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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: HABA
Autor: Günter Burkhardt
Grafik: Stephanie Böhm
Spieleranzahl:
2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Honga
...
Vorsicht, der Tiger hat Hunger!
Ich mache mich auf in den Wald, um die Vorräte unseres Clans aufzustocken. Hoffentlich wird die Jagd erfolgreich sein! Vielleicht finde ich ja die Stelle wieder,  an der ich schon beim letzten Mal diese saftigen Beeren gefunden habe? Da vorne sehe ich eine kleine Mammut-Herde. Aber was bewegt sich dort im Gebüsch? Das wird doch nicht Honga, der Säbelzahntiger, sein?
 
 
"Honga" zieht mit ordentlich Spielmaterial bei uns zu Hause ein. Zum Starten des Spiels wird der passend zum Thema gestaltete Spielplan in die Tischmitte gelegt, direkt daneben platzieren wir den Ablageplan. Auf diesem finden bis zu 30 Mammuts - sechs pro Mitspieler - ihren Platz. Neben den Spielplan legen wir die insgesamt 46 Aktionsscheiben, davon 28 graue und 18 rote getrennt voneinander bereit. Die 32 Tauschkarten, erkennbar an einen grauen Findling mit Fragezeichen auf der Rückseite, werden gemischt und auf den Tauschplatz des Spielplans gelegt. Drei Karten dürfen direkt offen auf die entsprechenden Felder  des Tauschplatzes im oberen Bereich des Spielfeldes  ausgelegt werden. Ebenfalls gemischt werden noch die 25 Bonuskarten, auch diese finden ihren Platz im Waldgebiet auf dem Spielplan.



Jeder der bis zu fünf Spieler erhält nun noch ein Spielertableau und jeweils vier verschiedene Rohstoffmarker in den Sorten Fisch, Beere, Pilz und Wassertropfen. Diese Rohstoffmarker werden den passenden Rohstoffreihen auf dem Spielertableau zugeordnet. Wasser haben wir zu Beginn des Spiels noch nicht, alle anderen Rohstoffe werden auf "1" gesetzt. Die farblich passenden Urmenschen aller Mitspieler werden auf die unterste Stufe des heiligen Berges gestellt. Dann noch die Wertungssteine aller Mitspieler auf das Höhlenfeld legen und den Mammutzahn in die Mitte des Mammutfeldes stellen. Jeder Spieler erhält nun noch eine graue Aktionsscheibe. Wer nun, passend zur Steinzeit, die Haare am zottelig-schönsten trägt, darf das Spiel beginnen und erhält den Startspielerstein in Form eines Feuers.



Ein Spielzug besteht immer aus vier verschiedenen Aktionen. Der Startspieler legt zuerst seine Aktionsscheibe auf eines der vier runden Ablagefelder offen aus. Die Aktionskarte ist in vier Felder unterteilt. Bis zu drei dieser Felder zeigen Handabdrücke. Diese Handabdrücke stehen für die Anzahl der Aktionen in den ausgewählten Bereichen. Die grauen Karten haben immer vier Aktionshände. 



Sobald die Aktionsscheibe gelegt wurde, wird geprüft, ob auch mindestens ein Handabdruck in Richtung Honga, dem Säbelzahntiger, der in der Mitte des Spielplans steht, zeigt. Ist dies nicht der Fall, kommt Honga sofort zu dir! Leider hat Honga wahnsinnigen Hunger und muss sofort mit einem Fisch von deinem Spielertableau gefüttert werden. Falls kein Fisch vorrätig ist, möchte Honga einen Rohstoff aus der nächsten möglichen Reihe. Solltest du einmal keinen Rohstoff habe, frisst Honga, wie in der Steinzeit nicht unüblich, eben eines deiner mühsam gejagten Mammuts, das dann sofort  zurück auf den Ablageplan gestellt wird. Honga frisst nun in jeder Runde, die er bei dir verbringt, einen Rohstoff von deinem Spielertableau. Honga wieder loszuwerden funktioniert nur über eine Bonuskarte, die im Wald zu finden ist, oder Honga wechselt zu einem Mitspieler, der sich nicht um ihn kümmert =  es zeigt kein Handabdruck auf den Tiger. Erst wenn du dich um Honga gekümmert hast, dürfen die anderen Aktionen in beliebiger Reihenfolge ausgeführt werden.



