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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Qango
Autorin: Andrea Boennen
Spieleranzahl:
2 bis 5
Alter: ab 9 Jahren
Spieldauer:
20 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Floris
...

15 Blüten für den perfekten Strauß
Wenn die Gräfin zum Blumenball lädt, versuchen alle ihr Glück, der Gastgeberin die schönsten Sträuße zu überreichen.
 
 

Die Karten werden gemischt und ein "Kartenmarkt" aus fünf Karten wird in die Tischmitte gelegt.

Jetzt kann das Spiel beginnen. Jeder Spieler durchläuft in seinem Spielzug fünf Phasen:
1. Es werden eine bis zwei Karten vom Markt genommen. Dabei kann entweder die mittlere Karte aus dem Markt genommen werden oder zwei der benachbarten außenliegenden. Stattdessen können auch eine bis zwei Karten aus der Auslage eines Mitspielers genommen werden.

2. Für jede Karte, die in der ersten Phase genommen wurde, muss entschieden werden, ob sie auf die Hand oder in die persönliche Auslage kommen soll.

3. Die Spieler können nun aus ihrer persönlichen Auslage Karten auf die Hand nehmen. Aus der Hand kommen die Karten allerdings nicht mehr zurück in die Auslage.

4. Wenn aus allen Handkarten ein gültiger Strauß gebunden werden kann, darf er jetzt ausgespielt werden. Ist es nicht möglich einen Strauß auszuspielen, darf der aktive Spieler Handkarten auf einen persönlichen Ablagestapel werfen. Diese Karten zählen am Ende des Spiels allerdings als Minuspunkte.

5. Hat der Spieler Karten aus dem Markt genommen, füllt er ihn auf.

Um einen gültigen Blumenstrauß zu werten, muss er diese Kriterien erfüllen:
- In einem Blumenstrauß müssen mindestens fünf Blumen enthalten sein. Der Strauß darf nur aus einer Blütensorte bestehen, oder jede Blütensorte muss in gleicher Anzahl enthalten sein, oder er muss aus verschiedenen Blütensorten in aufsteigender Anzahl gebildet werden.

- Ab 9 Blüten in einem Strauß werden Bonuspunkte vergeben. Mit 15 Blüten ist die perfekte Größe des Straußes erreicht, für Sträuße mit noch mehr Blüten verfallen die Bonuspunkte.

Sobald der Markt nicht mehr aufgefüllt werden kann, endet das Spiel. Alle gebundenen Sträuße werden jetzt ausgezählt, dann erhalten die Spieler noch Minuspunkte für alle Blumen, die sie am Ende noch auf der Hand halten und während des Spiels aus der Hand abgelegt haben. Der Spieler mit den meisten Punkten kann sich sicher sein, hoch in der Gunst der Gräfin zu stehen. [ug]

 
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  PLUS:
PLUS:
kniffliges Sammeln
hohe Interaktion
Konzentration gefragt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
(sehr) einfache Kartengestaltung
Cover gaukelt ein einfacheres Spiel vor
Spiel endet sehr unvermittelt
"Kaputtspielen" möglich
Grübelgefahr
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ulf: Kann sich ein kleines Kartenspiel von einem kleinen Verlag, der ursprünglich für ein anderes Spiel gegründet wurde ("Qango"), mit dem Thema "Blumensträuße binden" in irgendeiner Weise behaupten?

"Floris" ist sicherlich nicht - auch wenn es das Cover vermuten lässt - ein Spiel für kleine Mädchen. Wer ein seichtes Blümchenspiel sucht, in dem alle Spieler harmonieren, ist hier falsch. Hier stehen alle Kontrahenten im direkten Wettstreit. Karten in der Auslage können jederzeit von Mitspielern weggeschnappt werden. Karten in der Hand sind sicher vor den Mitspielern, aber man braucht einen sehr genauen Plan, denn es müssen immer alle Handkarten zu einem gültigen Strauß gebunden werden. Durch die Einschränkungen ist dies aber alles andere als einfach.

Da auf den meisten Karten unterschiedliche Blüten zu finden sind, ist es schwierig, genau die Karte zu finden, die ich in meine aufsteigende Blütenreihe einfügen kann, ohne dass alles aus dem Ruder läuft. Nur einen Blumenstrauß aus lediglich einer Blumensorte anzulegen ist vergleichsweise übersichtlich, aber es gibt wenige Karten, auf denen nur Blüten einer Sorte zu finden sind, und dass Mitspieler schnell herausfinden, welche Karten gesammelt werden, ist auch nicht hilfreich.

Das Spiel endet, wenn keine Karten mehr nachgezogen werden können; bei nur 45 Karten ist das sehr schnell erreicht. Mir gefällt die übersichtliche Spielzeit, aber ich habe jedes Mal das Gefühl, einfach keine Zeit zu haben, um etwas Größeres fertig zu stellen. Besonders auch aus dem Grund, dass Karten auf der Hand am Spielende noch Minuspunkte einbringen. Deshalb gefällt mir "Floris" mit zwei oder drei Spielern etwas besser, da jeder Spieler mehr Spielzüge hat.

Einen Strauß mit 15 Blüten fertigzustellen gibt die meisten Punkte. Für meinen Geschmack aber etwas zu viel; ich hätte mir gewünscht, dass ein Spieler mit vielen kleinen Sträußen auch eine Chance hat, das Spiel zu gewinnen. Aber in meinen Spielrunden hat jedes Mal derjenige gewonnen, der es geschafft hat, einen 15-Blüten-Strauß zu vollenden und ggf. noch einen kleinen Strauß, denn für mehr reicht die Spielzeit nicht aus.

Das Thema ist, so schön wie es ist, leider vernachlässigbar. Die Karten sind zum Großteil weiß mit einer bis drei Blüten auf der Karte. Eine etwas aufwändigere Gestaltung der Karten hätte mir vermutlich besser gefallen. Das Cover lässt ein viel einfacheres Spiel vermuten. Das Spiel lädt aber dazu ein, über jeden Zug zu grübeln, was die Spielzeit in die Länge ziehen kann. Handelt ein Spieler andererseits zu unüberlegt, kann er sich mit unpassenden Handkarten in eine sehr schwere oder nicht lösbare Situation begeben, die dem Spieler jeglichen Spielspaß rauben kann.

Um auf meine Eingangsfrage zu antworten: Leider eher nicht. "Floris" ist ein kniffliges Sammelspiel, das meine doch eher niedrige Erwartung zwar übertroffen hat, aber es reicht einfach nicht aus, um hervorzustechen und im Gedächtnis zu bleiben. Es bietet mir wenig neue Konzepte und hat es schwer, seine Zielgruppe zu finden.
...
 
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