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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Party
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Pegasus Spiele
Autor: Jonathan Favre-Godal
Grafik: Steeve Augier
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer:
ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
 

 

 
Krasse Kacke
...

"Ich war's nicht!"
... das behaupten alle Haustiere von sich, wenn es darum geht, wer denn nun das Häufchen hinterlassen hat. Gegenseitig beschuldigen nun Frauchen und Herrchen die Tiere der anderen und beteuern gleichzeitig die Unschuld ihrer eigenen Lieblinge!

 

Jeder Spieler erhält ein Set aus 6 Tierkarten (Katze, Schildkröte, Hamster, Fisch, Hase und Papagei) in seiner Spielerfarbe auf die Hand.

Der jüngste Spieler beginnt. Er legt eine seiner Tierkarten in die Mitte mit dem Satz "Mein(e) ... war's nicht, aber es war ... ", also z.B. "Meine Katze war's nicht, aber es war ein Hase!" oder "Mein Papagei war's nicht, aber es war ein anderer Papagei!". Schnell müssen die anderen Spieler nun das beschuldigte Tier von ihrer Hand auf die ausliegende Karte in der Mitte spielen. Wer das zuerst schafft, ist neuer aktiver Spieler. Alle anderen müssen ihre gespielten Karten wieder zurück auf die Hand nehmen. Der neue aktive Spieler fährt nun fort. Er beschuldigt ein neues Tier, indem er zunächst sein Tier, das er gerade ausgespielt hatte, entlastet, also z.B. "Mein Papagei war's nicht, aber es war ein Goldfisch!". Das setzt sich nun so fort.

Ist ein Spieler alle Handkarten losgeworden und beschuldigt dann noch einmal ein anderes Tier, das ein anderer Spieler danach auch ausspielt, ist er in dieser Runde "safe". Er kann sich entspannt zurücklehnen; die anderen spielen weiter.

Die Runde endet, wenn ein Spieler der letzte ist, der noch ein anderes Tier beschuldigen kann. Wird von ihm nun das korrekte Tier beschuldigt, muss der Gegenspieler, der mit seinem beschuldigten Tier übrig geblieben ist, einen "Kackhaufen" als Strafe nehmen. Beschuldigt ein Spieler hingegen ein falsches Tier, was passieren kann, wenn ein Spieler ein Tier aufruft, das kein anderer Spieler mehr auf der Hand hält, so muss der Denunziant den Haufen an sich nehmen. Dann werden alle Karten wieder auseinander sortiert und den Spielern zurückgegeben. Der Rundenverlierer eröffnet die nächste Runde.

Wer zuerst drei Haufen angesammelt hat, verliert und beendet damit auch das Spiel. Wer zu diesem Zeitpunkt nun insgesamt die wenigsten Haufen besitzt, gewinnt. [ih]

 
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  PLUS:
PLUS:
schnell erklärt, schnell gespielt
herzige Illustrationen auf großen,
   stabilem Karten
es sind alle gleichzeitig beteiligt
was haben wir gelacht... :)
ENDE
  MINUS:
MINUS:
kommt erst ab 4 Spielern
   richtig in Fahrt
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Geradezu herzzerreißend blickt mich die Katze von der großen, stabilen Karte an und beteuert, nicht Schuld am müffelnden Malheur gewesen zu sein. Direkt vorab: Das Material, aus dem dieses kleine Kartenspiel besteht, ist absolut herzig. Die Tiere sind wirklich niedlich illustriert und auch die Qualität der Karten ist hervorragend. Letzteres ist bei diesem Spiel auch wichtig, denn "Krasse Kacke" ist ein sehr rasantes Spiel, und umso mehr Spieler mitspielen, desto lustiger und chaotischer wird es.

