. Also wurden alle Ersatzrollen ausgedruckt, vor allem die Jungenanzahl hatte sich vermehrt. Hier besteht ein deutliches Manko… es gibt kaum teilnehmende Rollen für das männliche Geschlecht. Der Rest wurde, dank unserer reichlichen Übung im Erwachsenen-Krimi, ausreichend vorbereitet. Naschzeug, "Sektgläser" (für alkoholfreie Getränkle, versteht sich), Kerzenlicht, Kostüme zum selbst zusammenstellen. Die Kinder ab 10 Jahren konnten die Texte gut umsetzen und blieben spielerisch gut in der Rolle. Fehlende Informationen wurden durch die klare Führung des Dieners gut auf den Weg gebracht, sodass die Kinder die logischen Schlussfolgerungen teilweise sicher umsetzen konnten.

Ohne erwachsenen Spielleiter jedoch ist das Spielen nicht möglich. Bei einer größeren Anzahl von jungen Teilnehmern kann sich ein weiterer erwachsener Spieler als Animator hinzugesellen, in unserem Fall ich... als böser Wolf, der mit lockeren Sprüchen rund um die Märchenwelt die Kinder noch mehr ins Spiel zu ziehen vermag. Das Thema wurde gut gewählt. Die beigefügten Rezepte sind hilfreich, allerdings zum Spiel nicht zwingend nötig. Der eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Zusatz-Spiele sind noch eher Beiwerk, wobei ich mir vorstellen könnte, dass weitere kleine Sonderaufgaben durchaus das Spielgeschehen noch etwas steigern könnten. Die Zeitangabe von mind. 60 Minuten bezieht auf das reine geführte Spiel. Je mehr Zeit den Kindern Zeit zum Rollenspiel eingeräumt wird (v.a. bei mehr Übung der Kinder), desto mehr Zeit wird am Ende benötigt. Hier benötigten die Kinder eine Weile des Eingewöhnens; es ist doch eine neue Art von Kinder-Gruppenspiel.

Das Fazit der Kinder am Ende des Nachmittags jedenfalls war klar: "Bitte nochmal!"... Also, liebe Autoren, dann mal los! Schließlich kann jeder Krimi in der selben Runde nur genau einmal gespielt werden...
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

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