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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Argentum Verlag  ..i..
Autor: Andreas Steding
Spieleranzahl:  2 bis 5
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 60-90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik  

leer
     
 
   
   
 
  Hansa Teutonica
 
Die Hanse und ihre Händler
Das Errichten von Handelsrouten ist das Ziel dieses Strategiespiels. Dabei sollte jeder Interesse daran haben, die Gegner vom Markt zu verdrängen.
 

     

So funktioniert's:

Der Spielplan zeigt 27 Hansestädte in Niederdeutschland, welche durch Handelsrouten, die aus zwei bis vier Feldern bestehen, verbunden sind. Jeder Spieler hat ein Tableau, auf dem die Entwicklungsstände seiner fünf Eigenschaften gekennzeichnet sind. Zu Beginn stehen alle Eigenschaften auf der niedrigsten Entwicklungsstufe. Jeder Spieler besitzt eine gewisse Anzahl an Händlern (=Steinen). Die restlichen Händler bilden den allgemeinen Vorrat.

 


Der Spielplan zeigt Deutschland zwischen Lübeck und Köln.
   
Auf dem Schreibtisch-Tableau sind die Entwicklungen der Spielereigenschaften gekennzeichnet.
   

 

Gespielt wird im Uhrzeigersinn. Wer an der Reihe ist, hat so viele Aktionen zur Verfügung, wie seine Eigenschaft "Actiones" angibt (2/3/4/5). Ein Spieler hat immer die Wahl zwischen fünf verschiedenen Aktionen.

 

1) Händler aus dem Vorrat nehmen:

Der Spieler darf sich so viele eigene Händler aus dem allgemeinen Vorrat angeben, wie seine entsprechende Eigenschaft angibt (3/5/7/alle).

 

2) Einen Händler setzen:

Der Spieler setzt einen Händler aus seinem eigenen Vorrat auf ein beliebiges freies Feld einer Handelsroute.

 

3) Einen gegnerischen Händler verdrängen:

Mit dieser Aktion kann ein Spieler einen beliebigen gegnerischen Händler auf einer Handelsroute durch einen eigenen ersetzen. Hierzu muss allerdings zusätzlich ein Händler aus dem eigenen an den allgemeinen Vorrat abgegeben werden. Der Gegner muss den verdrängten Händler plus einen weiteren eigenen Händler aus dem allgemeinen Vorrat sofort auf eine angrenzende Handelsroute setzen.

 

4) Händler auf dem Plan versetzen:

Der Spieler darf so viele eigene Händler auf dem Plan versetzen, wie seine Eigenschaft "Liber Sophiae" angibt.

 


In Göttingen kann die Anzahl der Aktionen erhöht werden. 
   
Spieler Grün richtet die Handelsroute ein. Hierfür erhalten Spieler Gelb (für Münster, links) und Blau (für Minden, rechts) jeweils einen Siegpunkt.
   

 

5) Eine Handelsroute einrichten:

Hat ein Spieler alle Felder einer Handelsroute mit eigenen Händlern besetzt, so kann er diese nun einrichten. Hierzu legt er alle Händler, bis auf einen, in den allgemeinen Vorrat. Den übrigen Händler kann er nun in eine der beiden angrenzenden Städte setzen. Die Städte haben eine bis vier Niederlassungen (=Plätze für Händler). Hierbei ist zu beachten, dass die Niederlassungen immer lückenlos von links nach rechts aufgefüllt werden müssen.

 

Zeigt eine Niederlassung die Farbe Orange, Pink oder Schwarz, so darf diese erst besetzt werden, wenn der Spieler die entsprechende Farbe bei seiner Eigenschaft "Privilegium" entwickelt hat. Eine Stadt wird immer von dem Spieler kontrolliert, der die meisten Niederlassungen besetzt hat. Bei Gleichstand ist entscheidend, wer weiter rechts in der Stadt sitzt. Immer wenn eine Handelsroute eingerichtet wird, erhalten die Spieler, die die beiden angrenzenden Städte kontrollieren, jeweils einen Siegpunkt. Kontrolliert ein Spieler beide Städte, erhält er zwei Siegpunkte.

