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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
("Roll & Play"-Reihe)
Autor: Sid Sackson
Spieleranzahl: 1 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Extra!
 
Wer die Wahl hat...
Aus vier der fünf Würfelaugen muss jeder Spieler 2 Paare bilden und auf seinem Wertungsblatt markieren. Der fünfte Würfel ist die "Extra"-Zahl.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein Blatt des Wertungsblocks. Die fünf Würfel werden in den Würfelturm (oder alternativ ganz klassisch auf den Tisch) geworfen. Nun entscheidet sich jeder Spieler für eine vorhandene Augenzahl, die er als "Extra"-Zahl in eine der drei entsprechenden Spalten seines Wertungsblattes einträgt und das erste Kreuz hinzufügt.


Das jeweilige Würfelergebnis gilt für alle Spieler. Jeder markiert eine Extrazahl und bildet aus den anderen 4 Würfeln zwei Paare.
   
Achtung, die Kreuze, die ich bei einem erzielten Würfelpaar (hier Summe: 7) mache, bringen erst nach der vertikalen Trennlinie keine Minuspunkte mehr!
   

Aus den verbliebenen vier Würfeln bildet jeder Spieler 2 Würfelpaare, deren Summen er jeweils mit einem Kreuz in der entsprechenden Reihe seines Wertungsblattes markiert. Diese Reihen haben unterschiedliche Längen und bringen somit unterschiedlich viele Punkte. Während es statisch natürlich einfach ist, eine 6, 7 oder 8 zu bilden (je 3 Möglichkeiten), bringt ein weitaus schwerer zu erzielender Pasch (Summe 2 bzw. 12) im Gegenzug die meisten Punkte.

Jede Reihe beginnt in den Minuspunkten, führt nach einer bestimmten Anzahl an Feldern zu einem neutralen Feld und dann schließlich in die Gewinnzone. Man sollte sich also gut überlegen, wie viele verschiedene Würfelreihen man freiwillig eröffnet, um nicht am Ende in allen Reihe vertreten zu sein, aber überall noch in den Minuspunkten zu stehen.


Das Spielende bestimmt jeder Spieler für sich selbst: Wer das letzte Kästchen einer "Extra"-Spalte füllt, ist aus dem Rennen.
   
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In jedem weiteren Wurf werden zunächst noch weitere Extrazahlen ergänzt - solange, bis jeder Spieler drei Zahlen notiert hat. In späteren Würfen MUSS dann genau ein Würfel, der einer Extrazahl eines Spielers entspricht, von dem Spieler auch für diese "Extra"-Spalte verwendet werden. Fallen gleich mehrere "Extra"-Zahlen, kann sich der Spieler entscheiden, in welcher Spalte er ein Kreuz macht. Ist in einem Wurf keine "Extra"-Zahl dabei, hat dieser Spieler Glück gehabt und lässt einen Würfel verfallen.

Vorsicht! Sobald ein Spieler das letzte Kästchen in einer "Extra"-Spalte füllt, beendet er sein Spiel. Die anderen Spieler spielen solange weiter, bis auch sie - jeder für sich - eine "Extra"-Spalte gefüllt haben. Das einseitige Füllen dieser Spalten sollte also tunlichst vermieden werden, wenn man sein Gesamtergebnis in die Höhe treiben will.


Jede Reihe ist einer Würfelsumme zugeordnet. Je nachdem, bis zu welcher Spalte man die Kreuze einer Reihe treibt, gibt es Minus- oder mit einem Faktor X multiplizierte Pluspunkte. Reihen, in denen sich gar kein Kreuz befindet, werden nicht gewertet.

