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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2020
Verlag: iello, in Deutschland im Vertrieb von Hutter
Autor: Richard Garfield
Illustration:
Paul Mafayon
Spieleranzahl:
2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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King of Tokyo:
Dark Edition

...
Im Dunkeln gibt's noch mehr aufs Maul
"King of Tokyo" ist seit 2011 ein Juwel unter den Würfelspielen. Im Jahr 2020 kommen die Monster zurück, und bei Nacht sind sie boshafter denn je!
 
 
Die Grundregeln kennt ihr bereits aus dem ursprünglichen "King of Tokyo" (> Testbericht). Schnell zusammengefasst geht es darum, die Gegner auszuschalten (cooool!) oder als erster Spieler 20 Siegpunkte zu erlangen (laaaangweilig!). Jeder Spieler erhält eine Monstertafel, stellt die Siegpunkte auf 0 und die Lebensanzeige auf 10, und bekommt dazu passend einen Monsteraufsteller.



Das Würfelprinzip folgt dem klassischen "Kniffel". Der aktive Spieler darf bis zu dreimal die sechs dunklen Würfel werfen (mit Sonderkarten auch noch bis zu zwei helle), dabei Würfel herauslegen, Würfel neu werfen. Ist er mit dem Ergebnis zufrieden - bzw. spätestens nach dem dritten Wurf - wird abgerechnet.



Um Punkte zu machen, muss der Spieler einen Drilling aus Zahlen erzielen: 1-1-1 bringt dann 1 Punkt, 2-2-2 bringt 2 Punkte und 3-3-3 bringt 3 Punkte. Jede weitere Zahl, die zum gewürfelten Drilling passt, bringt einen Extrapunkt. Also 2-2-2-2-2- würde bedeuten: 2-2-2 (2er-Drilling = 2 Punkte), die beiden weiteren 2er bringen je einen Extrapunkt, insgesamt würde der Spieler damit 4 Punkte machen, die er auf seiner Monstertafel einstellt.



Hier gibt es dann bereits die spielerische Hauptneuerung: Wer einen 1er- oder 2er-Drilling erzielt, erhält "Bosheit" auf der neuen Bosheits-Leiste. Für 1-1-1 geht es zwei Schritte voran, für 2-2-2 immerhin noch einen Schritt. Bei 3-3-3 gibt es keine Bosheit. Wann immer ein Spieler bei einem der Schwellenwerte (3, 6, 10) ankommt, darf er sich eines der dort (noch) verfügbaren Bosheitsplättchen aussuchen. So ein Plättchen gewährt ihm dann einen dauerhaften Vorteil.



Neben den Zahlen gibt es noch 3 weitere Würfelseiten:
- Pro Blitz erhält der Spieler eine Energieladung, die, anders als im bekannten Ursprungsspiel, nun nicht mehr durch ein grünes Würfelchen, sondern tatsächlich durch einen kleinen grünen Blitz-Marker dargestellt wird. Energie kann gesammelt werden, um am Ende des Zuges eine Power-Karte zu kaufen (mit dauerhaftem Vorteil oder einem einmaligen Soforteffekt).



- Pro Herz kann der Spieler ein Leben heilen (das Maximum beträgt jedoch 10).

- Pro Tatze fügt der Spieler anderen Monstern, die sich nicht am selben Ort befinden, Schaden zu (im ersten Zug entfällt das, denn alle Spieler starten außerhalb Tokyos).

Was hat es mit Tokyo auf sich? Der Spielplan hält in Tokyo einen Platz für ein Monster bereit, spielt ihr zu fünft oder sechst, gibt es ein zweites Feld (Tokyo Bay). So lange ein Feld unbesetzt ist, muss der Spieler nach seinem Spielzug nach Tokyo, d.h. er stellt seinen Monsteraufsteller auf den kleinen Spielplan. Fürs Betreten der Stadt erhält der Spieler sofort 1 Siegpunkt und jedesmal 2 Siegunkte, wenn er nach einer Runde, also zu Beginn seines Zuges, immer noch in Tokyo steht.



Ab sofort gilt: Verursacht ein Spieler, der sich in Tokyo befindet, Schaden, erhalten alle anderen Spieler, die außerhalb stehen, die Anzahl der Tatzen von ihrem Lebenskonto abgezogen. Gleiches gilt aber auch umgekehrt. Jeder Schaden von außerhalb trifft das Monster, das gerade in Tokyo steht. Das gilt auch für das Monster, das ggf. in Tokyo Bay steht.

Leider kann sich ein Spieler in Tokyo nicht heilen, d.h. von ihm gewürfelte Herzen verfallen. Es ist also eine Risikoabwägung, wie lang man es in Tokyo aushält, um dort Punkte zu sammeln bzw. gleich mehreren Spielern Schaden zuzufügen. Nach jedem Angriff von außerhalb auf ein Monster in Tokyo darf der Spieler die Stadt freiwillig verlassen, um sich erst einmal wieder regenerieren zu können. Macht ein Spieler dies, rückt der Angreifer jedoch sofort nach und steht ab sofort selbst in Tokyo.


Die zahlreiche Power-Karten verändern die Regeln des Spiels für jeden Spieler, der sie besitzt, in jeder Partie in neuer Kombination.