Dabei ist die Grundidee ja erst einmal recht simpel und noch gar nicht mal so wirklich besonders. "Spiele möglichst schnell die Karte, die der aktive Spieler aufruft" - so weit, so gut. Doch schon hier beginnt das Spiel lustig zu werden. Alle sind gleichzeitig am Spiel beteiligt. Im Eifer des Gefechtes wird ein Hase aber dann plötzlich zum Hamster oder man trifft ganz einfach den Ablagestapel nicht... ein regelrechter Wettkampf entsteht ums schnelle Ablegen der Karten - und das fördert so manche Emotion, so manches kleine Scharmützel mit den Gegnern zutage. Ist man erst einmal im "Flow" des Spiels, kann man sich dem Geschehen kaum mehr entziehen. Es entsteht regelrecht ein kleiner Thrill, Adrenalin wird ausgeschüttet. Jeder versucht, der Schnellste zu sein und entwickelt dazu seine eigenen Trick. Das würde man nur vom Lesen der Anleitung gar nicht mal so vermuten, aber so ging es bei uns in sämtlichen Spielrunden mit den unterschiedlichsten Leuten vom Wenig- bis zum Vielspieler. Selten hat in unseren Testrunden ein so simples Spiel die Spieler auf so eine mitreißende Weise motiviert, ihr Herzblut zu offenbaren, wie "Krasse Kacke" es in diesem Genre schafft.

Die Schadenfreude, wenn jemand einen Kackhaufen nehmen muss, tut ihr übriges dazu. Jetzt zeigt sich auch, warum es so wichtig ist, seine Handkarten möglichst schnell loszuwerden. Die Gefahr, ein verkehrtes (nicht mehr auf den Händen der Mitspieler vorhandenes) Tier aufzurufen, ist natürlich deutlich geringer, wenn meine Mitspieler noch viele Karten besitzen. Kommt es aber zum Showdown, und der letzte übrig gebliebene Gegner hat nur noch eine Karte auf der Hand, wird es brenzlig. Nur, wer da ein absolut gutes Gedächtnis beweist, wird nun wissen, welches Tier der Gegenspieler auf der Hand hält. Dieses gilt es nun zu beschuldigen, um nicht als Verlierer der Runde dazustehen. Natürlich kann man sich auch auf sein Glück verlassen, doch meistens geht das an dieser Stelle dann doch schief, und das Gelächter der anderen Spieler ist einem sicher.

Das Tolle an "Krasse Kacke" ist (der englische Titel "Who did it?" ist übrigens weniger vulgär, aber in Deutschland war "Wer war's" ja schon vergeben - und vielleicht verkauft es sich mit so einem provokanten Titel ja auch einfach besser...), dass hier wirklich jeder mitspielen kann. Das Spiel ist rasend schnell erklärt, ebenso schnell gespielt (ein hohes Spieltempo ohne irgendwelche Pausen sorgt hier definititv für zusätzlichen Spielreiz, reiht eure Sätze am besten nahtlos aneinander, von einem aktiven Spieler ohne Unterbrechung zum nächsten, sodass keiner zum Nachdenken kommt!) - keine Partie läuft länger als ca. 15 Minuten -, und das Wichtigste: Das Spiel macht tierisch Spaß. Dafür vergebe ich dann auch sehr gute 9 Kultpunkte, am besten in großer Besetzung (ab mindestens 4 Spielern kommt "Krasse Kacke" erst richtig in Fahrt) und mit schnellen Spielern, die das Spiel nicht unnötig verzögern!

Natürlich sollte man sich im Klaren darüber sein, dass es sich bei diesem Spiel wirklich um ein Spaßspiel (im wahrsten Sinne des Wortes) handelt - ja, es ist fast schon eher ein Partyspiel. Ich möchte hier keinesfalls Erwachsenenrunden Empfehlungen für mögliche Trinkspiele geben, aber "Krasse Kacke" wäre ein heißer Kandidat dafür ;) Wobei wir bei unseren öffentlichen SPIELKULT-Spieletreffs in reinen Erwachsenenrunden auch nur in Begleitung von Wasser und Saft wirklich herzhaft bei diesem Spiel gelacht haben, und das schafft nun wirklich nicht jedes Spiel! Von daher von mir eine klare Empfehlung, wenn ihr ein witzig-chaotisches Spiel sucht, das ihr dennoch (theoretisch) völlig ohne Glück, sondern durch eigene Leistung gewinnen könnt! Krass! ;) 
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
.
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   Ingo
   Dän
   Verena
   Carola
   Karsten
   Birgit
   Jürgen
   Nicole
Ende
 
 
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