 

Jeder Eigenschaft ist eine Hansestadt zugeordnet (durch Piktogramme gekennzeichnet). Wird eine Handelsroute, die an eine dieser Städte grenzt, eingerichtet, so kann sich der Spieler aussuchen, ob er die entsprechende Eigenschaft weiterentwickeln möchte, anstatt eine angrenzende Stadt zu besetzen.

 


An manchen Routen warten Bonuschips auf die Spieler.
   
Im Spiel zu zweit kann man nur dort aktiv werden, wo sich die neutrale Spielfigur befindet.
   

 

Zu jedem Zeitpunkt befinden sich drei Bonusmarker an unterschiedlichen Handelsrouten auf dem Spielplan. Wird eine Handelsroute mit Bonusmarker eingerichtet, so darf der Spieler sich diesen sofort nehmen und ab sofort jederzeit in seinem Zug einsetzen. Am Ende seines Zuges platziert er einen neuen Bonusmarker auf dem Plan. Bonusmarker bringen den Spielern unterschiedliche Vorteile, wie z.B. zusätzliche Aktionen oder das Entfernen gegnerischer Händler vom Spielplan.

 

Das Spiel kann auf drei verschiedene Arten enden:

-Ein Spieler hat 20 Siegpunkte

-Die 10. Stadt hat keine freien Niederlassungen mehr

-Der Bonusplättchen-Vorrat ist aufgebraucht.

 

Nun erhält noch jeder Spieler Bonuspunkte für Bonusmarker, voll entwickelte Eigenschaften und Städte die er kontrolliert. Hat ein Spieler ein Feld des Piktogramms bei Köln besetzt, erhält er dafür weitere Siegpunkte. Die letzte und wichtigste Siegpunktequelle bei Spielende ist das Netzwerk: Jeder Spieler kontrolliert, wie viele eigene Niederlassungen er durch ein Netz von zusammenhängenden Handelsrouten miteinander verbunden hat. Diese Anzahl wird nun mit der Zahl seiner Eigenschaft "Schlüssel" multipliziert (1/2/3/4). Das Ergebnis erhält jeder Spieler ebenfalls als Siegpunkte. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten hat gewonnen.

 

Der Wertungsbogen wurde auf der Essener Spielemesse 2009 verteilt, kann aber auch auf der Internetseite des Verlages heruntergeladen werden.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

Beim Spiel zu zweit wird das Spielfeld durch die Handelsrouten und vier zusätzliche Grenzen in Provinzen eingeteilt. Zu Beginn wird auf eine Provinz eine neutrale Spielfigur gestellt. Will ein Spieler in seinem Zug einen Händler setzen, einen gegnerischen Händler verdrängen oder eine Handelsroute einrichten, so darf er dies nur, wenn die Handelsroute an die Provinz grenzt, auf der sich gerade die Spielfigur befindet. Die Spieler dürfen die Figur pro Zug zweimal umsonst auf eine benachbarte Provinz bewegen, jede weitere Bewegung kostet eine Aktion. [cg]
 
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Checkpoint
  PLUS:
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eingängiges Spielprinzip
strategischer Freiraum
gelungene 2-Spieler-Variante
ENDE
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Chris: Mit "Hansa Teutonica" ist dem Kölner Kleinverlag "Argentum" zur Essener Spielemesse 2009 ein wirklich großer Wurf gelungen.

Was das Design angeht, so darf man sich nicht durch die etwas fade Optik des Spielplans "abschrecken" lassen; allein das Design der Spieltableaus in Form von Schreibtischen ist dagegen schon äußerst gut umgesetzt.

Das Spielprinzip ist sehr eingängig und die Züge der Spieler sind angenehm kurz. Das freie Entwickeln der fünf unterschiedlichen Eigenschaften ermöglicht  verschiedene Strategien zum Sieg. Wer sich allerdings nicht sofort darauf konzentriert, seine Aktionszahl auf 4 oder 5 zu erhöhen, hat im weiteren Spielverlauf schlechte Karten. Bis zum Schluss ist es kaum erkenntlich, wer der Sieger sein wird, da weit über die Hälfte der Punkte erst am Schluss vergeben werden.

Die 2-Spieler-Variante funktioniert im übrigen tadellos, da die Spielfigur hier ein gegenseitiges Ausweichen der Spieler verhindert. Empfehlung für alle Strategiefreunde!

 

 
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Ende
 

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