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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: 2F Spiele  ..i..
Autor: Friedemann Friese
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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Fast Forward
Fatal
...
Kopfrechnen - das Kartenspiel
Wieder hat Autor Friedemann Friese der gemeinen Spielregel in Heftform den Kampf angesagt. In seinem vierten Spiel ohne Anleitung aus der Fast Forward-Reihe geht es jetzt um Glücksspiel und viele Bonuspunkte, die wir leider ausrechnen müssen.
 
 
Wie die anderen Fast Forward-Spiele wird Fatal direkt ausgepackt, der Stapel ungemischt in die Mitte gelegt und das Spiel geht los.



Die Anleitung liegt nicht als Heft bei, sondern wird häppchenweise über neue Regelkarten in dem vorsortierten Kartenstapel eingestreut. Da die meisten Leser doch relativ enttäuscht wären, gar nichts über die Regeln auf den Karten zu erfahren, kommen hier die Grundregeln von "Fatal":

In seinem Zug kann ein Spieler eine Karte vom Stapel ziehen. Hat der Spieler dann vier Karten, auf der Hand muss er eine Karte offen in die Mitte legen.



Als Alternative kann ein Spieler bis zu zwei Karten mit der Mitte tauschen. Liegen sechs Karten in der Mitte, kommt jeder Spieler, außer dem Leger der sechsten Karte, noch einmal an die Reihe. Alternativ kann ein Spieler, sobald drei Karten in der Mitte liegen, schon das Spielende einleiten.

Am Ende zählen die Spieler ihre Punkte auf der Hand. Jede Karte im Stil einer Slot-Machine zeigt eine Zahl, den Kartenwert, und einen Kasten, welcher oft Bedingungen für Bonuspunkte beschreibt. Die Kartenwerte und Bonuspunkte werden addiert, um den Punktestand zu erhalten. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt und der Spieler mit den wenigsten Punkten verliert. Die Karten des Verlierers werden in die Schachtel zurückgelegt. Die Karten der restlichen Spieler werden mit den drei obersten Karten des Nachziehstapels gemischt und oben auf den Nachziehstapel gelegt. In der nächsten Spielrunde erwarten die Spieler also ein paar neue Karten.



Bald tauchen dann auch Sonderregeln auf, welche das Spiel zeitweise verändern, und Aktionskarten, welche die Spieler überraschende Manöver ausführen lassen. [ls]
 
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PLUS:
schnell erlernt
trainiert Kopfrechnen
ENDE
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MINUS:
eher trocken und sehr zufällig
viel Kopfrechnen ...
eer
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      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Lutz: Software heutzutage und Software vor 20 Jahren unterscheiden sich gewaltig. Nicht nur in der Leistung der Rechenmaschinen, sondern auch im Design. Für unsere erste Version "Word" und "Excel" hatte meine Mutter zwei dicke Wälzer gekauft. Heutzutage muss Software fast ganz ohne Beschreibung auskommen. Die Benutzeroberfläche muss intuitiv sein und maximal ein Tutorial darf benötigt werden. Brettspiele haben eine ähnliche Entwicklung durchgemacht. Die durchschnittliche Spielanleitung ist deutlich besser als vor 20 Jahren. Spiele verwenden Losspielanleitungen, Apps, Videos, usw., um Spielern die lästige Regellektüre zu ersparen.

Der Ansatz der Fast Forward-Reihe ist es, die Anleitung über verschiedene Karten im Spiel aufzuteilen. Diese Regelkarten kommen im vorsortierten Stapel dann immer, wenn sie benötigt werden. Gleichzeitig können so im Stapel immer wieder Überraschungen auftauchen, was den kleinen Entdecker in mir stimuliert. Dies habe ich schon in den Besprechungen von "Flucht" (> Testbericht), "Furcht" (> Testbericht) und "Festung" (> Testbericht) ausführlich dargelegt.

"Fatal" kommt in der Optik eines Spielautomaten daher, bei welchem Zahlen, Glocken, Buchstaben, Früchte etc. kombiniert werden. Die drei Handkarten stellen dabei wohl die drei Rollen des Automaten dar. Leider merken die Spieler während des Spiels wenig von diesem Thema. Selten fühlt sich ein Spieler, als ob er etwas riskiere oder hier nochmal auf Glück setzt. So ein richtiges Zockergefühl, wie ich dies bei einem Glücksspielthema erwarten würde, kam bei uns nicht auf.

"Fatal" weiß aber schon zu unterhalten. Es befindet sich vom Schwierigkeitsniveau bei "Furcht", und ich bin überrascht, dass auf der Schachtel 10+ und nicht 8+ als Altersangabe steht. Solides Kopfrechnen vorausgesetzt, sehe ich keinen Grund, warum ein Achtjähriger das Spiel nicht spielen können sollte.

Kopfrechen ist ein gutes Stichwort. Dieses ist nämlich unsere Haupttätigkeit bei "Fatal". In jedem Zug wird nachgerecht, wie viele Punkte mir bestimmte Kombinationen bringen, und dann versucht man sich an vorhergehende Runden zu erinnern, denn dieses Wissen verrät einem, was man noch im Stapel erwarten kann. Wer also Kopfrechnen total verabscheut, für den ist "Fatal" keine gute Wahl. Wer gerne ein bisschen Kopfrechnen möchte, der kann dies bei "Fatal" üben.

Wie auch bei den anderen Fast Forward Spielen finden sich im Stapel kleine Überraschungen, welche den Spielfluss leicht abändern. Plötzlich spielen die Spieler eine Art Blackjack oder sammeln gleiche Zahlen oder, oder, oder. Das ist weiterhin die Stärke dieser Spiele, so wie die Möglichkeit schnell und häppchenweise das Spiel zu lernen. Wenn ich aber die anderen drei Fast Forward Spiele betrachte, so haben diese jeweils etwas eigenes Neues gemacht. Vom Spielprinzip und Schwierigkeitsgrad bietet sich sicherlich "Furcht" zum Vergleich an. Dieses ist aber im direkten Vergleich zu "Fatal" deutlich besser. In "Furcht" habe ich die titelgebende Furcht davor, aufgrund eines waghalsigen Spielzuges in der nächsten Runde aus dem Spiel auszuscheiden, aber ich könnte auch gewinnen. Dies hat bei mir mehr Emotionen geweckt als "Fatals" Kalkulationen.

"Fatal" hat einen guten Spielfluss und spielt sich tatsächlich in 15 Minuten oder weniger und so bleibt es wohl nicht nur bei einer Runde. In ungefähr 15 Partien wird man vermutlich den Stapel durchgespielt und alle Karten einmal gesehen haben. Keine Sorge, das Spiel kann dann weiter gespielt werden, aber eben mit weniger Überraschungen.
Das Spielmaterial entspricht dem Niveau der anderen Fast Forward-Spiele, also große, qualitativ gute Karten. Allerdings bietet das Spielautomatendekor der Karten nicht so viele grafische Möglichkeiten wie die Geister von Furcht, die Krieger von Festung oder die Wunderlandbewohner von Flucht, sodass "Fatal" für meinen Geschmack grafisch das schwächste Spiel der Reihe ist.

Fazit: "Fatal" ist ein kurzes, schnell gelerntes Kartenspiel für alle, die gern ihre Kopfrechenkünste trainieren möchten. Leider kann es bei mir nicht so die Emotionen wecken wie sein Vorgänger "Furcht".
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
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