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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Kosmos Verlag  ..i..
Autoren: Klaus Teuber
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca.40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

 
Knätsel
 
Ein Knet-Rätsel im Barbarossa-Stil
Kneten, fragen, raten und gewinnen - doch nicht in der Perfektion des Knetkunstwerkes liegt der Schlüssel zum Sieg.
 
     

Der Spielplan wird in der Tischmitte platziert und stellt insgesamt Felder für 12 Knetkunstwerke zur Verfügung. Je nach Spielerzahl darf nun jeder zwei oder drei Kunstwerke fertigen. Jeder Spieler nimmt sich nun in seiner Farbe einen Ratestein, eine Spielfigur, drei Hinweisscheiben und die Knete. Außerdem werden Stifte benötigt, die dem Spiel allerdings nicht beiliegen. Je Kunstwerk nimmt sich jeder Spieler einen kleinen Notizzettel, beschriftet ihn mit dem Namen des Dargestellten und legt ihn verdeckt vor das entsprechende Feld. Dann wird dort eine eigene Hinweisscheibe auf das Feld "0" gelegt. Die Auswahl der zu knetenden Gegenstände erfolgt zunächst anhand der grauen Seite der Knetunterlagen. Sie zeigen je Tafel unterschiedliche Begriffe, unter denen sich der Spieler frei entscheiden kann. Mit ein wenig Übung kann dann aber auch ein freies Gestalten erfolgenm immer mit der Maßgabe, dass es erraten werden muss, also weder Gefühle noch schwammige Begriffe zeigen darf. In die Mitte des Spielplanes kommt nun noch der zusammengebaute Ratetrichter. Das eigentliche Spiel kann beginnen.

Der Startspieler beginnt seinen Zug mit der Auswahl eines Knetkunstwerkes auf dem Spielplan.  Dann verschiebt er die Hinweisscheibe um ein Feld in Uhrzeigerrichtung. Das sich dort zeigende Symbol gilt als auszuführende Aktion. Dabei gibt es drei Möglichkeiten. Die Fragezeichen ermöglichen das Stellen von zwei Fragen zu dem betreffenden Gegenstand. Die Fragen müssen so gestellt werden, dass mit einer der folgenden Antworten reagiert werden kann: "ja", "nein", "eventuell", "nicht eindeutig zu beantworten". Mögliche Beispiel-Fragen wären z.B.: Kann man es essen? Passt der Gegenstand in meine Hand? Ist es ein Lebewesen? etc.

Die andere mögliche Aktion ist durch die Buchstaben ABC gekennzeichnet. Hier darf der Spieler um einen der ersten fünf Buchstaben des Gegenstandsnamens bitten. Dieser trägt es auf der entsprechenden Position auf dem Notizzettel des jeweiligen Gegenstandes ein. Die letzte Möglichkeit ist die freie Auswahl aus einer der beiden bereits genannten Aktionen. Hat der Spieler sein Feld abgearbeitet, folgt reihum der nächste Spieler.

Denkt ein Spieler zu einem beliebigen Zeitpunkt, er hat die Lösung zu einem der dargestellten Knätsel gefunden, darf er versuchen zu lösen. Dazu wirft er seinen Ratestein in den Ratetrichter. Auch mehrere Spieler dürfen gleichzeitig diesen Versuch wagen und ihre Steine einwerfen. Der erste Stein, der unten aus dem Trichter fällt, zeigt den schnellsten Spieler an und somit den, der zuerst seinen Versuch starten darf. Ist die Antwort falsch, müssen alle anderen Rater ebenfalls einen Versuch starten, auch wenn sie so eine falsche Antwort geben.

Alle falschen Antworten werden mit einem Rückzug der Spielerfigur bestraft. Diese ist am roten Pfeil auf dem aktuellen Standpunkt der Figur erkennbar. Nach einer korrekten Antwort endet der Rateversuch. Der Knetende erhält so viele Punkte, wie neben seinem Hinweisstein erkennbar sind (0-3). Der Ratende erhält die Siegpunkte, die als grüne Pfeile auf dem Standpunkt der Spielerfigur sichtbar sind. Dann wird das Knätsel entfernt. Das Spiel geht weiter.

