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(C) Spiel des Jahres e.V.
- 2012 -

 

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Queen Games  ..i..
Autor: Donald X. Vaccarino
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Kingdom Builder
 
Schaffe schaffe, Häusle baue...
Karte ziehen, drei Häuser errichten - weiter geht's! Die Regeln dieses schnellen Familienspiels sind denkbar einfach. ZU Einfach für unseren Geschmack?
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält die Häuser in seiner Spielerfarbe. 4 der insgesamt 8 Quadranten (Puzzle-Spielpläne) werden zusammengefügt. Jeder Quadrant zeigt jeweils zwei gleiche Ortsfelder, die mit jeweils 2 entsprechenden Ortsplättchen belegt werden. Auch ein Burgfeld ist auf jedem Quadranten vorhanden. Die restlichen Felder sind bestimmten Landschaftsgebieten zugeordnet.


Der Spielplan setzt sich aus vier Quadranten zusammen und wirkt "technisch".

Die Landschaftskarten werden gemischt und als verdeckter Nachziehstapel bereit gehalten. Wer am Zug ist, zieht die oberste Landschaftskarte und setzt nun 3 seiner Häuser auf aneinander angrenzende passende Landschaftsfelder (immer nur ein Haus pro Feld!). Danach ist der nächste Spieler dran.


Die gezogene Landschaftskarte bestimmt, in welchem Landschaftsgebiet 3 Häuser errichtet werden.
   
Wer mindestens ein eigenes Haus an einem Burgfeld platzieren konnte, bekommt für jedes Feld 3 Siegpunkte am Spielende.
   

In weiteren Runden muss, wenn möglich, immer angrenzend an bereits begonnene eigene Häuserketten gebaut werden. Außerdem gibt es zwei Sonderfelder:
- Wer neben einer Burg baut, bekommt am Ende pro Burgfeld, an dem mindestens ein eigenes Haus steht, 3 Siegpunkte.


Wer angrenzend an ein Ortsfeld baut, erhält, sofern noch vorhanden, das ausliegende Plättchen.
   
Die Ortsplättchen bescheren dem Spieler Sonderaktionen, die er in jeder Runde einmal nutzen darf.
   

- Wer angrenzend an ein Ortsfeld baut, bekommt ein ausliegendes Ortsplättchen (sofern noch vorhanden). Ortsplättchen können dauerhaft in eigenen Spielzügen eingesetzt werden, um Sonderaktionen ausführen zu dürfen (z.B. Belegung eines zusätzlichen Feldes etc.). Jedes einmal erworbene Plättchen darf in jedem Spielzug aber nur einmal verwendet werden!


Die drei vor Spielbeginn ausgelegten Aufträge bestimmen die Siegpunkte (=Gold) am Spielende für bestimmte Häuserpositionen der Spieler.

Vor Spielbeginn wurden drei Auftragskarten ausgelegt. Alle Spieler versuchen während der Partie, ihre Häuser möglichst gewinnbringend zu platzieren. Lautet eine Aufgabe beispielsweise, möglichst viele Häuser in einer waagrechten Reihe zu errichten, sollte man während des Spiels diese Vorgabe erfüllen - allerdings kann einem da das Nachziehglück bei den Landschaftskarten schon einmal einen Strich durch die Rechnung machen.


Am Spielende wird ausgewertet, wer seine Häuser am besten platziert hat.

Hat ein Spieler alle Häuser gesetzt, wird ausgewertet. Wer durch die gemeinsamen Auftragskarten und die Positionierung seiner Häuser an Burgfeldern die meisten Punkte gemacht hat, ist der Sieger. [ih]

Hinweis: "Kingdom Builder" wurde im Jahr 2012 von der Fachjury zum "Spiel des Jahres" gekürt!

 
 ERKLÄRVIDEO
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
eingängiges Familienspiel
taktischer Anspruch
Potential für weiteren Ausbau
ENDE
  MINUS:
MINUS:
abhängig von der Spielerzahl
beengter Aktionsradius
kritische Preisgestaltung
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo (UPDATE): Kennt ihr das? Man spielt ein Spiel und ist wenig begeistert. Man spielt es noch einmal, und man ist immer noch nicht begeistert. Und nach dem dritten Mal hat man keine große Lust mehr darauf. Wochen später holt man die Schachtel dann dennoch wieder hervor - und auf einmal hat man Spaß! Woran liegt das nun? Vielleicht liegt es an einer veränderten Spielsituation, an der eigenen Einstellung oder vielleicht auch einfach an den Mitspielern? Ich muss nach neuesten Erfahrungen in einer veränderten Spielgruppe nun sagen: Ich habe "Kingdom Builder" bislang offenbar unrecht getan.

