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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Familie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag:
Ravensburger
Autoren:
Inka und Markus Brand
Grafik:
Janos Jantner
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter:
ab 6 Jahren
Spieldauer:
ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Kakerlacula
...

Kakerlakenalarm, die Dritte!

Wir öffnen vorsichtig die Kinderzimmertür und schauen um die Ecke. Ist das dunkel hier im Schloss! Oh, da vorne ist eine Kerze! Vielleicht schaffen wir es, hinzulaufen und die Kerze anzuzünden? Aber was ist das für ein brummendes Geräusch? Es wird immer lauter ...  es kommt auf uns zu...   was ist … iiiihhhhhhhhhh!
 

 
Zuerst muss man sich an die schwierige Aufgabe machen, das Spukschloss von Kakerlacula  zusammenzubauen. Dazu müssen sämtliche Pappwände an ihre vorgesehenen Plätze gesteckt werden. Die Mondwand und das Katapult sind danach schnell am Spukschloss befestigt. Dann geht es ans Spielen.



Je nach Anzahl der Mitspieler werden zwischen neun (bei zwei Spielern) und 13 (bei drei und vier Spielern) Knoblauchchips benötigt.  Zwei davon werden in den Burggraben, der sich zwischen  Mondwand und Spielfeldrand befindet, gelegt. Die restlichen beschützen die Kinder  (Spielfiguren) im Kinderzimmer, von wo aus der Weg der Kinder startet.



Im Schloss werden in den verschiedenen Räumen 16 Kerzenchips (beim Spiel zu zweit 12 Kerzenchips), mit der farbigen Seite nach oben, verteilt. Der jüngste Spieler ist Startspieler und erhält den Katapultchip.  Ist alles vorbereitet, startet Kakerlacula seinen Weg durch das Schloss. Dafür schaltet man die Hexbug-Nano- Kakerlake ein und setzt sie auf das Startfeld.



Nun beginnt die Aufgabe der Kinder: so schnell wie möglich alle Kerzen im Schloss anzuzünden! Dazu wird zuerst gewürfelt. Dann schnell durch die Tür das Kinderzimmer verlassen und ab in den Flur zur nächsten Kerze der eigenen Farbe huschen. Auf dem Weg dahin zählt ein Raum als ein Schritt. Je nach Höhe des Würfelwurfs darf man nun bis zur Höhe der gewürfelten Zahl von Raum zu Raum, dabei aber nicht über die Mauern ziehen. Die einzige Ausnahme ist hier das Verlassen des Kinderzimmers durch die verschlossene Tür. Hat man nun einen Raum mit der Kerze seiner Spielfarbe erreicht, wird der Kerzenchip umgedreht und das Zimmer ist beleuchtet. Nun schnell auf zur nächsten Kerze!



Allerdings mag Kakerlacula lieber die dunklen Räume und versucht die Kinder wieder zurück in Kinderzimmer zu scheuchen. Sobald Kakerlacula eines der Kinder auf dem Weg durch das Schloss berührt,  geht es zurück ins Kinderzimmer.  Leider schrumpft dadurch der Knoblauchvorrat im Kinderzimmer, da man nun einen Knoblauchchip in den Burggraben legen muss.



Wenn es Kakerlacula zum Katapult zieht, wird das Spiel kurz unterbrochen.  Alle Augen liegen nun auf Kakerlacula und dem Katapult! Der Spieler,  der den Katapultchip vor sich liegen hat,  darf nun - mit Gefühl - das Katapult betätigen. Wenn er es schafft,  Kakerlacula zum Mond fliegen zu lassen, kommen alle Knoblauchchips zurück ins Kinderzimmer.  Landet Kakerlacula im Burggraben, darf ein Knoblauchchip zurück ins Kinderzimmer gelegt werden. Sollte der Flug über die Mondwand hinweg führen oder noch im Schloss enden, hofft man, es bei der nächsten Betätigung des Katapults besser zu machen. Kakerlacula wird auf das Startfeld gesetzt und  treibt nun weiter sein Unwesen.



Durch das ständige Umherwuseln von Kakerlacula durch das Schloss, kann es passieren,  dass Kerzenchips verrutschen und dadurch in einem anderen Raum landen, oder zwischen zwei Räumen liegen bleiben. Da gilt die einfache Regel: die Kerzen können nur in den Räumen angezündet werden,  wo sie liegen. Es ist also möglich, dass eine Kerze von zwei Räumen aus angezündet werden kann. Hat es ein Kind geschafft, alle seine Kerzen anzuzünden,  darf es nun auch mithelfen,  alle noch verbliebenen Kerzen anzuzünden. Sind alle Kerzen angezündet, haben die Kinder es geschafft und gewinnen das Spiel. Sind allerdings alle Knoblauchchips im Burggraben gelandet, bleiben Räume unbeleuchtet und Kakerlacula hat gewonnen.