Nun erleben wir, wie unsere Vorfahren den Tag verbracht haben. Sie haben auf Wiesen nach Pilzen gesucht, Beeren von Sträuchern gepflückt, im See versucht Fische zu fangen oder Wasser aus einer Quelle geschöpft. Je nachdem, wie viele Handabdrücke mir Aktionen ermöglichen, darf ich die Rohstoffmarker auf meinem Spielertableau entsprechend anpassen.  

Habe ich bereits Rohstoffe sammeln können, mache ich mich auf den Weg zu anderen Clans und versuche gewinnbringend zu tauschen. Fehlt dann plötzlich doch ein Rohstoff, darf ich auch zwei Wasser in einen anderen Rohstoff umwandeln.  Auf dem Tauschplatz locken für meine gesammelten Rohstoffe und Mammuts zwischen  drei und neun Siegpunkte. Waren meine Tauschgeschäfte erfolgreich, setze ich sofort meinen Wertungsstein um die entsprechenden Felder weiter. 



Im dichten Wald gab es auch schon in der Steinzeit  jede Menge Zeugs zu finden, das das tägliche Leben vereinfacht hat. Zum Beispiel darf ich Beeren in Pilze umwandeln und umgekehrt, Honga auf seinen Stellplatz zurückkehren lassen, eine Aktionsscheibe mit einen zusätzliche Handabdruck aufwerten oder ich finde zwei Siegpunkte. Allerdings gilt hier: für jeden Handabdruck eine Bonuskarte einsammeln und erst einmal an das Spielertableau legen. Ausgespielt und angeschaut werden dürfen diese nämlich erst bei meinem nächsten Spielzug. 



Zieht es mich zum heiligen Berg, wandert mein Urmensch pro Handabdruck eine Stufe hinauf. Bin ich nach einem anstrengenden Marsch oben angekommen, wandert mein Wertungsstein sofort fünf Felder vor. Auch alle Mitspieler erhalten sofort Siegpunkte entsprechend der Stufe, auf der sie stehen, danach wandern alle Urmenschen wieder zurück auf die unterste Stufe des heiligen Berges.



Am schwierigsten ist es, Mammuts anzulocken. Dafür benötige ich je eine Beere, einen Pilz und einen Fisch.  Ein Mammut meiner Spielfarbe wandert nun vom Ablageplan zur Mammutherde und darf sich als jüngstes Mitglied immer auf den Platz über die Steintafel stellen. Ältere Mammuts werden so immer weiter nach vorne geschoben. Die Herde hat, je nach Anzahl der Mitspieler, eine unterschiedliche maximale Stärke. Bei zwei und drei Spielern sind dies drei Mammuts, beim Spiel zu viert oder fünft ist die maximale Größe der Herde mit der Spieleranzahl identisch. Ist diese erreicht,  wandert das älteste Mammut auf das Spielertableau des entsprechenden Spielers. Habe ich die Mehrheit an Mammuts auf dem Mammutfeld, darf ich mir den Mammutzahn nehmen. Ab sofort ziehe ich am Ende meines Spielzuges eine rote Aktionskarte,  die mir dank fünf Handabdrücken eine Aktion mehr ermöglicht.  



Habe ich meinen Zug beendet, ziehe ich eine neue Aktionsscheibe und der nächste Spieler darf sich im Jagen, Wandern, Sammeln versuchen.

Um das neue Clan-Oberhaupt zu werden, benötige ich im Spiel zu zweit 40 Siegpunkte, zu dritt 35 und zu viert oder fünft nur 30 Siegpunkte. Hat ein Spieler die zum Sieg erforderliche Punktzahl erreicht, wird die Runde noch zu Ende gespielt. Der Spieler der nun die meisten Siegpunkte hat, gewinnt das Spiel und darf den Säbelzahntiger-Clan anführen.  [nm]
 
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  PLUS:
PLUS:
gut für die Familienspielrunde 
tolles Spielertableau mit
    Vertiefungen (dadurch kein
    Verrutschen der Rohstoffe)
ENDE
  MINUS:
MINUS:
zu viert oder fünft schon mal
   erhöhte Downtime
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Nicole: Mit "Honga" brachte HABA im Herbst 2018 ein neues Familienspiel der Reihe "Spieleabend approved" auf den Spielemarkt. 