Zunächst sei einmal gesagt:
Erwartungen sind da, um enttäuscht zu werden... und wer in "Kingdom Builder" ein neues "Dominion" gesehen hat, wird sicher enttäuscht sein. Ja, Donald X. Vaccarino hat mit dem "Spiel des Jahres 2009" einen Meilenstein erschaffen und sein Name prangt zwei Jahre später auch auf der hübschen Queen Games-Spielschachtel, die gestalterisch wohl nicht ohne Zufall an das Kartendeckaufbauspiel erinnert. Doch außer dem Thema und der Optik haben diese Spiele nichts gemeinsam. Damit muss man erstmal leben können.

Als ich die Anleitung zu "Kingdom Builder" das erste Mal durchlas, hatte ich den spontanen Eindruck, da fehlen ein paar Seiten... ;) Zu simpel erscheint der wirklich einfache Spielablauf. Ich ziehe zufällig eine Landschaftskarte und errichte auf passenden Landschaftsfeldern drei aneinander angrenzende Häuser. Und mehr mache ich dann auch tatsächlich erstmal nicht. Einzig die Bonusaktionen über die Sonderfelder bringen die nötige Variabilität ins Spiel. Insgesamt aber bleibt mein Entscheidungsradius doch offensichtlich arg begrenzt.


Am Anfang ist das wohl auch wirklich so. Nutze ich meine vielen kleinen Möglichkeiten nicht optimal - ganz einfach, weil ich sie noch nicht richtig überblicke  oder an Gegenspieler geraten, die nicht allzu motiviert spielen-, dann kann dieses Spiel schnell langweilig und ohne Spannung verlaufen. Im Grundspiel gibt es zudem das Problem, dass während des Spiels kein Punktestand festgehalten wird, sondern dieser erst ganz am Ende ermittelt wird, was einen schwer abschätzen lässt, wie erfolgreich man gerade selber spielt. (Das wurde mit neuen Aufträgen in der ersten Erweiterung nun schon ausgemerzt).

Bei mir hat's nun eine Zeit gebraucht, bis es "Klick" gemacht hat und sich mir der Reiz dieses Spiels offenbarte. "Kingdom Builder" ist kein Glücksspiel, auch kein superseichtes Familienspiel; hier müssen Spielzüge gut bedacht sein und wer gegen Profis antritt, hat nur geringe Chancen auf den Sieg. Man sollte warnen: Anfängerfehler machen sich enorm schnell im Spielverlauf bemerkbar. Als Familienspiel ist "Kingdom Builder" trotzdem tauglich. Etwas lästig können längere Wartezeiten mit Grüblern sein bzw. die Tatsache, dass man sich schnell "gespielt" vorkommen kann, wenn man zu Beginn nicht die Grundlagen für mehr individuelle Flexibilität schafft.

Übrigens solltet ihr immer in möglichst voller Besetzung spielen (4 Spieler im Grundspiel, 5 mit der ersten Erweiterung)  um den Spielplan entsprechend voll zu bekommen. Je mehr Konkurrenz, je anspruchsvoller wird das Spiel, das unlängst zum "Spiel des Jahres 2012" nominiert wurde. Für mich war "Kingdom Builder" keine "Liebe auf den ersten Blick", aber immerhin auf den vierten oder fünften... Liebe? Naja, zumindest schon einmal eine ernst gemeinte Sympathie, die - so viel vorweg - durch die erste Erweiterung ("Nomads") noch größer geworden ist, denn sie offenbart noch stärker das Potential  dieses Spiels. (> Video)

Hinweis: Aufgrund der veränderten Spielerfahrungen muss ich fairerweise meine Bewertung ändern und vergebe nun 7 (bzw. 8 Punkte in voller Besetzung) für eine durchaus originelle Spielidee mit weiterer Ausbaufähigkeit.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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