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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Legespiel
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag:
Jumbo
Autor:
Reiner Knizia
Grafik: Paul Windle
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter:
ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Forbidden City
...

Leg' die verbotene Stadt!
Erbaue die "verbotene Stadt" im Zentrum Pekings. Werde der Baumeister, der am geschicktesten Räume und Bewohner in Einklang bringt!
 
 
Die Pagode gilt als Startfeld, um die herum der Rahmenspielplan je nach gewählter Schwierigkeitsstufe platziert wird. Das Zusammenbauen der 3D-Pagode muss nur einmal erfolgen. Sie passt für Folgespiele komplett zusammengebaut in die Verpackung. Die Legeteile zeigen verschiedene Teile von Räumen mit Mauern, Türen, Personen und Drachen. Sie geschickt zu verbinden, bringt entsprechend Punkte. Jeder Spieler erhält dazu ein Set von 24 Fliesen, die er als verdeckten Stapel vor sich ablegt. Bei zwei Spielern wird mit den Rückseiten gespielt, die eine andere Anzahl von Legetäfelchen besitzen. Die Münzen bleiben vorerst im Vorrat. Jeder zieht nun sein oberstes Plättchen vom Stapel. Dann beginnt das Spiel.



Wer an der Reihe ist, nimmt also die Fliese und legt sie an die verbotene Stadt in der Tischmitte an. Auf den Fliesen sind sichtbar: Berater in unterschiedlicher Anzahl, rote Wände am Rand, Tore mit zwei Säulen in der Mauer und Drachen. Um sie anzulegen gilt:
- Eine Fliese muss mit einer Seite an eine andere bereits ausliegende Fliese oder ein Feld des Rahmenspielplans anliegen.
- Fliesen unterschiedlicher Farbe dürfen nur mit mindestens einer Wand aneinandergrenzen.



Sobald ein Raum komplett umschlossen wurde (d.h. Wände mit oder ohne Tor ringsum), wird er gewertet. Die Wertung gibt dem Spiel dann den eigentlichen Spielinhalt. Jeder erworbene Punkt wird in Form von Münzen ausgezahlt. Gewertet wird wie folgt:
- Jede Fliese innerhalb des Raumes gilt als ein Punkt.
- Jeder Drache innerhalb des Raumes ergibt drei Punkte.
- Ein direkt durch ein Tor benachbarter Raum wird zusätzlich mit gewertet egal, ob er bereits geschlossen wurde oder noch offen ist. Es können mehrere Räume direkt benachbart zum gerade gewerteten Raum sein.
- Jede Fliese eines benachbarten Raumes ergibt einen Punkt.
- Jeder Drache innerhalb des benachbarten Raumes ergibt drei Punkte.
- Diagonale Wände gelten für beide farbige Räume.
- Ein benachbarter Raum kann nur einmal gewertet werden, auch wenn er durch mehrere Torbögen an den gewerteten Raum angrenzt.
- Durch Wände blockierte Tore gelten nicht mehr als Tor.



Sobald der Gesamtwert des Raumes ermittelt wurde, erfolgt die Aufteilung der Münzen. Dazu werden die farbigen Berater betrachtet:
- Der Spieler mit den meisten Beratern erhält die Gesamtsumme ausgezahlt.
- Der Spieler mit den zweitmeisten Beratern erhält die halbe Gesamtsumme ausgezahlt, bei ungerader Zahl wird abgerundet.
- Bei Gleichstand an erster Stelle erhalten beide die Hälfte. Dann erhalten die Zweitplatzierten nichts.
- Bei Gleichstand an zweiter Stelle erhalten beide nichts.

Nach der Wertung folgt reihum in Uhrzeigerrichtung der nächste Spieler.

Es wird reihum gespielt, bis jeder nur noch zwei Fliesen vor sich liegen hat. Dann endet das Spiel. Jeder deckt seine letzten beiden Fliesen auf und erhält nochmals Punkte. Jeder Berater ist noch einmal zwei Münzen wert. Jeder Drache ist drei Münzen wert. Wer jetzt die meisten Münzen besitzt, gewinnt das Spiel. [go]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
rasch erlerntes Legespiel
Pagode optisch chic
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Gestaltung ist nicht jedermanns Sache
recht hoher Glücksfaktor
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Der erste Anblick gefällt. Klassisch asiatisch zeigt sich eine mögliche Version der Verbotenen Stadt in Peking. Ich mag das Design. Die eher dunklen Farben spiegeln sich auf dem Spielmaterial wieder. Zugegeben, dass mag nicht jeder. Ich selbst aber finde die klare Unterscheidung zu anderen Legespielen durchaus ansprechend. Die Anleitung und auch das Material sind im asiatischen Design gehalten. Alles passt zueinander.

Irritierend erscheint der Spielablauf, der zunächst eher wie ein minimalistisches klassisches Legespiel anmutet. Erst die Wertung gibt dem Spiel seine taktische Tiefe, die aber gestört wird durch die mangelnden tatsächlichen Möglichkeiten. Ich habe, wenn ich dran bin, genau ein Plättchen, das ich anlegen kann. Dazu betrachte ich die ausliegenden Plättchen und suche mir auf der einen Seite die überhaupt erst einmal möglichen Anlegestellen heraus und wähle daraus dann die Stelle, die mir im Nachhinein am erfolgversprechendsten erscheint. Dann lege ich an.

Kann ich einen Raum abschließen, folgt die Wertung. Ich erhalte Punkte, wenn ich in dem abgeschlossenen Raum die meisten Berater besitze. Habe ich die zweitmeisten, bekomme ich immer noch die Hälfte ab. Ziel ist es, am Ende die meisten Punkte zu erzielen. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger.

In unserer Gruppe kam das Spiel ganz gut an, auch, wenn es nicht wirklich gegen "Carcassonne und Co" ankommt. Der Ablauf ist durchdacht und lebt letztlich vom Rechnen. Das findet durchaus Fans, spielt sich aber nicht einfach und fluffig, sondern eher ruhig und taktisch, was wiederum den scheinbar geringen Möglichkeiten widerspricht. Dazu muss man allerdings bedenken, dass alle Spieler das gleiche Karten-Set besitzen und somit allen die gleiche Anzahl Berater zur Verfügung steht. Man hat nur keinen Einfluss darauf, wann sie in Erscheinung treten. Das kann für Frust sorgen. Als Hausregel für Taktiker haben wir dann ein Kärtchen aufgedeckt gehalten und ein zweites am Zugbeginn gezogen, um etwas Auswahl zu generieren. Das nahm dem Spiel ein wenig vom Gefühl zurück, völlig machtlos zu sein. Erst das Verständnis für die Wertung ermöglicht es dem Spieler überhaupt, bewusster Punkte zu generieren.

Durch die Glücksabhängigkeit gewinnt dann jedoch nicht immer nur der taktischste Spieler, was das Spiel zumindest familientauglich macht und hier ist wohl die Hauptzielgruppe anzusehen, sodass es hier noch bis zu 7 Kultpunkte erreicht. Allerdings kann die "besondere" Grafik auch hinderlich sein, ebenso die reichlich vorhandene Rechnerei der Wertung. Das erschwert die Auswahl der richtigen Spielgruppe dann leider.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
...
 
 

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