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Genre: Denken, Logik
Erscheinungsjahr:
2010 / Original: 1997
Verlag: Spieltrieb  ..i..
Autor: Till Meyer
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Eynsteyn
 
Verbindung mit Umwegen
Wie bei ähnlichen Legespielen mit Eisenbahnthema gilt es, eine durchgehende Verbindung von einer Spielplanseite zur anderen zu schaffen.
 

     

So funktioniert's:
Die 120 Plättchen mit unterschiedlichen Wegeformationen werden gemischt und offen in 5 etwa gleich großen Stapeln ausgelegt. Jeder Spieler zieht 10 Plättchen und legt seine dann - immer abwechselnd - auf den Spielplan. Dabei dürfen sie sich maximal nur diagonal berühren!


Am Anfang legen die Spieler abwechselnd je 10 Plättchen aus, die sich jeweils allenfalls nur diagonal berühren dürfen.
   
Danach werden die Lücken nach und nach mit vielen weiteren Plättchen erschlossen. Auch Sackgassen sind dabei möglich.
   

Nun ziehen die Spieler abwechselnd 8 weitere Plättchen. Wer am Zug ist, legt eines seiner Plättchen auf ein beliebiges freies Feld des Spielplans (nun gibt es keine Einschränkungen mehr, in welcher Weise sich die Plättchen berühren müssen / dürfen). Anschließend zieht der Spieler ein neues Plättchen vom Stapel.


Die Markierungssteine verhindern, dass diese Plättchen überbaut werden.

Dabei hat ein Spieler folgende Optionen:
- Sobald ein Spieler ein Plättchen ablegt, kann er es mit einem seiner 5 gläsernen Markierungssteine sichern. Ein solcher Markierungsstein darf dann nicht mehr im Nachhinein an eine andere Stelle gelegt werden. Ein gesichertes Plättchen darf nicht mehr überbaut werden; das Streckenteil bleibt also bis zum Spielende unverändert.
- Ist ein Plättchen an allen vier Seiten von weiteren Plättchen umgeben, kann ein Spieler ein solches eingeschlossenes Plättchen überbauen ("Blockade"). Bis zur vier Ebenen dürfen auf diese Weise entstehen! Aber: Befindet sich ein Markierungsstein auf einem Plättchen, kann hier, wie eben bereits erwähnt, NICHT überbaut werden!


Ist ein Plättchen an allen vier Seiten mit anderen Plättchen angeschlossen, kann es in bis zur vier Ebenen überbaut werden.
   
Ziel ist es, eine Verbindung von einer zur anderen Spielplanseite zu legen.
   

Wer nur noch ein einziges Plättchen legen braucht, um eine durchgehende Verbindung von der einen zur anderen Spielplanseite (der eine Spieler spielt dabei waagrecht, der andere senkrecht) zu schaffen, muss dies mit dem Ausruf "Eynsteyn" ankündigen. Vergisst er dies, darf er das Spiel nicht beenden. Schafft er es hingegen, im nächsten Zug die Verbindung herzustellen, ist er der Sieger. [ih]

Vielen Dank an Spieltrieb für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktisches 2-Personen-Legespiel
puristisches Spielprinzip
generationsübergreifend
ENDE
  MINUS:
MINUS:
erinnert an viele ähnliche
   Legespiele mit Eisenbahnthema
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Eynsteyn" liegt ein puristisches Spielprinzip zugrunde, das andere Autoren für ihre Eisenbahnspiele - wie z.B. "Linie 1" oder "Metro" verwendet haben. In der Tat hat man das Gefühl, mit den zweckmäßig, aber durchaus ansehlich gestalteten Legeplättchen Schienen zu verlegen. Das Thema hätte also auch bei "Eynsteyn" prima gepasst, Till Meyer (der Autor) hat darauf aber verzichtet - und das ist keinesfalls ein Nachteil.

Geschickt müssen also Wegesstrecken geschaffen werden, und da nur zwei Spieler im Duell antreten, kann jedes neue Plättchen auch Hilfe für den Gegenspieler sein. Also muss taktiert werden. Wie wäre es, dem Gegner kurz vorm Ziel eine Sackgasse in den Weg zu legen? Und bevor er sie am Ende überbaut, könnte man diese ja gemeinerweise mit einem der hübschen gläsernen Markierungssteine sichern... Dann heißt es für den Kontrahenten: Schnell umdenken - und gleichzeitig aufpassen, dass der andere Spieler sich nicht still und heimlich eine eigene passende Verbindung aufbaut.

Die abgewandelte "Letzte Karte"-Regel sorgt dafür, dass das Spiel nicht allzu abrupt endet, weil ein Spieler vielleicht einmal kurz nicht aufgepasst hat. Zumindest meistens. Wer taktisch klug spielt, hat sich da schon neue Optionen geschaffen, die ihn dennoch ans Ziel bringen.

"Einsteyn" ist also ein aufs Wesentliche konzentriertes Legespiel, das aufgrund seines zeitlosen Designs und immer wieder neuer Legekonstellationen nicht langweilig wird. Zumindest dann nicht, wenn man abstrakte Legespiele mag. Ich bin Fan solcher Spiele und sage daher (unter der Berücksichtigung, dass das Spiel bereits erstmals im Jahr 1997 erschien und damit VOR vielen Titeln mit ähnlichem Konzept auf den Markt kam): Sehr gut; als Duellspiel besser und "straighter" als z.B. "Linie 1", bei dem am Spielende dann noch eine Straßenbahn über die Strecke gewürfelt werden muss...

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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