www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie, Strategie
Erscheinungsjahr:
2006
Verlag: Days of Wonder  ..i..
Autoren: Bruno Cathala, Ludovic Maublanc
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  Kleopatra und die Baumeister
 
Zwischen Ruhm und Lebendfutter
Wer für Kleopatra einen Palast errichten will, muss sich anstrengen. Doch wer zu korrupt ist, wird am Ende den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen!
 

     

So funktioniert's:
Zunächst wird der dreidimensionale Spielplan mithilfe der Anleitung in der Spielschachtel als Palast zusammengesetzt. Jeder Spieler erhält eine Übersichtskarte, drei Händler vom Nil, fünf Talente, eine farbige Korruptionspyramide und zwei zugehörige Anubis-Figuren.


Kleopatras Palast vor dem Ausbau.
   
Unverbautes Spielmaterial: Mosaike und Bauelemente.
   

Nun werden die Karten gemischt und jeder Spieler bekommt drei Karten verdeckt auf die Hand. Die übrigen Karten bilden den Nachziehstapel, der jedoch erst einmal geteilt wird. Einer der beiden entstandenen Stapel wird aufgedeckt. Beide Stapel werden nun miteinander gemischt, so dass es nun sichtbare und verdeckte Karten im Stapel gibt! Die drei obersten Karten des Stapel werden nun als erste Reihe ("Markt") auf den Tisch gelegt, ohne dabei ihre aktuelle Sichtbarkeit zu verändern.

Jeder Spiele hat in jeder Runde eine Aktion zur Verfügung. Entweder besucht er den Markt oder er besucht den Steinbruch.


Die Spielkarten.
   
Die Händler.
   

Den Markt besuchen:
Der aktive Spieler wählt eine beliebige Reihe (A,B,C) des Marktes aus und nimmt die Karten auf die Hand. Er darf max. 10 Karten auf der Hand halten. Überschüssige Karten muss er entweder ablegen (neben dem Nachziehstapel wird ein Ablagestapel gebildet) und dafür ein Korruptionsamulett nehmen, das er in die eigene Korruptionspyramide steckt, oder alle Karten trotzdem behalten, dann aber für jede überzählige Karte ein Amulett nehmen. Hat der Spieler seine Aktion durchgeführt, wird der Markt wieder aufgefüllt.

Die Karten gehören verschiedenen Kategorien an. Um etwas zu erbauen, werden Handwerker und Baustoffe benötigt. Die Sobek-Anbeter haben Sonderfunktionen. Jede dieser 11 Charaktere besitzt eigene Kosten und eigene Fähigkeiten, z.B. kostet der Schmuggler bei seinem Einsatz ein Korruptionsamulett und kann die Handkarten für diese Runde auf die Weise erhöhen, dass alle Karten für nur ein Korruptionsamulett behalten werden dürfen.


Die Korruptionsmarker werden in die farbigen Pyramiden gesteckt.

Den Steinbruch besuchen & den Palast ausbauen:
Im Steinbruch kann der Spieler ein oder mehrere Bauelemente für den Palastbau erwerben. Er bezahlt sie mit Ressource-Karten oder Händlern vom Nil. Nach dem Kauf darf der Spieler sie sofort an den Palast anbauen. Dafür erhält der Spieler eine bestimmte Anzahl von "Talenten". Auf der Rückseite der Übersichtskarte kann man die spezielle Wertung der einzelnen Elemente nachlesen, z.B. erhält der Spieler für den Bau des Throns 12 Talente. Zusätzliche Talente können durch den Bau mehrerer Elemente in einem Zug erworben werden.

Auch Mosaike gelten als Anbau an den Palast. Wird ein Mosaik so angelegt, dass es einen freien Platz im Palastgarten verursacht, in den kein anderes Mosaik mehr passt, gilt dieser Platz als Heiligtum und darf mit einer eigenen Anubis-Figur markiert werden. Es darf eine Überprüfung der im Steinbruch verbliebenen Mosaik-Teile stattfinden, um zu ermitteln, ob der frei Platz tatsächlich ein Heiligtum ist. Wird eine Element-Art vollendet (z.B. alle Sphinxe), muss die Kleopatra-Figur um ein Feld in Richtung Palasttor gezogen werden.