Spielende / Anpassung: Wann immer ein Spieler keine Lebenspunkte mehr besitzt, scheidet er aus dem Spiel aus. Ist nur noch ein Spieler übrig, gewinnt dieser. Sollte ein Spieler in seinem Spielzug 20 Punkte zusammengesammelt haben, gewinnt er vorzeitig. Im Spiel zu zweit gibt es Anpassungen, was die Belohnungen in Tokyo betrifft. Statt Punkte kann man dann dort nur Blitze sammeln. [ih]
 
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  PLUS:
PLUS:
tolle neue Optik und Ausstattung
neues Element "Bosheit"
legendäres Absackerspiel,
   All-Time-Favorite
ENDE
  MINUS:
MINUS:
frühzeitiges Ausscheiden möglich
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Wer mich gut kennt, weiß, dass man mich für eine Partie "King of Tokyo" im Schlaf wecken darf. Ich liebe dieses Spiel - und das nun schon seit 2011, grandios!

"King of Tokyo" ist kniffeln, nur viel cooler. Die (gewaltlose) Monsterklopperei macht einfach Spaß, die 66 Power-Karten sorgen für eine tolle Varianz, das Spielprinzip ist schnell erklärt - und es funktioniert eigentlich mit fast jeder Spielgruppe, sofern man dem Thema nicht völlig abgeneigt gegenübersteht (Come on, wer sich ernsthaft über Gewaltverherrlichung aufregen sollte, der möge das Spiel bitte NIE mit mir spielen! ;) ... Je mehr Spieler mitspielen, umso witziger wird's. Zu zweit oder dritt ist das Spiel leichter zu gewinnen, da man in Tokyo schneller Punkte sammelt. Meine Empfehlung: Wenn es irgendwie möglich ist, spielt bitte mindestens zu viert, noch besser zu fünft oder sechst - mit jedem Spieler wächst der Überlebens-Thrill, der dieses Spiel für mich ausmacht!

Die neue "Dark Edition" (limitiert auf 100.000 Exemplare in 12 Sprachen) kommt mal richtig elegant daher. Wofür einen Spieltitel aufs Front-Cover drucken? Nicht nötig, denn das wird kein Spiel sein, das als Zufallskauf irgendwo mitgenommen wird; das richtet sich an Fans und Kenner, auch wenn es im Kern ja ein Familienspiel bleibt. Die neue Ausstattung ist hervorragend - die Würfel im Frosted-Look sehen echt toll aus, die Karten in ihrem düsteren Design im Kontrast zu den Neonfarben finde ich ebenfalls richtig chic! Dass die Marker nun auch in Form ihrer Funktion daherkommen, ist noch das I-Tüpfelchen, und hey, "Cyber Bunny" ist zurück! Allein deshalb ist für mich direkt alles gut! ;)

Damit sich die Neuerungen jetzt nicht nur auf die Optik beschränken, hat man noch die Bosheits-Leiste eingeführt. So wird nun gezieltes Spielen auf weniger Punkte extra belohnt. Sagte ich am Anfang der Spielbeschreibung, man dürfe "King of Tokyo" nur gewinnen, wenn man allen anderen Monstern den K.O.-Schlag verpasst? War es nicht immer so, dass ein Punktesieg irgendwie müde belächelt wurde? Unsere Runden waren da ja echt klischeebehaftet. Die Mädels sammelten oft Punkte (und gewannen damit auch oft), die Jungs ließen sich darauf nicht ein und würfelten lieber Tatzen, Tatzen, Tatzen ... um dann nach Runde 2 auszuscheiden und den Rest der Partie als Zuschauer zu verfolgen (jaaaaa, ein kleines Manko, das noch immer besteht, aber auch das Zugucken macht hier ja sogar Spaß, von daher alles gut). Wer auf Tatzen spielte, konnte sich zumindest immer sicher sein, dass sein Coolness-Faktor nicht gelitten hat ... Ja, was wäre das Leben ohne Klischees?

Nun macht die "Bosheit" das Spielen auf Punkte für alle salonfähiger, und das auch noch in netter Abstufung. Für einen 3er-Drilling wird man nicht auch noch mit Bosheit belohnt, ein 2er-Drilling bringt immerhin einen Schritt, ein 1er-Drilling zwei Schritte. Je schneller man hier auf der neu geschaffenen Leiste empor steigt, umso mehr Auswahl hat man bei den ausliegenden Bosheitsplättchen. Die sind zwar nicht besonders illustriert, aber spielerisch schon stark. Und sie sind rar. Wer zuerst punktet, erbost zuerst. Was weg ist, ist weg. Ein schönes neues Element, das noch einmal Abwechslung ins bekannte Spiel bringt, ohne es in irgendeiner Form schlechter zu machen.

Ich bin immer noch der Meinung: "King of Tokyo" auf den Tisch - und man hat Spaß. Als Absacker meine erste Wahl. "King of Tokyo" ist ein Kulturgut und gehört in jedes Spieleregal! Und da ich der Ursprungsversion ja schon 9 Kultpunkte gegeben habe, verdient die "Dark Edition" dann endlich, nach so langer Zeit, die Höchstpunktezahl - sowohl dank der neuen Edel-Ausstattung und dem neuen Element der Bosheit, als auch einfach aus dem Grund, das das Spiel fast 10 Jahre nach seinem ersten Erscheinen für mich noch kein bisschen an Reiz verloren hat. Sorry, Japan, eure Hauptstadt wird auch weiterhin niedergebrannt! Let's get ready to rumble, Cyber Bunny rulez the World!
...
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 

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