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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Familie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag:
HABA
Autor:
Kai Haferkamp
Grafik:
Stephanie Böhm
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter:
ab 6 Jahren
Spieldauer:
20 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Die Legende der Irrlichter
...

Luxantis ist in Gefahr!

Schattenwesen sind auf dem Weg zum Schloss von König Nachtula. Jetzt können nur noch die magischen Objekte helfen, die wir im Lichterwald-Labyrinth finden. Im Schatten der Hecke schleiche ich den Weg entlang. Oh, da vorne sehe ich die Flasche mit dem blauen Elixier. Leider muss ich eine Pause machen, aber es sind doch nur noch vier Schritte. Was passiert jetzt mit mir? Was ist das für ein schwarzer Wirbel? Er wirbelt mich hoch, nimmt mich mit ...  uuaahhhhh!
 

 
Zu Beginn jeder Spielrunde werden die 36 Schattenwesen-Karten gut gemischt. Acht Karten werden von dem Stapel gezogen, die restlichen Karten werden nicht benötigt.  Vier der Schattenwesen-Karten werden nun offen auf den kleineren Spielplan mit dem Weg zum Schloss nebeneinander in die unterste Reihe gelegt. Die restlichen vier Karten bleiben verdeckt neben dem Spielplan liegen. Dann noch Baumplättchen und Würfel bereit legen und eine Spielfigur aussuchen.  Jetzt kann der Weg durch das Lichterwald-Labyrinth beginnen. Um das LED-Spielbrett zu starten, muss der grüne An-/Ausschalter des Spielbretts betätigt werden.  Die Spielfiguren starten auf der Lichtung in der Mitte des Spielbretts. Nun wird der schwarze Knopf auf der Lichtung gedrückt und los geht es.



Bevor das Spiel beginnt leuchten nun einige Felder rot auf. Diese Felder sind unsichere Felder, die man sich merken und, falls möglich, meiden sollte. Warum? Dazu später mehr. Ein Spielzug beginnt immer damit,  die eigene Spielfigur waagrecht oder senkrecht bis zu fünf Schritte weit zu bewegen. Leider dürfen wir nicht über Hecken springen oder über Mauern klettern. Um diese Felder müssen wir herumlaufen. Bei "Legenden der Irrlichter" sollte man sich vorher mit seinen Mitspielern absprechen, wer welche magischen Objekte einsammelt. Die magischen Objekte werden im Kampf gegen die Schattenwesen benötigt. 



Auf den Schattenwesen-Karten sind bis zu vier magische Objekte abgebildet. Auf unserem Weg durch das Lichterwald-Labyrinth finden wir magische Objekte. Bleiben wir auf einem Wegfeld mit einem magischen Objekt stehen und ist dieses auf einer oder mehreren Schattenwesen-Karten zu sehen, fügen wir diesen Schattenwesen einen Schaden zu. Dazu decken wir das passende magische Objekt mit einem Baumstamm-Plättchen ab. Sind alle Objekte auf einer Schattenwesen-Karte abgedeckt, ist das Schattenwesen besiegt und man legt die Karte beiseite. Entsteht nun in der untersten Reihe des kleinen Wege-Spielbretts eine Lücke, taucht hier ein neues Monster vom Nachziehstapel auf. Damit endet die Bewegungsaktion und jetzt wird es spannend - wir müssen würfeln!



Zeigt der Würfel nun blaue Glühwürmchen?  Glücklicherweise sind alle blauen Felder auch gleichzeitig sichere Felder. Da kann man ganz entspannt den blauen Knopf auf der Lichtung drücken. Steht eine Spielfigur jetzt auf einem blau aufleuchtenden Feld, darf man freiwillig ein Wegfeld weiterziehen.



Werden die roten Irrlichter gewürfelt, drücken wir den roten Knopf der Lichtung. Nun leuchten die gefährlichen Gebiete des Waldes auf. Steht eine Spielfigur jetzt auf einem rot aufleuchtenden Feld, geht diese wieder zurück zur Lichtung.



Zeigt der Würfel den schwarzen Wirbel, wird der schwarze Knopf gedrückt. Leider verändern nun die Glühwürmchen und die roten Irrlichter ihre Position! Stehen wir jetzt auf einem rot aufleuchtenden Feld, müssen wir wieder zurück zur Lichtung. Und wenn uns das Schattenwesen von der Würfeloberseite "anlacht", wandert eins der Wesen sofort Richtung Schloss. Das Schattenwesen, das Richtung Schloss geht, dürfen wir uns aussuchen. Sofern sich hinter dem ausgewählten Schattenwesen ein weiteres befindet, zieht dieses gleich mit. Eine eventuell entstandene Lücke wird direkt mit einem neuen Schattenwesen gefüllt. Einzige Ausnahme: der Nachziehstapel ist leer.



