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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Maureen Hiron
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Hochspannung
...

Mathe mal Spiel
Wer spielerisch Mathe, vor allem die Multiplikation, selber oder mit seinen Sprösslingen üben möchte, ist hier absolut richtig.
 
 
Aus nur 61 Karten wird ein Spiel. Alle Karten werden gemischt. Eine Karte kommt in die Mitte. Alle anderen Karten werden an alle Mitspieler als verdeckter Stapel gleichmäßig verteilt. Jeder zieht vier Handkarten. Dann kann es schon losgehen. Es wird gleichzeitig gespielt.

Jeder kontrolliert seine Karten. Dabei sind zwei Informationen zu beachten: die Mitte und die Ecken. In der Mitte steht eine Multiplikation-Aufgabe, z.B. "2 x 3". In den vier Ecken finden sich viermal die gleichen beiden Zahlen, z.B. 2 und 8.



Jeder betrachtet jetzt die aktuell sichtbare Multiplikation-Aufgabe (Kartenmitte) auf dem Ablagestapel in der Tischmitte und rechnet die dort sichtbare Aufgabe aus: "2x3" = 6. Nun wird eine Karte aus der Hand abgelegt, deren Zahl in der Ecke in der errechneten Summe vorkommt.  Wichtig: nur die Karte des Schnellsten bleibt nun als oberste Karte offen liegen. Dann wird neu geschaut und gerechnet.

Dabei gilt:
- Es wird immer nur eine Karte auf einmal gelegt.
- Die Aufgaben und Lösungen werden zur Kontrolle für alle anderen laut angesagt.
- Es ist möglich, mehrmals nacheinander eine Karte abzulegen.
- Legen ist wichtiger als reden - also: Ist der Leger schneller als der Rufer, hat der Rufer Pech.
- Jeder kann jederzeit einzeln Handkarten vom eigenen Stapel aufziehen. Dabei gibt es keine Handkartenlimit.

Sollte der seltene Fall eintreten, dass keiner legen kann, werden alle Handkarten kurz verdeckt vor den Spielern platziert und eine neue Karte unter dem Ablagestapel hervorgezogen und das Spiel mit den Worten: "Los geht's!" neu gestartet.



Das Spiel endet, wenn der erste Spieler nur noch eine Handkarte und keinen Stapel mehr besitzt. Er legt seine Karte, unabhängig von der Multiplikation-Aufgabe, verdeckt auf den Ablagestapel und beendet so das Spiel. Er gewinnt.

Um ein Turnier zu spielen, kann man dann am Ende Minuspunkte für alle noch im eigenen Besitz gebliebenen Karten notieren und so nach einer festgelegten Rundenzahl den Meister ermitteln, der ganz klar die wenigsten Minuspunkte haben muss.

Tipp: "Hochspannung" und "Unter Spannung" (> Testbericht) lassen sich problemlos miteinander kombinieren. Dann heißt es: Multiplikation und Addition durcheinander! [go]
 
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ein Lernspiel ohne Lernspielcharakter
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nicht jeder hat Spaß am Rechnen
eer
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Gabi: Ja, auch so kann es gehen. Man entdeckt ein Spiel und mag es sofort. "Hochspannung" ist, genau wie sein kleiner Bruder "Unter Spannung" im eigentlichen Sinne ein Mathe-Übungsspiel. Achtung, nicht gleich abschalten! Man weiß es, und es wird im Spiel völlig egal, denn es geht schlicht darum, seine Karten als erster loszuwerden.

"Hochspannung" bewegt sich dabei im "kleinen 1x1". Somit ist es für alle schaffbar, die einfache Rechenkenntnisse besitzen. Dabei ist der Gedanke ganz einfach. In der Mitte ist eine Rechenaufgabe zu sehen, die im Kopf gelöst werden muss. In den Ecken der Handkarten sind dann Zahlen sichtbar, die sich in der Lösung wiederfinden müssen, um zu passen. Da die Lösung nur partiell angezeigt wird, als einzelne Zahlen, bleiben viele Möglichkeiten zum Spielen einer Karte. Klar, steht die 5 in der Ecke, passen alle Aufgaben, deren Ergebnis auf 5 enden. Ich muss schnell sein. Ansagen, Karte abwerfen, weiter mit der neuen Aufgabe der eben gelegten Karte für alle. Das gleichzeitige Spielen erhöht den Druck und minimiert das Erleben des Spiels als Lernspiel. Cool gemacht. Schon vom ersten Spielen an mag ich das Spiel und das nicht nur mit Kindern. Auch den Erwachsenen tut es gut, die grauen Zellen mit ein wenig Kopfrechnen wieder zu aktivieren. Und Spaß macht es auch, wenn man hektische Spiele mag.

Klar, es gibt jene, die keinen Druck mögen, und jene, denen Kopfrechnen so gar nicht liegt. Aber okay, man kann es üben. Dabei sind die Aufgaben gut durchdacht. Die nur 61 Karten reichen gut für eine rasche Runde zwischendurch aus. Die Profis können dann gerne sogar ganze Turniere ausführen. Und das bei Spielrunden ohne wirkliche Pausen. Da raucht hinterher schon mal der Kopf.

Fazit: "Hochspannung" erhält (wie auch sein Bruder "Unter Spannung") als rasches Übungsspiel bzw. Hektikspiel unter Einbeziehung von einfachem Kopfrechnen eine Empfehlung für jeden pädagogischen Ort und jeden Spieler mit Übungsbedarf - na, oder für jeden, der einfach nur Spaß am Rechnen und Spielen hat!
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      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 

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