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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2007
Verlag: Jumbo Spiele  ..i..
Autor: Max van der Werff
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Stratego Fortress
 
Umherirren in der gegnerischen Burg
Bei diesem Spiel konstruiert man ein zunächst ein 3-Etagen-Labyrinth, das der Gegner dann bestreiten muss.
 

     

So funktioniert's:
Wie beim Original-"Stratego" (> Test) kämpft "Rot" gegen "Blau" mit dem Ziel, die Fahne des Gegners zu finden. Beide Spieler erhalten eine aufklappbare Burg mit drei quadratischen Ebenen. Die unterste Ebene umfasst 25 Felder, die mittlere 9 Felder und die obere schließlich 4 Felder.


Ein fertig konstruiertes Labyrinth
   
Den "Giftbecher" sollte der Ritter lieber meiden.
   

Nun müssen beide Spieler mithilfe von 20 Mauern, 3 Leitern und verschiedenen Bodenplättchen ein möglichst komplexes Labyrinth erstellen und darin die Fahne verstecken. Außerdem erhalten beide Spieler 4 Figuren (König, Ritter, Zauberer und Zwerg), mit denen sie das Labyrinth des Gegners durchstreifen müssen. Da sich jedoch immer nur eine Figur im Labyrinth des Gegners befinden darf, wählt jeder Spieler eine Figur aus und startet mit dieser auf dem Feld E5 auf der untersten Ebene im gegnerischen Labyrinth.

Der Spielablauf besteht daraus, dass immer ein Spieler versucht, das Labyrinth des Gegners zu durchqueren. Dazu nennt er seinem Gegner die Koordinaten eines angrenzenden Feldes (zu Beginn E4 oder D5) und dieser sagt dann jeweils, ob dieser Zug möglich ist, oder ob sich hier eine Mauer befindet. Landet ein Spieler auf einem Bodenplättchen passieren unterschiedliche Ereignisse.

 

Beide Spieler besitzen ein Blatt mit den 3 aufgedruckten Ebenen, auf dem sie sich den Aufbau des gegnerischen Labyrinths notieren können. Ein Spieler ist so lange an der Reihe, bis er auf eine Wand stößt, was seinen Zug beendet. Es können sich bis zu drei Leitern im Labyrinth befinden, die zwei übereinander liegende Felder verbinden. Über diese Leitern kann man somit die Ebenen wechseln.


Auf dem Spielblock lässt sich der Aufbau des Gegner-Labyrinths notieren.
   
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Die Spielfiguren haben unterschiedliche Stärkewerte (König: 7, Ritter: 5, Zauberer: 3, Zwerg: 2), außerdem gibt es 4 Gegner in Form von Bodenplättchen (König: 7, Herzog: 6, Soldat: 4, Prinzessin: 1), die man vorher im Labyrinth verteilen kann. Trifft eine Spielfigur auf ein Feld mit einem solchen Bodenplättchen, werden die Stärkewerte der beiden Gegner verglichen. Die Einheit mit der niedrigeren Stärke (kleinere Zahl), muss aus dem Spiel entfernt werden. (Ausnahme: Tritt die Figur des Königs mit dem Wert 7 auf das Bodenplättchen der Prinzessin mit dem Wert 1, so gewinnt die Prinzessin).

 

Bei Gleichstand werden beide Einheiten aus dem Spiel entfernt. Wurde so eine Spielfigur besiegt, muss sich der Spieler in seinem nächsten Zug eine seiner verbliebenen Spielfiguren aussuchen, mit welcher er nun das Labyrinth bestreiten will. Es ist auch möglich, besiegte Spielfiguren zurück ins Spiel zu holen, dafür muss man jedoch 2 Runden aussetzen.

 

Es gibt noch weitere Bodenplättchen, die unterschiedliche Funktionen haben:

-Fallgrube: Landet eine Figur auf einem Feld mit einer Fallgrube, so fällt diese Figur auf die nächst-tiefere Ebene und der Zug des Spielers ist beendet.

-Giftbecher: Der Giftbecher besiegt jede Einheit mit Ausnahme des Zauberers.

-Geheimgang: Es gibt zwei Geheimgangsplättchen, die nur der Zwerg entdecken kann. Zieht der Zwerg auf ein Geheimgangsplättchen, so muss der Gegner sofort verraten, wo sich das andere Plättchen befindet und von nun an dürfen alle eigenen Einheiten diesen Geheimgang nutzen.

 

Zieht eine Figur auf das Bodenplättchen mit der Fahne, hat der Spieler sofort gewonnen. Stellt sich nach dem Spiel heraus, dass die Fahne durch verschiedene Umstände für den Gegner unerreichbar war, hat man das Spiel verloren. [cg]

 

Vielen Dank an JUMBO für ein Rezensionsexemplar!
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
aufwendiges MaterialENDE
  MINUS:
MINUS:
ungeklärte Spielregeln
"Schiffe versenken"-Klon
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  Die Idee von "Stratego Fortress" ist zwar eigentlich ganz nett, allerdings ist die Spielregel nicht gründlich genug durchdacht und die Durchführung lässt zu wünschen übrig.

Nach dem Durchlesen der Spielregeln bleiben einige Fragen offen, die man sich lediglich erschließen kann: So wird beispielsweise von dem Fall geredet, was passiert, wenn zwei gegnerische Figuren "aufeinandertreffen", was jedoch spielerisch gar nicht möglich ist, da man sich stets in zwei unterschiedlichen Burgen aufhält. Da man hier davon ausgehen kann, das hiermit das Treffen auf ein Bodenplättchen gemeint ist, wirft sich auch die Frage auf, ob man auch Bodenplättchen zurück ins Spiel holen kann oder diese gar versetzen darf. Dies wird in der Regel nicht eindeutig geklärt.

Außerdem ist es schade, dass sich immer nur eine Figur im Labyrinth befinden darf, denn dadurch geht sehr viel von der klassischen Stratego-Atmosphäre verloren. Generell steht das Kämpfen hier sehr im Hintergrund und ist schon eher ein Seltenheit.

Darüber hinaus kann man die Siegtrophäe, die Fahne, zu gut sichern, indem man bestimmte Bodenplättchen zum Schutz hintereinander legt, so dass der Gegner gezwungen ist, an diesem Hindernis drei oder vier seiner Figuren zu opfern, um überhaupt zur Fahne vordringen zu können.

Der Spielspaß erhält einen ordentlichen Dämpfer, da man die ganze Zeit über nur die Spielfiguren des Gegners bewegt und seine eigentliche Aufgabe auf dem Papier bewältigt, indem man sich den Aufbau des gegnerischen Labyrinths notiert.

Der Spielreiz wird somit hauptsächlich vom Material getragen. Generell erinnert der Spielablauf an das klassische "Schiffe versenken": Man sagt dem Gegner die Koordinate eines Feldes und der Gegner antwortet mit "Ja", wenn man auf dieses ziehen kann oder mit "Nein", wenn sich dort eine Mauer befindet. Das einzige wirklich taktische Element in diesem Spiel ist der Aufbau des Labyrinths zu Beginn.

Abschließend kann ich zusammenfassen, dass die Idee sicherlich Potential gehabt hätte - allerdings sind manche Spielregeln so unglücklich ausgefallen, dass der Ablauf und die Atmosphäre zu stark darunter leiden.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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