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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Zoch Verlag  ..i..
Autor: Reiner Knizia
Spieleranzahl: 2 bis 7
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Heckmeck Extrawurm
 
Die Grillparty geht weiter...
... und diesmal warten auf die Vögel noch größere Bratwurmportionen, außerdem erhalten sie Hilfe von den Spezialisten - in der Erweiterung zum Kult-Würfelspiel.
 
     
Um diese Erweiterung spielen zu können, muss das Grundspiel "Heckmeck am Bratwurmeck" (> Testbericht) vorhanden sein. Die grundsätzlichen Regeln folgen dann auch eben dem Grundspiel, sodass ich hier auf eine erneute Erklärung verzichte. Was aber ist nun neu?

Zum einen gibt es nun zwei neue Bratwurmportionen mit den Zahlen "11" und "13". Das Besondere: Diese Portionen können nie von den Mitspielern gestohlen werden. Weitere Bratwumportionen (runde Steine) erhält man, wenn man entweder mindestens zwei "1er-"Würfel herauslegt oder die Bratwurmportion erhält, auf der gerade der Rabe steht...



Der Rabe? Ja, richtig gelesen. Die Erweiterung bringt nämlich fünf "Spezialisten" mit, die vor Spielbeginn auf bestimmte Bratwurmpotionen platziert werden und im weiteren Verlauf immer auf die niedrigste freie Portion des Grills gestellt werden:
- Der Rabe bleibt - wie zuvor beschrieben - stets auf dem Grill, trifft ein Spieler auf ihn, erhält er eine zusätzliche runde Bratwurmportion. Ist der Vorrat geleert, müssen die Mitspieler dran glauben...

Die weiteren Spezialisten erhalten die Spieler in ihren Vorrat, wenn sie die entsprechende Bratwurmportion erhalten. Sie behalten sie solange, bis sie einen Fehlwurf machen oder aber ein Mitspieler eine Bratwurmpotion stiehlt. Dann wandern sie zurück auf den Grill. Wichtig: Jeder Spieler kann immer nur einen (!) Spezialisten besitzen; würde er einen zweiten erhalten, muss er sich für einen der beiden entscheiden und den anderen zurück auf den Grill setzen.



- Der goldene Würfel erhöht die Würfelzahl des Spielers auf 9. Der goldene Würfel zeigt dreimal die "1" und dreimal einen Wurm.
- Das Wiesel erlaubt es dem Spieler, einmal pro Spielzug, seine zuletzt geworfenen Würfel neu zu werfen.
- Der rote Wurm gilt als Joker-Wurm. Sollte der Spieler im laufenden Spielzug keinen Wurm werfen, so zählt der rote Wurm als Ersatz (und 5 Punkte)
- Die Glucke schützt die oberste eingesammelte Bratwumportion. So kann ein Mitspieler dann nur die Glucke stehlen. Ebenso wandert bei einem Fehlwurf auch nur die Glucke zurück auf den Grill.

Wie immer gewinnt am Ende, wer die meisten Bratwürmer sammeln konnte. [ih]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
neue Impulse für das Grundspiel
herziges Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
verändert das Spielgefühl komplett
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
   
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: "Heckmeck" geht immer. Diesem Motto folge ich nun schon seit über zehn Jahren. Ja, das Würfelspiel ist längst zum modernen Klassiker geworden und erweist sich als ideal, auch Wenigspieler an den Spieltisch zu fesseln.

Zehn Jahre lang ist das neckische Spiel ohne Erweiterung ausgekommen. Zehn Jahre lang habe ich keine Erweiterung vermisst. Nun ist sie also dann doch noch erschienen. Das Spielmaterial ist Zoch-typisch gewohnt herzig, die neuen "Spezialisten" und die weiteren Neuerungen bringen dann tatsächlich auch mehr Abwechslung ins Spiel, es kann jetzt stärker taktiert werden.

ABER... ja, jetzt kommt es doch noch, das große Aber. Das Spiel funktioniert mit den neuen, erweiterten Regeln, ABER es ist für mich einfach nicht mehr "Heckmeck". Das, was ich an dem Spiel immer geliebt habe, waren gerade die minimalistischen Regeln und das so geniale Spielgefühl, das geprägt war von der Gier nach möglichst großen Bratwurmportionen und der Mischung aus Mitspieler ärgern und sich selber ärgern. All das rückt durch die Erweiterung irgendwie komplett in den Hintergrund. Nun wird vielmehr auf die Spezialisten gespielt, und das führt dazu, dass Spielzüge oftmals schon freiwillig früh beendet werden, zudem macht man sich ständig Gedanken, wie man sein Ergebnis nun am effizientesten nutzt. Dabei geht für mich die Spannung komplett flöten.

Wem "Heckmeck" in der Grundform zu wenig Stellschrauben enthielt, der kann natürlich auf die Erweiterung zurückgreifen. Sie ist aus rein technischer Sicht jetzt auch nicht schlecht, das muss ich klarstellen! Als echter "Heckmeck"-Fan werde ich diese Erweiterung jedoch zukünftig wieder verweigern, denn sie nimmt mir persönlich komplett das Wohlfühlgefühl, dass mir das Grundspiel immer bescherte. Theoretisch würde ICH dem "Extrawurm" also sogar noch einen geringeren Kultfaktor zuweisen als ich es gemacht habe, aber das wäre dann auch nicht fair. Die Erweiterung funktioniert ja, und ich kenne viele Leute, die genau diese Zusätze mögen. Wer - wie ich - an "Heckmeck" nie was vermisst hat, spart auf diesem Wege Geld. Die Erweiterung kostet zudem in vielen Shops zurzeit noch mehr als das Grundspiel, das ich jedem Haushalt nach wie vor mit voller Begeisterung empfehlen kann (> Testbericht).
...
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
   
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