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Spiel-Fakten:

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Genre: Party, Kommunikation
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Huch & Friends  ..i..
Autor: Claude Weber
Spieleranzahl: 3 bis 8
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

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  Fiesling
 
Alles eine Frage des Charakters
Zwei Spieler beschreiben mit den Charakterkarten einen anderen Spieler am Tisch.  Welche Eigenschaft trifft zu und welche ist völlig fehl am Platz?
 

     

So funktioniert's:
Die 60 Charakterkarten werden als loser Haufen verdeckt in die Tischmitte gelegt. Jedem Spieler am Tisch wird eine Nummer zugelost, spielen weniger als 8 Spieler, so können fehlende Plätze bei Bedarf mit Personen aufgefüllt werden, die nicht am Spiel teilnehmen (Freunde, Verwandte, Promis etc.).


Die Charakterkarten werden am "Charaktometer" ausgelegt.
   
Ist die gesuchte Person wohl ein kleiner Tollpatsch?
   

Je zwei Spieler (im Spiel zu dritt nur ein Spieler) bilden in jeder Runde das Beschreiberteam. Sie ziehen verdeckt eine Nummernplättchen und bestimmen damit die gesuchte Person, die es nun zu erraten gilt.

Die erste Beschreiber zieht eine Charakterkarte und ordnet sie auf der Skala von 1 bis 5 ("trifft gar nicht auf die gesuchte Person zu" bis "trifft voll auf die gesuchte Person" zu) an. Sein Partner kann diese Entscheidung nun noch korrigieren, wenn er mag. Dann zieht auch er eine Charakterkarte und legt sie an der Skala an. Nachdem auch diesmal der Partner ein Vetorecht hat, stellen alle anderen Spieler nun die Nummer der vermeintlich gesuchten Person auf ihrer Drehscheibe ein - verdeckt, damit niemand weiß, was der andere tippt. Die Scheiben werden dann neben das 3-Punkte-Feld des Spielplans gelegt.

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Direkt startet die zweite Phase. Wieder ziehen die beiden Beschreiber abwechselnd eine Charakterkarte und ordnen sie an. Danach haben die ratenden Spieler die Möglichkeit, ihren ersten Tipp aufgrund der neuen Hinweise zu korrigieren. Dann jedoch müssen sie ihre Scheibe zum 2-Punkte-Feld legen.

Nach einer finalen dritten Phase besteht abermals die Möglichkeit, den Tipp nun ein letztes Mal verändern zu dürfen. Da es nach 6 ausliegenden Charakterkarten meist leichter ist, die gesuchte Person zu enttarnen, gibt es dafür dann auch nur noch 1 Punkt. Den gibt es auch dann, wenn man zwar zunächst die richtige Person ausgesucht hatte, sich aber zwischenzeitlich umentschieden hatte, um schließlich doch wieder zum richtigen Tipp zurückzukehren. Es zählt also immer der Zeitpunkt des letzten Tipps!


Auf ihren Tippscheiben stellen die Spieler die Nummer der vermeintlich richtigen Person ein.
   
Je früher ein Spieler auf eine bestimmte Person tippt, und seinen Tipp nicht mehr verändert, desto mehr Punkte gibt es.
   

Anschließend folgt die Auflösung. Wer die richtige Zahl auf seiner Tippscheibe eingestellt hat, erhält so viele Punkte, wie das Feld zeigt, neben dem die Scheibe liegt. Jemand, der gleich zu Beginn richtig getippt hat, erhält damit 3 Punkte, während Spieler, die nach der sechsten Karte noch einmal ihren Tipp verändert haben, entsprechend nur noch einen Punkt kassieren können.

Unabhängig  davon, wie hoch die Punktezahlen der einzelnen Spieler ausgefallen sind, erhalten die Beschreiber Punkte, wenn mindestens die Hälfte aller Rater den richtigen Tipp abgegeben haben.

Gespielt wird solange, bis jeder Spieler einmal mit seinem linken und einmal mit seinem rechten Nachbarn Beschreiber war. Wer dann insgesamt die meisten Punkte sammeln konnte, ist der Sieger. [ih]

Vielen Dank an Huch & Friends für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
sorgt für Gesprächsstoff
anpassungsfähiger Ablauf
gelungener Tipp-Mechanismus
ENDE
  MINUS:
MINUS:
bekannte Einschätz-Idee
   (aber mit neuen Elementen)
etwas dröge Präsentation
kann für Ärger sorgen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Einschätzspiele sind nicht wirklich neu, aber nach wie vor beliebt, wenn es um ein schnelles Kennenlernen in einer neuen Spielgruppe oder aber um heiße Diskussionen unter Freunden geht. Während das durchaus brisante "Privacy" dabei bewusst auf Anonymität setzt, werden die Spieler beim optisch eher unscheinbaren "Fiesling" quasi an den Pranger gestellt.

Gnadenlos werden die Eigenschaften der Mitspieler auf einer Skala bewertet - und die Ergebnisse nach der pfiffigen Tipprunde oftmals ebenso gnadenlos diskutiert. Allzu zart sollte man also nicht besaitet sein, wenn man von den ach so treuen Freunden auf einmal als total uncool und langweilig geoutet wird... ;) Andererseits werden aber auch die guten Eigenschaften herausgestellt - je nachdem, welche Plättchen halt gezogen werden bzw. wie die Beschreiber urteilen.

Da es zu immer neuen Charakter-Kombinationen kommt, und man auch einfach die Spieler durch "virtuelle" Personen austauschen kann, bleibt der Langzeitspielreiz auch über viele Wiederholungspartien erhalten. Wie wäre es einmal, Promis einzuschätzen? Oder die Lehrerschaft? Die Kollegen? Möglichkeiten gibt es genug, doch am lustigsten ist es natürlich, wenn die betroffene Person mit am Tisch sitzt...

Wer Spiele wie "Knowing me, knowing you", "ego" oder das bereits erwähnte "Privacy" mag, erhält mit "Fiesling" neuen unterhaltsamen Gesprächsstoff. Da das Spiel sehr simpel und eingängig aufgebaut ist, eignet es sich auch perfekt für Zwischendurch bzw. als Einstiegs- oder Absackerspiel an einem längeren Spieleabend. Dabei sollte jeder selber wissen, wie "fies" er dann wirklich urteilt - Freundschaften sollten unter der schonungslosen Wahrheit natürlich nicht zerbrechen...

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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Wen's interessiert...    
> Privacy   > ego
> Gefährlich ehrlich   > Frauen und Männer
Ende
 
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