Die Spielregel von "Honga" ist klar, verständlich und mit ausreichend Beispielen versehen. Zum Ende der Spielregel gibt es noch eine Kurzanleitung. Die finde ich sehr gelungen und vereinfacht auf jeden Fall den Zugang zum Spiel. Da der Spieleinstieg niedrig ist, kommt man sehr schnell ins Spiel.  Der Ablauf erschließt sich schnell, auch durch die verschiedenen Aktionsfelder auf dem Spielfeld. 

Das Material ist,  wie wir es von HABA gewohnt sind, sehr gut und zum Spiel passend. Die Tausch- und Bonuskarten weisen auch nach den bislang gespielten Runden kaum Gebrauchsspuren auf. Bei dem Spielertableau hat sich die Redaktion wirklich Gedanken gemacht.  Es gibt genügend Spiele mit Spielertableaus,  bei denen die Anzeigemarker schon bei den kleinsten "Erschütterungen" verrutschen.  Dies kann dank der Vertiefungen bei HONGA nicht passieren.  Meine vier verschiedenen Rohstoffmarker passen wunderbar in die Vertiefungen. Toll! Mir persönlich ist die Figur des Säbelzahntigers Honga zu groß. Vielleicht sind aber auch die Mammuts und Urmenschen etwas zu klein geraten. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau und beeinträchtigt das Spiel in keinster Weise.

Die angegebene Zeit von 45 Minuten kann im Spiel zu dritt auch unterschritten werden, zu viert oder fünft auch schon mal länger dauern. Ein Spiel zu viert oder fünft ist von den zur Verfügung stehenden Aktionen kein Nachteil, da keine Aktionsfelder blockiert werden. Allerdings kann es den Spielfluss bei nicht entscheidungsfreudigen Spielern etwas verlängern. Aber dies ist bei vielen Spielen so. Kinder ab acht Jahren kommen bei "Honga" gut zurecht und auch die Großeltern sind nicht überfordert.

Natürlich muss ich mir gut überlegen,  wie ich die zur Verfügung stehenden Aktionshände am besten einsetze. Auf jeden Fall gilt es hier, auch einen Blick auf die gewinnbringende Tauschkarten zu werfen. Denn je nachdem, welche Rohstoffe sich gerade auf meinem Spielertableau befinden, kann ich mir schnell einige schnelle Siegpunkte verdienen. Kann ich mit meinen Aktionshänden das Plateau vom Heiligen  Berg erreichen? Dann nichts wie los. Denn so kann ich mir eventuell einen kleinen Vorsprung verschaffen. In Mammuts habe ich in den Spielerunden nicht wirklich viel investiert.  Ich finde sie mit drei Rohstoffen doch sehr teuer. Diese Rohstoffe kann ich auch beim Tauschen gut gebrauchen. Natürlich bringen einem Mammuts auf dem Spielertableau ordentlich Siegpunkte beim Tauschen. Aber dafür muss auch die entsprechende Karte erst einmal ausliegen!

Ob man wirklich in jeder Runde Honga mit den sehr knappen Aktionshänden huldigen sollte? Macht man dies nicht, futtert der Tiger einen einzigen meiner Rohstoffe weg. Dafür bin ich aber bei meinen anderen Aktionen viel freier. Und wenn es nicht anders geht,  kann ich das Pech haben,  dass ich zwei Hände an Honga verschenke, nur weil ich unbedingt noch eine andere Aktion machen möchte.  Ich empfand es somit nicht wirklich als Strafe, wenn Honga neben meinem Spielertableau stand ...

"Honga" ist für mich ein gutes Spiel für die Familienspielrunde. Ob es in einer reinen Erwachsenenspielrunde gut ankommt, ist auch von dem Anspruch der Mitspieler abhängig. Hat man Spaß am schnellen Einsammeln von Siegpunkten, ist man bei "Honga" auf jeden Fall gut aufgehoben. Insgesamt erhält das Steinzeitabenteuer von mir gute sieben Kultpunkte.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   André
   Nicole
   Matthias
   Lutz
   Ulf
Ende
 
 

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