Hat man es gemeinschaftlich geschafft, alle Schattenwesen zu besiegen, bevor eines das Schloss erreicht, haben wir das Spiel gewonnen. Kommt allerdings ein Schattenwesen am Schloss an, haben wir das Spiel leider verloren. [nm]
...
 
 ERKLÄRVIDEO
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
tolles LED-Spielbrett
einfache Regeln,
   gute Anleitung mit Beispielzügen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
magische Objekte sehr klein
Spielbrett ohne Batteriestatus-Anzeige
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Nicole: Als ich "Die Legende der Irrlichter" zum ersten Mal gesehen habe, war für mich klar: das muss ich unbedingt ausprobieren! Allein schon das tolle, durch LED-Lichter unterstützte Spielbrett reizte mich sehr! Die Spielregeln sind kurz und auch für Neueinsteiger sehr verständlich.  Das Thema ist für mich sehr gut umgesetzt worden.  Ein Königreich wird von Schattenwesen bedroht und die tapfersten Helden des Königreichs ziehen los in das Lichterwald-Labyrinth, um dort die magischen Objekte zu suchen, die zur Bekämpfung der Monster erforderlich sind. Das passt! Beim Spiel ist es unbedingt notwendig sich abzusprechen! Denn, auch wenn es am Anfang nicht so aussieht, die Zeit ist knapp! So sollte man schauen, in welchem Waldgebiet die für die Bekämpfung der Schattenwesen nötigen magischen Objekte zu finden sind. Genaues Hinschauen ist hier – leider – notwendig, da die Objekte auf den Schattenwesen-Karten sehr klein sind.  Auf keinen Fall sollte man sich scheuen, zwischendurch immer mal wieder zu fragen, welche magischen Objekte tatsächlich erreicht werden müssen. Vielleicht kann ich auf dem Weg zum roten Elixier noch schnell die Kette mit dem grünen Anhänger einsammeln und spare so einige Schritte ein.

Auch sollte man sich gut überlegen, in welcher Reihenfolge man die Schattenwesen bekämpft. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, zuerst die Schattenwesen mit weniger erforderlichen Objekten zu bekämpfen. Warum? Damit diese Schattenwesen den Weg zum Schloss nicht mehr fortsetzen können.  Es kann auch vorkommen,  dass ein magisches Objekt verschiedenen Schattenwesen, die gerade auf dem Weg zum Schloss sind, einen Schaden zufügt. So kann man unnötige Schritte vermeiden. Was mir gut gefällt ist, dass ich bei "Legende der Irrlichter" die Möglichkeit habe,  den Schwierigkeitsgrad selber zu bestimmen. Soll eine Spielrunde etwas leichter sein,  sucht man sich die Schattenwesen-Karten mit einem oder zwei magischen Objekten heraus. Möchte man es etwas spannender und schwieriger haben, sucht man sich die Schattenwesen-Karten heraus, die zum Bekämpfen mehr magische Objekte benötigen.

Optisch ist das Spiel sehr schön anzusehen. Es gibt acht verschiedene Schattenwesen, die uns das Fürchten lehren möchten.  Auf den Seitenwänden des Schachtelbodens spiegelt sich die Geschichte wieder und wir entdecken vier Helden in den verschiedenen Spielerfarben, die sich bemühen, Luxantis zu retten. Damit ich mir meine Spielerfarbe  besser merken zu kann, kann ich mich vor den entsprechenden Helden setzen.  Der Weg zum Schloss ist nett durch ein separates Spielbrett dargestellt. Und eigentlich sind es für jedes Schattenwesen ganze vier Schritte bis zum Schloss. Nur wenn nach dem Würfelwurf immer und immer wieder das Schattenwesen oben liegt,  wird es eng. Und wenn sich dem Spielende entgegen nur noch ein Schattenwesen auf dem Weg befindet hat, man keine Alternative mehr, die man bewegen kann. Und dann zittert man ganz schön. 

"Die Legende der Irrlichter" kam in den Kinderspielrunden sehr gut an! Bestimmt können auch schon Kinder ab fünf mit etwas Unterstützung von Erwachsenen mitspielen. 