 
Das Spiel kann auch alternativ "gegeneinander" gespielt werden. Dann sammelt jeder Spieler seine Kerzenchips ein, wenn er in die entsprechenden Räume gelangt. Sollte Kakerlacula ein Kind berühren, muss es, sofern vorhanden, eine seiner bereits eingesammelten Kerzen auf die Leiste Mondwand stellen. In Phase 2 (wenn alle Kerzen eingesammelt wurden) können die verlorengegangenen Chips noch einmal über das Katapult zurückerobert werden. Wer die meisten Kerzen seiner Farbe gesammelt hat, gewinnt. [nm]
...
 
 ERKLÄRVIDEO
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache Regeln
viel Action und Spannung
gelungene Variante
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Aufbau für Kinder alleine unmöglich
Spielanleitung und Material mit
   kleinen Schwächen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Nicole: Das Leben der Hexbug-Nano-Kakerlaken ist spannend. Nachdem sie schon in Küchen und in Hinterhöfen ihr Unwesen trieben, ist Kakerlacula nun in einem Spukschloss unterwegs! Wobei man sich zuerst dem Spielaufbau stellen muss. Und der kann einem die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Kinder sollten bei dem Aufbau des Schlosses auf jeden Fall von einem Erwachsenen  unterstützt werden. Warum? Nun, es muss genau darauf geachtet werden, welche Mauern zu welchem Raum gehören, da die Mauern verschiedene Längen und unterschiedliche Motive haben, die den Bodenfliesen ähneln. Und das ist bei Kakerlacula auf dem ersten Blick nicht eindeutig. So kann, wenn denn eine vorhanden ist, die Lesebrille äußerst hilfreich sein, wie wir selbst festgestellt haben ;-). 

Eines möchte ich vorweg nehmen: die Anstrengung des Aufbaus lohnt sich! Man erhält ein toll gestaltetes Spukschloss, dessen Mittelpunkt ein Kinderzimmer ist. Das wiederum finde ich etwas trist illustriert und hätte meiner Meinung nach farbenfroher ausfallen können.  Für den Spielaufbau sollte man gute 20 bis 25 Minuten einplanen. Hat man den Spielaufbau erfolgreich hinter sich gebracht, ist das Verstauen nach dem Spielen umso einfacher. Die Schachtel ausleeren, Spielplan in der Mitte trennen, Mondwand auseinander nehmen und Kinderzimmer übereinander legen. Der Drückknauf des Katapults passt wunderbar in das Kinderzimmer und das restliche Spielmaterial oben drauf. Was mir etwas Mühe gemacht hat, war das Kinderzimmer. Beim Zusammenbau war mir anhand der Anleitung zuerst nicht klar, dass das Kinderzimmer überhaupt keinen Boden hat. Und da ging die Sucherei los. Aber das Kinderzimmer hat tatsächlich keinen Boden, falls ihr auch auf der Suche seid!  Dadurch kann es passieren, dass die dort liegenden Knoblauchchips zur Hälfte unter dem Spielbrett verschwinden. Da würde ich mir auf jeden Fall ein Feld zum Ausfüllen wünschen,  eventuell ist dies seitens Ravensburger ja einmal als "Goodie" ausführbar. 

Der wirklich große Spielspaß lässt die Strapazen des Aufbaus auf jeden Fall schnell vergessen. Kakerlacula düst sehr schnell durch das Schloss und sorgt für Unruhe und Stress. Natürlich für positiven Stress! Denn genau aus diesem Grund spielt man die  Spiele der Kakerlaken-Reihe. Bei "Kakerlacula" habe ich bemerkt,  das man immer risikofreudiger wird. Versteckte man "sein Kind" in den ersten Runden noch ganz dicht an Wänden und Ecken des Schlosses, um bloß nicht von Kakerlacula berührt zu werden, so wird man in späteren Runden doch mutiger und stellt sich in die Mitte der Räume. Ganz nach dem Motto: "No risk, no fun". Und Spaß ist wirklich garantiert, egal ob beim Spiel zu zweit, zu dritt oder viert. Für eine Spielrunde haben wir in der Regel um die 10 Minuten gebraucht.

"Kakerlacula" lässt sich wunderbar mit drei Generationen spielen. Oder auch die Großeltern mit dem Enkelkind. Bei unseren drei Generationen-Spielerunden hatte selbst die Oma sehr viel Spaß,  besonders wenn Kakerlacula über den Spieltisch flog ... Der Spieltisch ist die Überleitung zu einem meiner Kritikpunkte.  Für "Kakerlacula" benötigt man viel Platz auf dem Spieltisch oder eine andere ebene Fläche. Das Katapult,  das Spukschloss und die Mondwand sind insgesamt 76 cm lang. 

Allerdings gibt es für mich zwei Unklarheiten in der Spielanleitung: da heißt es, "ein Raum zählt immer als ein Schritt" und man dürfte "in alle Richtungen ziehen".  Darf man dabei auch über die Mauern gehen?  Das klärt die Spielanleitung leider nicht. Ich habe es mir zwar rein intuitiv erschlossen,  dass dies nicht erlaubt ist  - das bestätigte dann auch eine Rückfrage beim Autor Markus Brand, aber dieser Hinweis fehlt mir in der Anleitung. Genauso beim Spiel gegeneinander: Kakerlacula berührt mich, ich gebe einen Kerzenchip ab, aber wie geht es weiter? Darf ich einfach  so weiter durch das Spukschloss schleichen, oder starte ich wieder - wie im Grundspiel beschrieben - im Kinderzimmer?  Auch hier kann man die Anleitung in beide Richtungen interpretieren. Aber wenn man sich über diese Unklarheiten geeinigt hat, steht dem Spielspaß nichts mehr im Wege!

