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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autor: Lorenz Kutschke
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Royal Flush
 
Wer zögert, verliert!
In bester Casino-Atmosphäre gilt es, Kartenkombinationen möglichst gewinnbringend zu werten. Wer zu langsam ist, geht leer aus!
 

     

So funktioniert's: 
Das handelsübliche Kartendeck (2x 52 Spielkarten) wird gemischt und zu einem Nachziehstapel bereitgelegt. Bei einem Spiel mit Kindern werden die 6 Joker verwendet - bei einem Erwachsenenspiel vorher aussortiert.


Die Spieltafeln geben die geforderten Kartenkombination und die damit zu erzielenden Punkte an.
   
Die höchste Punktezahl erzielt man mit einem "Royal Flush".
   

Vom Stapel erhält jeder Spieler 7 Handkarten. 4 Karten werden zudem als offene Auslage in die Tischmitte gelegt. Von den 17 beidseitig bedruckten Spieltafeln werden 9 ausgesucht und ebenfalls in die Mitte gelegt. Die Spieltafeln zeigen die Aufgaben (Kartenkombinationen) an, die die Spieler zu lösen haben. Außerdem dienen sie der Punktevergabe.

Reihum hat jeder Spieler in seinem Spielzug immer zwei Möglichkeiten:
- Er zieht eine Karte nach. Diese kann er aus der offenen Auslage nehmen, welche danach wieder auf 4 Karten aufgefüllt wird, oder er zieht die oberste verdeckte Karte vom Nachziehstapel. Mit seinen Chips (jeder Spieler besitzt bei Spielbeginn 5 davon) kann er zusätzliche Karten kaufen oder die komplette Auslage austauschen.


Die Chips dienen zum Kaufen bzw. Tauschen von Spielkarten.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

- Er spielt eine Kombination aus: Hat ein Spieler eine Karten-Kombination auf der Hand, die der Anforderung einer der Spieltafeln entspricht (z.B. "Vierling", "2 Paare", "Full House" etc.), kann er diese Karten ablegen. Er setzt einen Spielstein seiner Spielerfarbe auf das erste noch freie Punktefeld der entsprechenden Spieltafel. Der erste Spieler, der eine bestimmte Kombination erzielt, erhält dabei immer die meisten Punkte; 3 mal kann die gleiche Kombination (außer "Royal Flush") ausgespielt werden; danach ist sie wertlos.

Eine Spielrunde endet, wenn ein Spieler den letzten seiner 5 farbigen Spielsteine auf einer Spieltafel platzieren konnte oder ein Spieler einen "Royal Flush" ausspielt. Sämtliche mit Spielsteinen markierte Punkte werden addiert und notiert. Die ausgespielten Chips werden gleichmäßig (!) unter den Spielern verteilt - es kann also ab dem 2. Durchgang zu einem Ungleichgewicht an Chips bei den einzelnen Spielern kommen.

Wer nach dem 3. Durchgang die höchste Gesamtpunktezahl über alle Runden erzielen konnte, ist der Sieger.  [ih]

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schöne Ausstattung
Alternative zu "Rommé"
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mitunter langatmig
wenig Taktik
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Name und Gestaltung des Spiels suggerieren ein spannendes Pokerspiel. Was wir mit "Royal Flush" erhalten, entpuppt sich dann als eher harmloses Kartensammelspiel à la Rommé oder Canasta. Ja, es ist im Spielverlauf sogar noch harmloser als diese beiden Klassiker.

Jeder Spieler hofft auf gute Karten, um vorgegebene Kombinationen zu erzielen. Da es mehr Punkte gibt, wenn man eine bestimmte Kombination vor seinen Gegnern ausspielt, ist das Taktieren leider sehr beschränkt. Anders als beim Rommé, bei dem das Verzögern gerade den Spielreiz ausmacht, da es hierfür die größte Belohnung geben kann, geht es bei "Royal Flush" darum, Karten möglichst schnell wieder loszuwerden.

Natürlich kann man gezielt Kartenkombinationen zurückhalten, um auf höherwertige zu hoffen. Spielen andere Spieler aber ein schnelles Spiel, kann dieser Schuss schnell nach hinten los gehen.

Das größte Manko ist ganz klar die fehlende direkte Interaktion zwischen den Spielern. Alle Karten, die ich ziehe, gehören mir. Und es wird auch während des ganzen Spiels so bleiben. Warum nur hat man in den Spielregeln "vergessen", dass es vielleicht ganz spannend gewesen wäre, wenn Spieler Karten untereinander durch Ablegen "tauschen" könnten?! Ein Ablegen von nicht benötigten Karten ist in der Spielregel nicht vorgesehen!

Wer klassische Kartensammelspiele mag, kann zwar einen Blick auf "Royal Flush" werfen - warum ich aber angesichts des eher mauen Spielverlaufs auch noch für das (zwar zugegebenermaßen qualitativ gute) Material die vom Hersteller empfohlenen 20 Euro bezahlen soll, wenn ich die gleichen Spielmöglichkeiten mit einem normalen, sich wohl in jedem Haushalt befindlichen, Kartendeck und einem Wertungsblock für geschätzte 5 Euro erzielt hätte, ist fraglich.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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