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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Hans im Glück  ..i..
Autor: Gregory Daigle
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 60-90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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Hawaii
 
Aloha!
Unter warmer Sonne, lässt es sich gut leben. Fischen gehen, surfen, den Hula-Tänzerinnen zuschauen, Obst naschen - all das kann man auf Hawaii.
 

     

So funktioniert's:
Um sich ein eigenes Dorf auf der Insel zu errichten, brauchen die Spieler Geld und eine gute Taktik, um zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und die besten Einkäufe zu tätigen. Der variable Spielplan aus 16 Teilen wird anhand der Anleitung zusammengesetzt und mit Ortsplättchen, Preisplättchen, Schiffen, Inseln und den Rundenanzeigern bestückt. Manche dieser Kärtchen sind beidseitig bedruckt und müssen anfangs mit der Seite I nach oben platziert werden.

   
   

Jeder Spieler wählt 3 Häuptlinge einer Farbe mit dem dazugehörigen Sichtschirm, einem Winkel und einem Fischerboot. Mit diesen Utensilien richtet er seinen eigenen Spielbereich ein. Zudem stellt er zwei der Häuptlinge auf den variablen Spielplan. Der kleinste Häuptling wird auf die Zählleiste (Feld 0) gestellt, der große Häuptling kommt dann an den Strand und der mittlere wird in den beigefügten Stoffbeutel gesteckt.

Ein Spieler zieht nun der Reihe nach die Häuptlinge aus dem Beutel und stellt sie auf die Reihenfolgeleiste des Spielplans. Diese Reihenfolge gilt als Spielerreihenfolge und kann in späteren Runden durch Aktionen verändert werden.

   
   

Ein Spieler wird zum Lagermeister und übernimmt die Ausgabe und Überwachung der Ressourcen: Früchte, Füße, Muscheln. Er teilt in Abhängigkeit der Reihenfolge und der Rundenzahl (siehe Rückseite der Rundenplättchen) alle Materialien aus.

Ein weiterer Spieler übernimmt die Bank. Er legt die Preisplättchen in den Stoffbeutel und zieht daraus je ein Plättchen, welches der Reihe nach, von links unten beginnend, den Preisfeldern zugeordnet wird. Einige Plättchen werden dabei gedreht und kommen an die Angelstelle (als Fische).

   
   

Das Spiel verläuft nun über fünf Runden in je zwei Phasen.

Das Ziehen der Häuptlinge gilt als erste Phase. Der aktive Spieler nimmt nun seinen großen Häuptling vom Strand und darf ihn bewegen. Jeder Schritt vom Strand weg oder von Feld zu Feld kostet einen Fuß. Es ist möglich so weit zu gehen, wie das Geld (die Füße) reicht. Nur die Schritte auf dem Strand oder zum Strand zurück kosten nichts. Diagonal laufen ist ebenfalls erlaubt. Die Figur darf jedoch nur auf einem Feld stehen bleiben, auf dem der Spieler ein Ortsplättchen kaufen kann. Dazu wählt er eines der Preisplättchen aus und legt es vor sich ab. Nun darf der Spieler entscheiden, ob er den einfachen Preis mit Muscheln zahlen will oder den doppelten. Zahlt er den hohen Preis, darf das erworbene Ortsplättchen auf seine Seite II gedreht werden. Der Spieler kann somit doppelte Vorteile des Plättchens nutzen.

Hinweis
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Gekaufte Ortsplättchen müssen sofort im eigenen Winkel angebaut werden. Dabei können fünf waagerechte Reihen (Dörfer) gebildet werden. Diese werden aber nur dann in der Endwertung berücksichtigt, wenn sie mindestens bis unter einen Tiki-Gott reichen. Des Weiteren dürfen nie zwei gleiche Ortsplättchen in einer Reihe liegen, außer Früchte. Fischerboote gehören dann links neben den Winkel, alle gekauften Tikis in die obere Reihe und Kahunas auf die Zahlenfelder links auf dem Winkel.

   
   

Kann oder will der Spieler nicht auf die Ortsfelder gehen, darf er eine Aktion am Strand nutzen.

- Am Fischerhafen kann gefischt werden. Er nimmt sich ein oder zwei Fisch-Plättchen und zahlt diese mit Füßen. Die zum Kauf verwendeten Füße werden bis zum Rundenende auf die Boote am eigenen Winkel gelegt. Es können nur so viele Fische erworben werden, wie Füße auf die Boote passen.

- Die Anlegeplätze mit den vier Inseln geben die Möglichkeit dort ebenfalls einzukaufen. Am jeweiligen Kai erhält der Spieler sofort die angegebenen Siegpunkte und das, was auf der Insel zu finden ist, z.B. Ortsplättchen oder weitere Punkte. Auch hier wird mit Füßen gezahlt, die übergangsweise auf die Boote platziert werden müssen. Passen diese nicht alle darauf, kann der Kauf nicht erfolgen. Die abgearbeiteten Inseln werden dann offen unter deren Nachziehstapel gelegt.

