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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: iello
Autoren: Matthew Dunstan, Brett J. Gilbert
Grafik: Miguel Coimbra
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Fairy Tile
...

Und wenn sie nicht gestorben sind...

Die Prinzessin, der Ritter und der Drache leben gemeinsam in einem Königreich. Wenn ihr nun wissen wollt, wie das Märchen weitergeht, dann spielt eure zugeteilten Buchseiten durch, indem ihr die Figuren geschickt bewegt, um eine einzigartige Geschichte zu erleben.
 
 
Die drei Startgebiete werden in die Tischmitte gelegt, sodass ein Dreieck entsteht und der Fluss komplettiert wird. Die Figuren werden entsprechend ihren Startfeldern auf die Gebiete gestellt.



Die restlichen Gebiete werden gemischt und als Stapel bereitgehalten, zudem erhält jeder Spieler ein Magieplättchen (mit der leeren Seite nach oben).

Die 36 Buchseiten-Karten (mit Aufgaben, wohin bzw. in welcher Kombination man die Figuren zusammenbringen soll) werden gemischt und jeder Spieler erhält gleich viele Karten, welche verdeckt bereitgehalten werden. Die oberste eigene Karte wird geheim vom jeweiligen Spieler angeschaut.



Das Spiel verläuft im Uhrzeigersinn. Wenn man an der Reihe ist, muss man sich für eine der folgenden zwei Aktionen entscheiden, welche sich weiter gliedern:



1. Erschaffe deine Geschichte!
a) Eine Figur bewegen (Die Figuren werden von allen Spielern abwechselnd gezogen, es gibt keine Figur, die einem einzelnen Spieler zugeteilt ist):
- Die Prinzessin kann sich genau ein Feld weit bewegen. Zieht sie dabei auf ein Schloss, darf sie sich direkt zu einem anderen springen. Beginnt sie ihren Zug auf einem Schloss, darf sie direkt zu einem anderen Schloss springen, muss von dort aus aber auf ein benachbartes Feld ziehen.
- Der Ritter muss sich zwei Felder weit bewegen, darf allerdings am Ende seines Zuges nicht auf oder neben dem Startfeld seiner Bewegung stehen.
- Der Drache zieht immer so weit wie möglich in eine Richtung. Dabei werden leere Felder nicht übersprungen.

Generell dürfen mehrere Personen auf einem Ort stehen bzw. man darf auch durch Orte ziehen, in welchen Figuren stehen.



b) Gebiet anlegen:
Man nimmt sich das oberste Plättchen vom Stapel und legt es an das vorhandene Gebiet an. Dabei muss das neue Gebiet mit mindestens zwei zusammenhängenden Kanten mit dem bestehenden Königreich in Berührung kommen. Flüsse müssen sinnvoll fortgeführt werden.

Nun wird geschaut, ob man sein aktuelles Abenteuer erzählen kann. Sollten die Figuren nach dem eigenen Zug so stehen, wie es die aktuelle Aufgabe auf der eigenen Karte vorgibt, darf man die Buchseite beiseitelegen und die nächste Seite offenlegen. Pro Zug darf man nur eine seiner Aufgaben erledigen.



2. Schlage die nächste Seite auf!
Man legt die aktuelle Buchseite unter sein Buch und zieht eine neue Seite. Nun dreht man sein Magieplättchen mit der Magieseite nach oben. Im nächsten Zug darf man nun zwei Aktionen "(1) Erschaffe deine Geschichte!" ausführen.

Spielende: Das Spiel endet, wenn ein Spieler alle seine Buchseiten erfüllt hat. Er gewinnt (Surprise...). [mha]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
sehr schöne Gestaltung
interessante Spielidee
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spieler blockieren sich oft gegenseitig
leider nur ein 0815-Märchen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Manuel: "Fairy Tile" von iello ist, wie die meisten Spiele dieses Verlags, eine Augenweide mit hochwertigem Material. Das Design der einzelnen Landschaftsplättchen ist zwar recht schlicht, aber vollkommen ausreichend und schön. Die bereits bemalten Figuren lassen nette Details erkennen, wenngleich die Augen etwas seltsam aussehen, aber nun gut. Die Karten sind alle individuell gestaltet und sehr schön anzusehen, bei den meisten von diesen kann man sich auch schon anhand der Illustration ungefähr denken, welche Aufgabe sie für einen Spieler bereithält.

Die Idee, dass die Spieler die Geschichte immer nachstellen müssen und dann den entsprechenden Text beim Erfüllen der Aufgabe vorlesen, ist eigentlich super, doch leider kommt keine wirkliche Märchenstimmung auf, da alles schon stark vereinfacht wurde und die Karten keinen wirklichen inhaltlichen Zusammenhang liefern. Man kann die Karten zwar am Ende des Spiels in die richtige Reihenfolge bringen, jedoch ist die Geschichte auch dann nichts Atemberaubendes oder Detailliertes, für ein Familienspiel aber okay.

Das Spiel an sich ist recht ruhig und schnell gespielt. Die Interaktion der Spieler beschränkt sich darauf, dass Spieler A den Drachen auf einen Wald stellen muss, Spieler B aber auf die Berge. Dadurch, dass man die benötigte Figur immer wieder weggesetzt bekommt, drehen sich die Spieler - je nach Aufgabe, die sie zu erfüllen haben - oftmals im Kreis und es gibt keinen Fortschritt - oder es geht zumindest nur sehr langsam voran, wenn sich mal jemand erbarmt, was anderes zu machen oder Spieler C die entsprechende Figur auch noch nutzt. Genau hier ist das Problem. Da man immer nur einen Auftrag vor sich liegen hat, versucht man diesen auch zu erfüllen. Es besteht zwar die Möglichkeit, einen Auftrag abzulehnen und dadurch einen zweiten Zug (in der darauffolgenden Runde) zu erhalten, aber zumindest am Anfang einer Runde kann es passieren, dass man den neuen Auftrag gar nicht erfüllen kann, da die Landschaft dies noch gar nicht hergibt. Somit hat man mindestens einen Zug verschenkt, was man teilweise doch ziemlich spürt.

"Fairy Tile" ist von den Regeln her ein simples Spiel, das man gut mit der Familie spielen kann. Die Kleinsten können sich auch noch etwas an der Geschichte erfreuen, wobei auch hier nach der dritten Partie nicht mehr darauf geachtet wird.

Meine Spielrunde empfand das Spiel nach ein paar Runden deshalb auch zunehmend langwierig, da man nur beschränkte Aktionsmöglichkeiten hat und es auch oft an den Mitspielern liegt, ob man seine Aufgabe in der entsprechenden Runde erfüllt. Ich empfehle dieses Spiel mit so vielen Spielern wie möglich (also am besten zu viert) zu spielen. Zu einem wird die Spielzeit verkürzt, da man weniger Aufträge zu erfüllen hat, aber vor allem bewegen sich die Figuren mehr, sodass die Situation, dass man immer bei dem selben Zug hängen bleibt, was im 2-Spieler-Spiel doch öfters passiert, minimiert wird.

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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