Die Würfel des Hohepriesters
   
Die Talente
   

Zuletzt wirft der Spieler die Würfel des Hohepriesters. Alle Würfel mit dem Priestersymbol werden auf den Altar des Hohepriesters gelegt. Alle leeren Seiten kommen auf ihren Platz neben den Altar zurück. Wurde der fünfte Würfel mit dem Symbol des Hohepriesters auf dem Altar platziert, müssen alle Spieler ein Opfer bringen. Dazu nehmen sie eine beliebige Anzahl an Talenten verdeckt in die Hand. Auf ein Zeichen hin zeigen alle Spieler ihr Opfer offen. Der großzügigste Spieler darf drei seiner Korruptionsamulette abgeben. Der Spieler mit dem zweithöchsten Betrag an Talenten jedoch erhält ein neues Korruptionsamulett, der nächste dann zwei Amulette, dann drei usw.


Nach und nach wird der Palast immer weiter ausgebaut.

Spielende: Erreicht Kleopatra das letzte Feld vor dem Tor, endet das Spiel. Für jede Karte, die ein Spieler noch auf der Hand hält, bekommt er ein weiteres Korruptionsamulett.

Jeder Spieler darf nun noch in jedes Feld eines eigenen Heiligtums (freie Felder rund um die eigenen Anubis-Statuen, die von Mosaiken umschlossen wurden) ein Amulett legen.

Wer hat am Ende die meisten Korruptionsamulette?  Dieser Spieler wird dem Krokodil zum Fraß vorgeworfen - er kann daher nicht gewinnen. Alle anderen Spieler zählen nun ihre Händler, die jeweils 3 Talente einbringen, und zu bereits gesammelten Talenten hinzuaddiert werden. Es gewinnt der reichste Spieler. [go]

 
 
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
grandioses Spielmaterial
schnell erlernter Spielablauf
praktische Übersichtstafel
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spiel wirkt komplexer, als es ist;
   dadurch für Vielspieler weniger
   zu empfehlen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
    *
 
     

Gabi:  Kleopatra - spontan fallen wohl jedem von uns die verschiedenen Geschichten ein, in der sie eine oftmals despotische Rolle spielt. Die Rede ist dabei von beeindruckenden Palästen, exotischen Tieren, Intrigen, Korruption, Macht und Reichtum.

Bereits vor dem Öffnen des in dieser zeitgeschichtlichen Epoche angesiedelten Spieles erkennt der Spieler schnell, das Spiel hat Gewicht, vielmehr dessen Schachtelinhalt. Beim Betrachten des Materials erstarrt manch einer erst einmal vor Ehrfurcht. Es besitzt in Schönheit und Detailtreue nicht allzu viele spielerische Konkurrenten.

Nimmt man sich die Anleitung zur Hand, erscheint diese zunächst sehr umfangreich und für Wenigspieler eher abschreckend. Doch der Schein trügt. Das Regelwerk beschreibt einen doch eher einfachen Spielablauf. Einige bestehende Fragen werden im ersten Spiel durch den in sich logischen Spielablauf geklärt. Die Illustrationen helfen bei bestimmte Spielsituationen und die Übersichtstafel enthält noch einmal alle wichtigen Informationen in Kurzform.

Und die Spielidee? Sie besteht aus vielen erfolgreich erprobten Bausteinen der Sektoren Glück und Strategie. Meist bedeutet das: ein bis zwei Runden Karten sammeln, dann bauen. Der Kartenstapel mit seinen mal verdeckten, mal offenen Karten ist dabei ein interessantes Element. Die verschiedenen Bau-Möglichkeiten nehmen der Kartenhand dann auch ein wenig der Glückslastigkeit. 

Interessant ist die insgesamt als kurz empfundene Rundenzeit. Pausenzeiten entstehen nur durch entscheidungsträge Mitspieler, die zwischen den nur zwei vorhandenen Möglichkeiten lange abwägen. Doch das ist eher selten. 

Die geringen Möglichkeiten sind auch der Anlass für Vielspieler, dieses Spiel eher als durchschnittlich bis langweilig zu empfinden und evtl. sogar Abstand davon zu nehmen. Gelegenheitsspieler und Familien jedoch werden ein "erbauliches" Vergnügen erleben, dessen Spieltiefe gut überschaubar bleibt.

Hinweis: Abweichende Wertungen (in gelb) für erfahrene Spieler. Das Spielmaterial trägt entscheidend zum Spielreiz bei!
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
    *
Ende
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^       Impressum       Datenschutz