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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktion, Geschicklichkeit        
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Pretzel Games
Autoren: Gaëtan Beaujannot, Jean Yves Monpertuis
Grafik: Marie-Elaine Bérubé, Philippe Guérin, Chris Quilliams
Spieleranzahl: 2 bis 17
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Flick'em Up!
....
Schnippen im Wild West-Style!
Der Wilde Westen ist wieder unsicher geworden. In verschiedenen Schnipp-Szenarien treten die Banditen gegen die Gesetzeshüter an und versuchen zu beweisen, wer der Stärkere ist.


     

Zu Beginn des Spiels entscheidet man sich für ein Szenario. Dieses zeigt den Aufbau des Spielfeldes und die Sonderregeln auf. Die Spieler teilen sich in zwei Teams. Eines spielt die Banditen, eines spielt die Gesetzeshüter. Jedes Team erhält eine Teambox. Die Cowboyplättchen werden vor die Nummern gelegt. Auf dem Teamboxfeld werden pro Cowboy drei Lebenspunkte platziert. Jeder Spieler hat zu Beginn einen Colt und drei Lebenspunkte. Ebenso hat er zwei Felder frei, um im Laufe des Spieles Gegenstände aufzunehmen. Diese Teamboxen werden außerhalb des Spielfeldes, aber gut erreichbar für alle, platziert.

Jedem Cowboy wird ein Hut aufgesetzt. Je nach Szenario wird gesagt, welche Farbe nach oben zeigen soll. Dann kann das Spiel beginnen.

Das Spiel wird mehrere Runden lang gespielt. Jede Runde wird die Uhr im Rathaus einen Stunde weitergedreht. In dieser Runde können alle Cowboys am Zug sein, welche die entsprechende Farbe mit ihrem Hut zeigen. Wurde der Cowboy gespielt, wird der Hut auf die andere Seite gedreht. Die Cowboys werden der Reihe nach gespielt. Nach jedem gespieltem Cowboy ist das gegnerische Team an der Reihe. So entsteht ein ständiger Wechsel. Die Spieler sprechen sich zu Beginn ab, welche Reihenfolge sie im Team haben wollen. Diese Reihenfolge wird das ganze Spiel fortgesetzt. Welcher Cowboy beginnt, zeigt das Szenario.

Wenn einer Spieler an der Reihe ist, kann er mit seinem Cowboy zwei Aktionen ausführen. Hierbei darf er wählen: Bewegung, Schießen (Schnippen), Aufnehmen / Ablegen / Tauschen. Die Zusammensetzung der Aktionen ist beliebig, es kann auch eine Aktion mehrmals genommen werden oder der Spieler entscheidet sich dafür, keine Aktion auszuführen.

Bewegen: Hierfür wird der Bewegungschip an die Stelle des Cowboys gelegt. Sagt das Szenario nichts anderes, gilt die Bewegung nur, wenn der Chip unterwegs gegen kein Hindernis gestoßen ist, außer der Spieler möchte in ein Haus rein oder raus, dann darf der Ablageblock des Hauses berührt werden. Der Bewegungschip wird geschnippt. Dabei darf der Daumen keinen Widerstand bilden. Ist die Aktion erfolgreich, darf der Cowboy an die Stelle des Chips gestellt werden oder, wenn er im Haus ist, auf einen der beiden Ablageblöcke. War die Aktion nicht erfolgreich, muss er an seine vorherige Stelle zurückgestellt werden.

Schießen: Der Spieler legt eine graue Scheibe neben seinen Cowboy (eine graue Scheibe Abstand dazwischen) und versucht durch Schnippen den Gegner abzuschießen. Fällt dieser um, verliert er einen Lebenspunkt. Bleibt er stehen, passiert nichts. Im Laufe der Szenarien wird es möglich mit zwei Pistolen zu schießen. Hierfür wird links und rechts eine Scheibe neben den Cowboy gelegt und nacheinander auf das selbe Ziel geschossen. Das Schießen aus einem Gebäude ist auch möglich.