Jeder bestimmt zum Schluss seine Gesamtpunktezahl, indem er die Punktezahl, die es für eine bestimmte Reihe pauschal gibt, mit der Zahl der Spalte multipliziert, in die er das jeweils letzte Kreuz gesetzt hat. Im schlechtesten Fall müssen jedoch Minuspunkte notiert werden. Nicht begonnene Reihen hingegen gehen nicht in die Wertung ein. Zum Schluss werden Plus- und Minuspunkte gegeneinander aufgerechnet.  Wer die meisten Pluspunkte (bzw. wenigsten Minuspunkte) übrig behält, gewinnt. [ih]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
guter Spannungsbogen
gelungene Ausstattung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
solitäres Spielprinzip
kann sich mitunter in die Länge ziehen
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Auch wenn "Extra!" Teil der nagelneuen "Roll & Play"-Serie aus dem Hause Schmidt Spiele ist - so ganz taufrisch ist dieses Spiel nicht. Kenner erinnern sich vielleicht an das Jahr 1989. Da nämlich erschien das Spiel erstmal und hörte auf den Namen "Choice".

Spielerisch erinnert das taktische Bilden der Würfelaugenpaare an den Klassiker "Can't Stop"; das risikobehaftete Bilden von Reihen, die aus anfänglichen Minus- in spätere Pluspunkte überführt werden, war dann auch in vielen neueren Spielen (z.B. "Keltis", Spiel des Jahres 2008) enthalten. Dieses Spielelement sorgt für die nötige Spannung. Beginne ich kurz vor Schluss wirklich noch eine neue Reihe oder opfere ich Punkte? Setze ich mit 2x2 und 2x6 lieber zweimal auf die statistisch besser erfüllbare "8" oder zocke ich und bilde daraus eine 4 und eine 12. Dafür gibt's am Ende mehr Punkte, aber nur, wenn ich diese Kombinationen noch häufiger erziele.

Knackpunkt des Spiels sind die drei Blockaden, die "Extra"-Zahlen, deren Reihen möglichst gleichmäßig auffüllen sollte, um das Spiel nicht allzu früh beenden zu müssen. Dies geht allerdings nur in Maßen, denn das Würfelglück muss einem natürlich - wie könnte es bei einem Würfelspiel anders sein? - auch hier hold sein. Oftmals kommt es vor, dass der Würfelwurf einem keine Alternativen bietet. Das ist etwas schade. Andererseits können es auch gerade diese "Extra"-Zahlen sein, die das Spiel manchmal in die Länge ziehen, werden sie zum Schluss hin eben NICHT geworfen...

Würfel zurücklegen und neu werfen gibt es bei "Extra!" nicht. Und so spielt sich das Spiel im eigentlichen Ablauf eigentlich recht flott - zumindest, wenn alle Spieler die geworfenen 5 Würfel gleichzeitig (!) für sich auswerten. Dies setzt dann das nötige Vertrauen in jeden Spieler, die Ergebnisse auf dem eigenen Wertungsblatt auch korrekt einzutragen. Wer hier misstrauisch ist, kann natürlich auch nacheinander werten.

Die Spielausstattung bietet ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Der Wertungsblock wird direkt mit einem Satz Bleistiften geliefert. Die Verpackung (eine Kunststoffbox) eignet sich gut zum Mitnehmen. Der Würfelturm ist, wie bei allen "Roll & Play"-Spielen, ein nettes Gimmick, das faires Würfeln ermöglicht, leider aber ein derart lautes Unterfangen ist, das man entweder die Innenseite des Turms mit Filz u.ä. auskleiden sollte oder aber auf das herkömmliche freie Würfeln wird.

Wer ein unkompliziertes Würfelspiel sucht, bei dem jeder Spieler Würfelergebnisse, wie beim "Kniffel", für sich selber auswertet, ist mit "Extra!" durchaus gut bedient. Das Spiel richtet sich eher an die Wenig- und Gelegenheitsspieler, kann aber auch bei Vielspielern als Absacker bzw. für eine schnelle Runde "zwischendurch" genutzt werden.

Interaktion ist jedoch nicht vorhanden, man könnte und kann auch einfach alleine auf Highscore-Jagd gehen - ja, eigentlich tut man dies selbst dann, wenn man in voller Besetzung spielt. So etwas muss man mögen. Ich persönlich empfinde in diesem Spielgenre "Kniffel" als spannender (bei nicht allzu vielen Mitspielern und damit eher kurzen Wartezeiten!), sehe "Extra!" aber als eine durchaus nette Alternative an.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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