Was mir allerdings überhaupt nicht gefällt, ist, dass bei uns mitten in einem Spiel nichts mehr ging. Da waren die Batterien leer. Leider gibt es keinen Warnhinweis, wenn die Batterie leer ist. Das Spielbrett funktioniert dann einfach nicht mehr. Wir haben uns dann gemerkt, auf welchem Wegfeld wir waren, und haben das Spielbrett neu mit schwarzem Wirbel gestartet.

Trotzdem: "Die Legende der Irrlichter" ist für mich ein tolles Kinder- und Familienspiel, in dem auch schon die jüngeren Spieler Monster bekämpfen und die Welt retten können - ein Spiel, das sich bei mir acht Kultpunkte erkämpft hat. 

Beachtet auch unser > Video
zum Spiel!
.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
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Ingo: Im Grunde haben wir es bei der "Legende der Irrlichter" mit einem simplen Lauf- und Sammelspiel zu tun, dessen Spannung der Würfel bestimmt. Der gibt nämlich vor, ob wir einen Bonusschritt erhalten (Juchu!) oder aber, ob irgendetwas Dummes passiert ... Damit meine ich so etwas wie Schattenwesen, die zum Schloss wandern, rote Irrlichter, die uns zurück zum Startfeld katapultieren oder den schwarzen Wirbel, der das gerade gut Gemerkte wieder zunichte macht. Abwechslung ist auf jeden Fall im Spiel, wobei das Spiel trotzdem eher ruhig gespielt werden kann. Es gibt keinerlei Zeitdruck. Naja, zumindest fast keinen Zeitdruck. Trödeln wir zu sehr und beschäftigen uns zwischendurch mit etwas komplett Anderem, geht das Spielbrett auf Batteriesparmodus. Oder anders gesagt: Es schaltet sich ab. Das passiert so in etwa nach 10 Minuten Inaktivität. Leider lässt es sich dann offenbar auch nicht wieder aus dem Schlaf erwachen, da hilft nur ein Reset. Zumindest haben wir keine andere Lösung gefunden. Aber letztlich ist das ein Problem, das nur selten auftritt. Normalerweise spielt man das Spiel ja ohne Pausen.

Ein Punkt, bei dem ich Nicole Recht gebe, ist die zu kleine Darstellung der magischen Objekte. Das ganze Spielbrett sieht aus wie ein großes Wimmelbild. Die kleinen Gegenstände zu entdecken, fällt anfangs mitunter schwer, besonders, wenn man das Spielbrett auch noch "auf dem Kopf" vor sich liegen hat. Das wäre eigentlich nicht nötig gewesen, denn das Spiel wird ja nicht gegen die Uhr gespielt, sodass das Suchen in der vorliegenden Form entweder nur eine kleine Fleißaufgabe darstellt - oder doch thematisch so gewollt ist. Wer hat als Kind nicht gern im Wald verstecken gespielt? Ich hätte hier dennoch kleine Plättchen bevorzugt, die sich farblich etwas vom Spielplan abgesetzen. Dann hätte man die Objekte auch in jeder Partie anders verteilen können. Mit der festen Vorgabe auf dem Spielbrett wissen die Kinder natürlich nach zwei oder drei Partien, wo sich was befindet und der Sucheffekt geht eh verloren.

Ansonsten aber ist das Material von guter HABA-Qualität und das leuchtende Spielbrett natürlich ein echter Hingucker! Kinder sind da sofort für eine Partie zu begeistern! Glücklicherweise ist das Spiel keinesfalls nur ein optischer "Blender". Spielerisch entsteht durch die kooperative Spielweise und die ständige Gefahr im Nacken, ein Schattenwesen könnte das Schloss erreichen, verbunden mit dem immer wieder neu entstehenden Labyrinth, das die LEDs vorheben, genügend Spannung, um das Spiel auch entsprechend oft auf den Tisch bringen zu können. Bis auf die kleinen technischen Kritikpunkte, auch in meinen Augen ein sehr schönes Spiel, das sich auf jeden Fall gute 7 bis sehr gute 8 Kultpunkte verdient hat. Wer noch ein schönes Weihnachtsgeschenk für seinen Nachwuchs sucht: Dieses Spiel wäre auf jeden Fall eines!

Beachtet auch unser > Video zum Spiel!
 

 
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      (Langzeit-)Spielreiz
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