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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: eggertspiele  ..i.. / Pegasus Spiele  ..i..
Autor: Michael Rieneck
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 40-70 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Grog Island
 
In der Holzbeinmanufaktur wäre 'ne Stelle frei...!
Auf geht es in die Piratenbucht, in der man durch geschickte Versteigerungen Zutritt zu allerlei Gebäuden erhält. Und ums Gold geht's natürlich auch...
 
     

Der Spielplan wird dem Startaufbau entsprechend aufgebaut, und die Spieler erhalten sechs Aufträge, von denen vier ausgewählt werden sowie zusätzlich jeweils eine Ware, Papageien- und Schatzkarte.

Der Startspieler würfelt die 5 Würfel und gibt mithilfe dieser ein Startgebot ab. Dazu legt der Spieler ein oder mehrere Würfel, absteigend nach der Augenzahl sortiert, in die Mitte. Der nächste Spieler kann das Gebot überbieten, indem er eine höhere Gesamtaugenzahl, aus diesen 5 zur Verfügung stehenden Würfeln, bildet. Dabei muss der Spieler nicht die gleichen Würfel aus dem vorangegangenen Gebot benutzen und darf seine Papageienkarten einsetzen, um den Würfelwurf zu manipulieren.

Passt ein Spieler, erhält er Waren entsprechend der Würfelfarben aus dem aktuellen Gebot. Zusätzlich muss der Spieler, der passt, ein Boot auswählen und mindestens eine Aktion auf diesem Boot ausführen. Diese muss er, je nachdem wo das Boot ankert, mit den passenden Waren bezahlen.

Der Gewinner eines Gebots muss die angegebene Augenzahl mit seinem Goldvorrat und/oder mit seinen Truhenkarten bezahlen und führt mit jedem seiner eingesetzten Würfel die angegebene Aktion aus. Mit den beiden ersten Würfeln  mit den höchsten Augenzahlen  besetzt der Spieler ein freies Gebäude auf den Inseln, die den Würfelfarben entsprechen, mit jeweils einem seiner Crewmitglieder, um seine Aufträge erfüllen zu können. Für das Einsetzen erhält der Spieler die Belohnung, die auf den Wolkenfeldern oberhalb der Inseln angeben sind und Geld in Höhe der noch verbleibenden gleichen Gebäude auf anderen Inseln. Für weitere Würfel erhält der Gebotsgewinner Siegpunkte oder darf ein Gebäude für den Rest des Spiels sperren.  Nach der Spielrunde wird der Startspielermarker im Uhrzeigersinn weitergegeben und die nächste Auktion kann beginnen.

Hat ein Spieler alle seine Crewmitglieder eingesetzt, endet das Spiel. Fünf Gold und jede Truhenkarte geben noch einen Siegpunkt, dann werden Siegpunkte für die Aufträge der Spieler vergeben, und der Sieger steht fest. [ug]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessanter Biet-Mechanismus
schönes Spielmaterial
schneller Einstieg
auch Passen ist wichtig
hohe Interaktion
zusätzliche Bluff- und Beeinfluss-  
   Möglichkeiten

ENDE
  MINUS:
MINUS:
Pech kann Spieler benachteiligen
Einsetzen der Piraten
   ist uninteressant
Ausführungen der Mitspieler
   eher langweilig
Blau und Grau zu ähnlich

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ulf: Alle, die sich schon immer gefragt haben, was ein ausgedienter Pirat nach seinem abenteuerlichen Freibeuterleben erwartet, werden bei "Grog Island" aufgeklärt. Irgendjemand muss ja die Geschäfte in den Piratennestern aufrechterhalten, und wenn ich ein neues Holzbein brauche, kauf ich es natürlich bei einem Ex-Piraten, der weiß, worauf es ankommt.
 
Das Material lässt keine Wünsche offen, alles ist schön bunt und freundlich und lässt eine "Monkey Island"- Stimmung aufkommen. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Farbwahl ein bisschen differenzierter hätte sein könnte. So kann man sich schnell mal mit blau und grau vertun. Auch die Anleitung ist schön illustriert und aufgebaut, sodass die Regeln schnell verstanden werden können, nur der Biet-Mechanismus muss erst einmal begriffen werden.
 
Denn genau dieser Biet-Mechanismus ist das Herzstück von "Grog Island". Einerseits spielt das Glück beim Würfeln eine Rolle. So kann es auch unvorteilhaft sein, ein Gebot, das man eigentlich gar nicht wollte, zu gewinnen, denn nur mit den beiden höchsten Würfeln darf gebaut werden. An dieser Stelle können einem die Papageienkarten zur Hilfe kommen, doch dafür muss man erst mal die passende Karte im richtigen Moment besitzen. Andererseits sind das Timing und das Taktieren gegen andere Spieler wichtig; dafür muss man immer die Mitspieler im Auge haben. Es ist nicht nur erforderlich, den Mitspielern das für sie wichtige Gebot so teuer wie möglich zu machen, sondern auch Möglichkeiten zum vorteilhaften Passen zu verhindern. Für einen passenden Spieler ist der Rest einer Biet-Runde jedoch uninteressant.
 
Auch die Aktionen der Passenden und der Gebot-Gewinner auszuführen ist leider nicht sonderlich spannend. Verschiedene Häuser zu besetzen, um Aufträge zu erfüllen, ist nicht wirklich etwas Neues.
 
Damit kommen wir zu den Aufträgen, sie geben den Spielern die Ziele vor. Es gibt eine relativ große Auswahl an Aufträgen, und jede Karte ist zweimal vorhanden, um Wettstreite zwischen den Spielern auszulösen, denn jeder Spieler kann nur ein Exemplar der jeweiligen Aktionskarte für sich werten. Die Karten sind geheim, aber oft wird ziemlich schnell klar, was die Mitspieler sammeln, und so kann gegen sie gespielt werden. Ein paar Extr-Aufträge durch die Passaktion zu bekommen ist oft eine gute Idee, denn die Aufträge werden am Anfang des Spiels zufällig verteilt, und hat ein Spieler nur Auftragskarten in einer Kategorie, ist es für ihn sehr schwierig ins Spiel zu finden. In einer meiner Partien ist es vorgekommen, dass ein Spieler nur Auftragskarten zum Sammeln von Ressourcen erhalten hat; für ihn gab es keinen wirklichen Anreiz, eine Versteigerung zu gewinnen.
 
Je nachdem, wie die Mitspieler spielen, gestaltet sich das Spiel wie ein Wettrennen und ist schnell vorbei, es kann aber auch hinausgezögert werden,- und dann wird jede Spielrunde unproduktiver da die Spieler ständig das Ende des Spiels erwarten, es aber doch weitergeht.
 
Im 3 und 4-Spieler-Spiel macht "Grog Island" am meisten Spaß, die 2-Spieler-Variante ist auch gut spielbar, aber etwas uninteressanter, da meistens der eine Spieler Geld hat und ein Gebot gewinnt, und in der nächsten Runde ist es andersherum.
 
Fazit: "Grog Island" hat einen pfiffigen Biet-Mechanismus und kommt als Familienspiel gut an (7 Punkte). Vielspieler erleben abseits des Bietens nicht viel Neues. Der Glücksfaktor beim Würfeln und Auftragskarten ziehen gehört ganz klar dazu und meistens gleicht er sich innerhalb eines Spiels aus. Bei manchen Runden allerdings nicht und das kann einzelne Spieler schwer benachteiligen. Für diese Zielgruppe maximal 6 Punkte.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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