Der getroffene Cowboy bleibt liegen, bis er wieder am Zug ist. Hat er seinen letzten Lebenspunkt verloren, wird der Cowboy in die Teamspielbox gelegt. Alle Gegenstände, die er bei sich hatte, werden auf den Sockel des Bestattergebäudes gelegt. Sein Hut wird auf sein Feld in der Teamspielbox gelegt, da er immer noch umgedreht werden muss, wenn der Cowboy an der Reihe wäre. Besaß der Cowboy den Rundenanfangschip, geht dieser an den Schützen.

Aufnehmen / Ablegen / Tauschen: In einem Gebäude kann der Spieler sich entscheiden, einen Gegenstand aufzunehmen oder auf den Ablageblock des Gebäudes zu legen. Hat er schon zwei Gegenstände, kann er den neuen Gegenstand mit einem seiner vorhandenen austauschen. Sind verdeckte Gegenstände im Spiel, kann er sie aufdecken und aufnehmen. Will er sie nicht nehmen, ist das okay, jedoch war das Aufdecken dann seine Aktion.

Im Verlaufe der Szenarien kommen Aktionen wie das Duell zwischen zwei Feinden in einem Haus, das Werfen von Dynamitstangen, das Abgeben von Gegenständen an einen Komplizen, das Gewehr, Beweisstücke, Geiseln und der Galgen mit ins Spiel.

Das Spiel endet, wenn die Siegbedingungen erfüllt sind oder wenn die Rathausuhr 12 schlägt. Und, welches Team war nun überlegen? [so]

Hinweis: Das Spiel gibt es bei Asmodee auch in einer günstigeren Bakelit-Version.

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:

geniale Spielidee und Umsetzung
3-D-Material
---
  MINUS:
MINUS:
ziemlich hoher Preis
...
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Sarah-Ann: Wer kennt es nicht, das klassische Duell zwischen dem Sheriff und den Banditen. An sich eine gute Grundlage für ein Brettspiel. Das dachten sich sicher auch die Erfinder von "Flick'em Up". Doch statt den üblichen Karten- und Würfelspielen ist dieses ein Spiel, bei dem man durch Schnippen versucht, seinen Spieler zu Fall zu bringen. Und das Wort wörtlich. Denn nur umgefallene Figuren gelten als getroffen. In verschiedenen Szenarien duellieren sich die Gesetzeshüter und Banditen und versuchen so die zugehörigen Geschichten zu entwickeln. Ein Bankraub, der gestoppt werden soll, eine Geiselnahme, die Vergiftung des Trinkwassers usw. Dabei ist ein glatter Untergrund ganz wichtig und auf jeden Fall viel Platz. Denn die Größe des Tisches bestimmt die Größe des Spielfeldes.

Die Regeln sind schnell erklärt. Man kommt dementsprechend schnell ins Spiel rein. An das Umdrehen der Hüte muss gedacht werden. Das wird am häufigsten vergessen. Natürlich sind die Schnippkünste auch ganz wichtig. So kann das Vorbeischießen schon für große Heiterkeit sorgen. Das Spiel ist für bis zu 10 Personen gedacht. Jedoch ist dies auch mit einer langen Wartezeit verbunden, denn erst müssen alle anderen am Zug gewesen sein, bevor man selbst wieder darf. Und ist man dann einmal raus, ist die Spiellaune auch vorbei. Die optimale Spieleranzahl empfanden wir eher bei 2 bis 6. Durch die Fülle der verschiedenen Szenarien nimmt die Spiellust aber nicht ab. Nur die Diskussionen, wo der Cowboy bei einer nicht erfolgreichen Bewegung eigentlich stand, können ermüdend sein...

Das, was einem am meisten vor dem Spiel abschrecken lassen könnte, ist der Preis (zumindest für die Holzversion von Pretzel Games; die Kunststoffversion von Asmodee ist günstiger). Dabei lohnt es sich aber wirklich, das Geld in die qualitativ hohe Holzvariante zu investieren.

Mein Fazit: "Flick'em Up!" ist ein Tischschnippspiel, das durch die verschiedenen Szenarien eine Fülle an Spielspaß bringt.
...
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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