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- Die Spielerreihenfolge-Leiste ist eine weitere Option, seine Chancen zu verbessern. Der Spieler darf  kostenlos seinen Häuptling auf ein beliebiges freies Feld der Leiste stellen, z.B. auf die erste Stelle. Er ist somit in der nächsten Runde Startspieler. Er kann aber auch ein anderes Feld wählen, neben dem ein Preisplättchen liegt und dieses an sich nehmen.

Diese Aktionen werden ausgeführt, bis alle Spieler keine Möglichkeiten mehr haben, noch Aktionen auszuführen. Dann folgt das Rundenende mit einer Punktvergabe und dem Austeilen der neuen Ressourcen.

   
   

Für die Punktevergabe zählt jeder Spieler die von ihm in dieser Runde erworbenen Preisplättchen (auch die nun umgedrehten Fische). Die Summe wird mit der großen Zahl auf dem Rundenanzeige-Plättchen verglichen. Ist die eigene Zahl kleiner, erhält der Spieler keine Punkte. Der Spieler mit dem höchsten Wert erhält so viele Punkte, wie in der kleinen Tabelle der Tafel angegeben wird; auch der Zweit-und Drittplatzierte erhält absteigend Punkte. Außerdem erhalten die Spieler nun für ihre im eigenen Winkel vorhandenen Ortsplättchen Früchte, Füße oder Muscheln. Gewertet werden am Rundenende die Muschelhütten, die Frucht-Plättchen, die Surfer und die Lonos.

Danach folgt eine neue Runde. Wurde die fünfte Runde gespielt, erfolgt nochmals eine Punktevergabe. Daran schließt sich die Schlusswertung an.

   
   

Schlusswertung: Mit dem Beiblatt in der Hand arbeiten die Spieler nun ihre eigenen Winkel ab und kassieren dafür Punkte. Jetzt werden die Langhütten, die Hula-Tänzerinen, die Bewässerung, die Tikis und Kahunas gewertet.

Eine wichtige Einschränkung im eigenen Winkel gibt es jedoch. Wie bereits erwähnt, müssen die Dörfer in der waagrechten Zeile so viele Ortsplättchen aufweisen, dass sie mindestens unter einem Tiki liegen. Das heißt: Hat man keinen zusätzlichen Tiki gekauft, müssen die Dörfer aus mindestens 7 Quadraten bestehen. Für jeden gekaufte Tiki dürfen alle Dörfer entsprechend kürzer sein. Vor der Schlusswertung wird nun jedes Dorf aus dem eigenen Winkel entfernt, das nicht die nötige Länge besitzt. Es wird also auch nicht gewertet. Sieger ist, wer am Ende die meisten Punkte erreicht hat. [go]

Vielen Dank an Hans im Glück / WKT Presse für ein Rezensionsexemplar!

 
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Gabi:  Was unterscheidet einen Unternehmer von einem Urlauber? Zahlen tun beide, jedoch will der eine nur einen ideellen Wert, während der andere eben doch nur an das denkt, was er hinterher in den Händen hält.

"Hawaii"  könnte man in den strategischen Optimierungsspielbereich einordnen, wobei es jedoch noch nicht zu komplex für Familien ist.  Thematisch und optisch entspricht es ebenfalls eher einem Spiel für Gelegenheitsspieler. Interessant ist das Spiel allerdings auch für erfahrene Spieler - das wird erreicht durch die Zusammenstellung der vielen kleinen und größeren Mechanismen und deren fließendem Zusammenspiel. Vom Verändern der Spielerreihenfolge über eine gute Planung der Dörfer bis hin zum geschickten Zeit-Management bleibt das Spiel mit den verschiedenen Aktionen spannend.

Der Aufbau der umfangreichen Teile kostet viel Zeit, trotzdem bleibt das Spiel übersichtlich. Kompliment, gut strukturiertes Design. Nur die dreiteilige Anleitung erscheint zunächst ein wenig abschreckend: Eine durch viele Beispiele unterbrochene Haupt-Anleitung, eine eigeme Wertungs-Anleitung und eine Zusatzergänzung mit der etwas deprimierenden Überschrift "Klarstellungen". Letztere ist aber durchaus hilfreich und erklärt verbliebene Fragen.

Doch noch einmal zurück zu den spielerischen Aspekten. Da die Spieler nacheinander ihre Aktionen ausführen, kommt es zu Konkurrenzdruck, der dadurch gemildert wird, dass die Spieler unterschiedliche Start-Ressourcen erhalten. Somit erscheint das Spiel wieder ausgewogen. Im späteren Verlauf wird es dann zunehmend wichtiger, eigene produzierende Ortsplättchen zu besitzen, ansonsten hat man in der letzten Runde kaum mehr Ressourcen zum Agieren.

So kommt es eben darauf an, Strategien zu entwickeln, die am Ende viele Punkte bringen. Ob es nun besser ist, dass man nun sein Geld in Tikis anlegt und so mit Hilfe der Götter die Dörfer verkürzt, oder mit den Preisplättchen Punkte während der Rundenwertungen einheimst, sieht man erst am Ende des Spieles. Aber um die Spieltiefe mit allen möglichen Chancen wirklich zu erkennen, sind einige Spielrunden nötig - und die spielt man gerne. Bei uns in den Spielgruppen wird jedenfalls öfters nach Hawaii gereist.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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