Das Spiel endet, wenn der Erste die Ziellinie mit seiner Spielerfigur überquert. Er gewinnt. Sollten nur noch Knätsel eines Spielers übrig sein und diese Spieler ist dran, endet die Runde ebenfalls. Es gewinnt dann der Spieler, dessen Figur am weitesten vorn liegt. [go]

 
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Gabi: Ja, es ist noch möglich. Ich kenne weit über 1400 Spiele, kann viele davon sogar spontan erklären und bin doch endlich mal wieder überrascht. Interessanterweise von einem Spiel, das in seiner Spielidee bereits seit 1988 bekannt ist und sogar als Spiel des Jahres prämiert wurde - und mir tatsächlich noch NIE begegnete. Gemeint ist "Barbarossa und die Rätselmeister".  Und das, obwohl es 1988 bei der in Altenburg ansässigen Firma ASS hergestellt wurde und ich genau seit diesem Jahr dort wohne. Gesehen habe ich es bislang noch nicht.

Und meine Überraschung? Bezieht sich auf eben diese Spielidee. Gestalte mit Knete einen Gegenstand so, dass er weder zu leicht, noch zu schwer erkennbar ist und dann errate. Grundlegend ähneln sich Barbarossa und Knätsel auch heute noch, allerdings nur in der Knet-Idee. Das moderne Erscheinungsbild, das durchdachte Material und der neue Bewertungsmechanismus lassen das Spiel innovativ erscheinen und verhindern einen direkten Vergleich. Wer Barbarossa nicht kennt, ist auf jeden Fall begeistert. Unsere Testgruppen lassen sich nach wie vor gern zu einer weiteren Runde einladen, v.a. als lustigen Einstieg in den Spieleabend.

Doch nun zum Spiel. Das eher farbneutrale und moderne Design bietet einen schönen Kontrast zum farbintensiven Spielermaterial. Die Knete ist hochwertig und erinnert ein wenig an Bienenwachsknete. Dadurch bleibt sie auch bei häufigen (sachgemäßen) Gebrauch funktionstüchtig. Der Ratetrichter erscheint am Einwurf ein wenig instabil, was allerdings, dank der optimalen Lagerung (bleibt zusammengebaut) nicht ins Gewicht fällt. Der Lösungsmechanismus und die Siegpunktvergabe aber haben sich zum Original hin deutlich verändert. Um beim gleichzeitigen Raten Streitereien zu verhindern, gibt es nun besagten Ratetrichter. Der erste Stein, der unten raus fällt, zeigt den ersten Rater an. Sagt der das falsche Wort müssen die anderen Spieler im Trichter der Reihe nach ebenfalls raten, auch wenn sie wissen, dass ihre Ansage falsch ist. Erst eine richtige Antwort löst die Wertung aus. Dazu wurden den Lauffeldern des  runden Spielplans unterschiedliche Wertigkeiten in Form von Pfeilen zugeordnet. Die Felder in der Nähe des Zieles geben nicht ganz so viele Siegpunkte, dafür aber zwei Minuspunkte für falsches Raten.

Der gesamte Ablauf von Barbarossa ist also noch einmal neu überdacht worden. Die Wertung ist einfacher. Das Raten eindeutiger, tja, und die Knete ist zu meiner Freude geblieben. Ich knete gerne wie auch meine Mittester, bei denen bereits beim Auspacken die Erinnerungen an vergangene Kindertage groß werden. Das Spiel vor dem Spiel, witzele ich gelinde und freue mich erneut.

Trotzdem ist das eigentliche Spielgefühl geblieben: Ich knete, nicht zu deutlich und doch deutlich genug, den von mir gewählten Gegenstand, platziere und kennzeichne ihn und warte auf dessen Auflösung. Während des Wartens löse ich die anderen Knätsel, was sich allerdings einfacher anhört, als es sich spielt, oder schon mal einen Knet-Geysir gesehen? Noch interessanter wird es, wenn freie Worte gewählt werden. Kurz und gut: Ein tolles Spiel für Familien und kreative Freundesgruppen. Die optimale Spielerzahl liegt bei 5+, dann macht's richtig Spaß.

Fazit: "Knätsel" ist ein neues Knet-Partyspiel für Familien und Junggebliebene, basierend auf einer alten und zu recht prämierten Spielidee.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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