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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Queen Games
Autoren: Marco Ruskowski, Marcel Süßelbeck
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
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Kobold
...

Hurra, der Kobold mit dem roten Haar?
Einmal Kobold sein… diesen Wunsch hat so manches Kind. Im Spiel verschwinden ständig die Spielzeuge… und wer am Ende die meisten mopsen konnte, gewinnt! 

 

Das Material beinhaltet viele Spielzeugchips, die auf dem Kinderzimmerspielplan offen oder verdeckt auf den Feldern platziert werden. Der Rest bleibt vorerst im Vorrat. In die Mitte des Spielplans wird ein Lichtkegel (die "Taschenlampe") befestigt, der im Kreis geschoben werden kann. Er verdeckt immer einige der Chips und vertreibt die Kobolde immer aus den beleuchteten Bereichen. Kobolde lassen sich halt nicht so einfach entdecken. Die Medaillen für gesammelte Spielzeuge werden auf das beiliegende Medaillentableau gestellt und am Ende verteilt. Sobald alles aufgebaut wurde, und sich jeder drei Kobolde der eigenen Farbe genommen hat, kann das Spiel beginnen.



Der Startspieler entscheidet sich, ob er einen eigenen Kobold auf eines der Felder einsetzt (hier gilt die große Einteilung des Spielplans in sieben Teilstücke) oder seine Kobolde vom gesamten Spielplan entfernt und würfelt.

Setzt er einen Kobold ein, darf er ihn in ein beliebiges freies Feld stellen. Maximal dürfen in einem solchen Feld nur so viele Kobolde stehen, wie sich runde Spielzeugfelder dort befinden.

Entscheidet er sich für das Zurückholen der Kobolde, darf er für jeden Kobold einen beliebigen Spielzeug- oder Edelsteinchip aus dem jeweiligen Feld mitnehmen. Diese Chips werden von den Spielern gesammelt, um Siegpunkte zu erhalten. Nach dem Auswählen der Chips würfelt er mit dem Würfel. Er zeigt an, wie weit und in welche Richtung der Lichtkegel verschoben werden soll. Bei leeren Seiten passiert nichts. Nach dem Würfeln und Verschieben werden alle nun leeren offenen und verdeckten Chipfelder aufgefüllt. Der nächste Spieler ist dran.

Es gibt einige Sonderplättchen unter den Chips:
- Kobold-Chips bringen einen Siegpunkt am Ende des Spieles.
- Für vier unterschiedliche Edelsteine darf sich der Spieler sofort einen Edelsteinpokal seiner Wahl aus dem Vorrat nehmen.
- Blitzplättchen lösen eine kleine Sofort-Wertung aus: Der Spieler mit den meisten Chips des jeweiligen Spielzeuges erhält zwei Siegpunkte. Bei Gleichstand erhalten alle einen Siegpunkt (als Plättchen).
- Spielzeuge werden gesammelt.



Sobald der Spielplan nicht mehr voll mit neuen Chips bestückt werden kann, endet das Spiel. Nun werden die Spielsachen gewertet. Wer die meisten Spielzeuge einer Art gesammelt hat, erhält die entsprechende Spielzeugmedaille. Am Ende zählen alle ihre Siegpunkte zusammen. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten. [go]

 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schöne Spielidee
einfaches Sammelspiel
sehr schön illustriert
ENDE
  MINUS:
MINUS:
teilweise mit kleinem Frustfaktor
Drehscheibe läuft nicht ganz rund
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Der erste Blick trügt: Der kleine rothaarige Kobold auf dem Cover, an den sich alle Spieler meines Alters spontan erinnern, hat in keinster Weise was mit dem Spiel zu tun. Insgesamt lässt sich das Thema lediglich in der Spielgeschichte finden. Die Kinder schlüpfen in die Rollen von Kobolden, die im Kinderzimmer Spielzeuge und Edelsteine stibitzen. Dazu setzen sie ihre kleinen Holzfiguren (Kobolde) in die jeweiligen Felder ein. Gespielt wird aber eigentlich ein "Sammelspiel". Ich setze meine Figuren ein, um die besten Plättchen einzusammeln. Mehr ist es nicht.

Als Spannungsbringer wurde "die Taschenlampe" eingebaut, deren Lichtkegel die Kobolde um ihre Chips bringt und die Kobolde aus dem "beleuchteten" Feld vertreibt. Nein, hier leuchtet nicht wirklich etwas, es wird nur grafisch dargestellt. Leider läuft dieses drehbare Segment technisch nicht ganz rund - es reibt Pappe auf Pappe, was mitunter einen etwas unruhigen Lauf verursacht. Die Illustrationen hingegen und der Rest des Materials sind wieder einwandfrei.

Der Spielmechanismus greift recht gut. Die Kinder mögen das Sammelspiel gern. Allerdings sollten sie damit umgehen können, dass immer wieder einmal gut geplantes Nehmen durch den "bösen" Lichtkegel zunichte gemacht wird. Ein wenig Glück spielt mit, was Kinder aber bekanntlich wenig stört. Zu zweit werden die Siegpunkte zwischen beiden Spielern gut aufgeteilt. Echte Konkurrenz kommt erst bei mindestens drei Spielern auf. Die Kinder sollten also durchaus schon mit Frust umgehen können.

Fazit: "Kobold" ist ein frech und liebevoll illustriertes Spiel, das materialtechnisch manchmal etwas hakt, den Kindern spielerisch aber gut gefällt, sofern sie weniger auf die ganz große Action, als mehr auf ein wenig Würfelglück und erste taktische Überlegungen abfahren.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

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