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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2017
(Original: 2005)
Verlag: Il Diagonale (ital. Eigenverlag)
Autor: Gastone Fiori
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Il Diagonale
...
Denkanspruch auf drei Ebenen
Dieser optischer Hingucker ist ein dreidimensionales Denkspiel, das sich an die Taktiker und Strategen richtet, die hier mit geschickten Zügen bestimmte Steine des Gegners schlagen müssen, um zu gewinnen.
 
 
Zunächst muss der 3D-Spielplan aus den drei achteckigen Plexiglas-Platten errichtet werden. Jeder Spieler besitzt 21 Figuren in rot oder blau (12 Berge, 6 Schluchten, 6 Häuser).



Um ein einfaches Verständnis für das Spiel zu entwickeln, empfiehlt sich eine Spielrunde zunächst auf einer, dann auf zwei, und dann auf drei Ebenen. Dazu betrachtet man sich die Platten, die auf allen Ebenen der gleichen Feldnummerierung unterliegen. Die Zahlen helfen dabei, sich im Spiel zu orientieren. Es wird immer, Zug um Zug, abwechselnd gespielt.

Alle drei Ebenen werden auf gleiche Weise gemeinsam aufgestellt!
Rote Seite – die Schluchten auf die Felder 1 und 3, die Häuser auf das Feld 2 und die Berge auf die Felder 4, 5, 6 und 7.
Blaue Seite – die Schluchten auf die Felder 34 und 36, die Häuser auf das Feld 35 und die Berge auf die Felder 30, 31, 32, 33.

Sprich die gegnerischen Aufstellungen gleichen einander gegenüberliegend.



Ein Spielzug besteht darin, einen Stein in beliebiger Richtung auf eines der freien angrenzenden Felder zu ziehen. Die Steine werden entlang der Linien gezogen. Generell gilt: Horizontal funktionieren alle Steine auf die gleiche Weise. Jede Figur kann geradlinig, entlang der Linien, einen Schritt ziehen, sofern diese Felder frei sind. Ein Haus kann dabei soweit "laufen", wie freie Kreuzungen in einer Linie vorhanden sind.

Vertikal erhalten die Figuren eine weitere Fähigkeit anhand ihrer Form. Steine können aber nicht von Ebene zu Ebene bewegt werden. Auf jeder Ebene wird ein Stein geschlagen, wenn der Gegner mit einem Stein darüber springt, sofern das nächste Feld frei ist. Es können, wenn möglich, mehrere Steine auf einmal geschlagen werden, wie beim Spiel "Dame".



Vertikal (also nach unten) kann man die Steine seines Gegners in Abhängigkeit der Form des eigenen Steins schlagen:
- Abgeschrägter Stein, diagonal: Bei diesem Spielzug kommen zwei Steine gleicher Farbe zum Einsatz, die einen Stein des Gegners in jeder Position in einer diagonalen Linie schlagen, die aus drei Feldern besteht – eine auf jeder Ebene. Sprich, in einer Diagonale müssen z.B. zwei rote Steine stehen, um den dritten blauen Stein zu schlagen.
- Konkav in Form eines Chevrons: Das Chevron-Schlagen geschieht auf drei Feldern in einer Reihe, wobei sich das zweite Feld auf der Ebene darüber oder darunter befindet. Bei diesem Spielzug kommen zwei konkave Steine zum Einsatz, die einen Stein des Gegners in jeder Position im Chevron schlagen.
- Konvex, senkrecht: Bei diesem Spielzug kommen zwei konvexe Steine gleicher Farbe zum Einsatz, die einen Stein des Gegners in jeder Position senkrecht zu den beiden konvexen Steinen im selben Feld auf den drei Ebenen schlagen.



Wenn ein eigenes Haus die Endzone des Gegners erreicht, kann man eine seiner Schluchten zurückholen und den Stein verkehrt herum auf seinem Haus platzieren. Der Stein wird somit zu einer dreifachen Gefahr, da er ab dem nächsten Spielzug die Funktion von allen drei Steinen übernehmen kann!

Der Gewinner ist jener Spieler, der als erster die drei Häuser des Gegners schlägt. [go]
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
optisch ansprechend
hoher Denkanspruch
ENDE
  MINUS:
MINUS:
die deutsche Anleitung ist schwer
   verständlich bis fehlerhaft
eer
9
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Ich sehe das aufgebaute Spiel und bin begeistert. Ein 3D-Schach? Oder ein 3D-Dame-Spiel? Wie auch immer, es ist ein abstraktes Spiel für Taktiker und Denker - aus gutem Material, ansprechend, ohne Glücksfaktor.

Die erste Hürde, die es zu überstehen gilt, ist die Anleitung, die nur anhand des Videos auf der Verlagsseite (www.ildiagonale.com), wo das Spiel übrigens auch bestellt werden kann, wirklich verständlich wird. An sich besitzt das Spiel eigentlich nur wenige Regeln. Das Problem liegt mehr auf der Seite des Verständnisses und das kann auch anhand der Bebilderung nur mäßig erreicht werden.

Dabei ist das Schlagen (oder Einfangen, wie es hier genannt wird) auf einer Ebene simpel. Die Figuren bewegen sich auf den Linien zwischen den Feldern, die im Spiel keine Rolle spielen. Sobald eine Figur über eine gegnerische Figur springen kann, da die danach folgende Kreuzung frei ist, wird sie vom Spielfeld genommen. Kann eine Figur nacheinander mehrere Steine überspringen, ist es erlaubt, mehrere Steine zu schlagen. Das Abwärts-Schlagen ist schwieriger, da es mehrere eigene Steine benötigt. Allerdings ist es auch deshalb schwieriger, weil man die Möglichkeiten oft nicht sofort sieht. Das Spiel zwingt die Spieler, sich sehr gut auf allen Ebenen des Spielplans (horizontal und vertikal) umzusehen und die eigenen Züge gut zu überdenken. Es gibt - wie schon gesagt - keinen Glücksfaktor, was die eigenen Fähigkeiten stark herausfordert. Hier kann man nur sagen: Möge der Bessere gewinnen!

Fazit: "Il Diagonale" ist ein optisch schickes und hoch anspruchsvolles abstraktes Denkspiel, das mit seinem variabel aufbaubaren Spielplan auch leichtere Einstiegsmöglichkeiten bietet. Ein tolles Spiel - aber nur für "Schachspieler" bzw. Freunde dieses Genres!
 
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

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