Daher erhält Kakerlacula für diesen gruseligen und wunderbar abwechslungsreichen Familienspaß  von mir sehr gute 8,5 Punkte!

Beachtet auch unser > Video zum Spiel!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
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Ingo: Dass das SPIELKULT-Video zu "Kakerlakak", dem ersten der mittlerweile drei Ravensburger-Hexbug-Nano-Kakerlakenspiele, mit gut 200.000 Views (Stand: 12/2018) das beliebteste SPIELKULT-Video aller Zeiten ist, zeigt, wie groß das Interesse von Kindern und Familien an dem herumwuselnden Tierchen ist. Während wir bei "Kakerlakak" (> Testbericht) noch Plastik-Messer und Gabeln drehen mussten, um die Kakerlake aus unserer Küche zu verbannen, gab es im zweiten Teil, "Kakerlaloop" (> Testbericht), dann ein Salto-Element, das natürlich auch ein Hingucker war. Im dritten Teil mutiert die Kakerlake nun zum Vampir - und wir würden "Kakerlacula" gern auf den Mond schießen. Manchmal dürfen wir das dann sogar versuchen - nämlich immer, wenn der ungebetene Gast auf das Katapult läuft... Fürs Zielen braucht man dann etwas Übung, sonst landet die Kakerlake irgendwo, nur nicht im Loch der Mondwand, und langsam, aber sicher, geht uns dann der Knoblauch aus, was bei der Vampirbekämpfung eher unpraktisch ist ... ;)

Spielerisch ist "Kakerlacula" ziemlich simpel geraten. Würfeln, ziehen, Kerzenchips umdrehen. Der Erfolg der Spieler hängt von der Schnelligkeit, dem Würfelglück und dem Laufweg von Kakerlacula ab. So dreht er manchmal zwanzig Kreise, ohne eine Figur zu berühren - und in der nächsten Runde trifft er jede Figur gleich fünfmal hintereinander. Der eigene Einfluss ist somit beschränkt, aber das ist bei einem Kinderspiel dieser Art weniger schlimm. Die Kleinen fiebern mit, wohin die Kakerlake läuft und würden das Katapult gern in jedem Spielzug bedienen ... Es ist also ordentlich Action angesagt -egal, ob miteinander oder gegeneinander.

Etwas schade ist es, dass das Material, bei seiner wirklich tollen 3-D-Optik und der stimmungsvollen Illustration, leichte Schwächen offenbart. Nicht nur, dass - wie auch Nicole bereits schrieb - der erstmalige Aufbau durchaus zur kurzzeitigen Verzweiflung führen kann (sucht mal die richtig aneinander passenden Symbole auf den Steckwänden - das ist echt ein kleines Geduldsspiel, da sie zum Teil auch gar nicht exakt identisch zu sein scheinen), so passiert es während des Spiels immer wieder einmal, dass sich die Kakerlake irgendwo "festläuft" und in einer Ecke hängenbleibt. Man sollte sie natürlich dann schon befreien, allerdings will man sie ja eigentlich auch gar nicht bei sich haben, um das Spiel zu gewinnen ... Hier sollte man Fairness walten lassen und das Motto "Freiheit für Kakerlaken" beherzigen. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Kerzenchips. Sie sind nur auf einem verstärkten, beschichteten Papier statt auf dicker Pappe gedruckt. Beim Aufnehmen und Umdrehen verknicken sie daher sehr schnell. Hier hätte ich mir dann doch ein robusteres Material gewünscht, insbesondere Kinderhände sind da ja noch einmal eine Spur unvorsichtiger in all der Aufregung. Ansonsten gilt: Ist das Spiel einmal fertig aufgebaut, kann man es in wenigen Schritten in der Schachtel verstauen und dann auch schnell wieder neu aufbauen. Man muss nicht jedes Mal sämtliche Wände entfernen. Das ist schon mal ein klarer Vorteil. Platz benötigt ihr aber auf jeden Fall, das zuammengesteckte Schloss ist doch entsprechend groß und nichts für einen kleinen Beistelltisch ...

Spielerisch hat mich der erste Teil, "Kakerlakak", bisher immer noch am meisten überzeugt, aber die Kids haben definitiv auch Spaß am neuesten Teil. Nein, nicht nur die Kids, auch die Erwachsenen! Wer ein actionsreiches Spiel sucht, das mit wenigen Regeln auskommt, dafür aber mit viel "oooh" und "huiii", der ist hier genau richtig. Für mich insgesamt empfehlenswert, mit leichten Abstrichen in der B-Note. Das gibt insgesamt gute 7 Punkte!

Beachtet auch unser > Video zum Spiel!

 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
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   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   Nicole
   André
   Ingo
Ende
...
 
 
 

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