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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Denken
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: KOSMOS
Autoren: Katja Ermitsch, Christin Ganasinski
Grafik:
Comicon D.L.
Spieleranzahl:
1 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer:
ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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EXIT Kids:
Code Breaker
...
Wer hat das Zeug zum Rätselmeister?
Warum haben wir uns bloß darauf eingelassen? Vor zwei Minuten haben wir diesen Raum nichtsahnend betreten. Wir waren doch nur neugierig! Und jetzt sitzen wir hier fest.  Was hat es bloß mit der Karte, die da auf dem Tisch liegt, auf sich? Da fällt unser Blick auf die rückwärtslaufende Uhr ...
 
 
Mit "EXIT Kids: Code Breaker" kann sich der Nachwuchs allein oder mit Freunden ans Rätselraten machen. Das Spiel beinhaltet ein großes elektronisches Schloss aus Kunststoff, 20 doppelseitige Hinweisplättchen, 30 doppelseitige Rätsel-Karten, eine UV-Taschenlampe, eine Spiegelfolie und einen Rotfilter. Bevor es losgehen kann, muss die UV-Lampe mit drei AAA und das elektronische Schloss mit drei AA Batterien bestückt werden.



Zum Lösen der Rätselkarten legt man das gesamte Spielmaterial gut erreichbar auf den Tisch. Ob die Kinder die Rätsel allein oder im Team lösen, ist dabei egal. Bevor es mit dem Rätselraten losgeht, muss man sich entscheiden, ob man den Spielmodus Timer oder Chrono wählt.

Ist der Timer eingestellt, hat man genau fünf Minuten Zeit, das aktivierte Rätsel zu lösen und den richtigen dreistelligen Zahlencode in das Schloss einzugeben. Wird jedoch ein falscher Code eingegeben, gibt es eine Strafzeit von 30 Sekunden, die sofort von der noch verbliebenen Zeit abgezogen wird. 

Im Chrono-Modus läuft die Zeit vorwärts, und man hat 20 Minuten Zeit, um das Rätsel zu lösen. Hier gibt es keine Zeitstrafe bei der Eingabe einer falschen Lösung.

Eines ist jedoch in beiden Modi identisch.  Ab einer Minute vor Ablauf der Zeit ertönt alle zwei Sekunden ein Piepton, ab 30 Sekunden vor Ablauf sogar jede Sekunde.



Um ein Rätsel zu lösen, schaut man sich zuerst eine der Rätselkarten an. Die 60 Rätselkarten sind in vier Level eingeteilt. Als Anfänger sollte man auf jeden Fall mit Level 1 beginnen. So kann man sich dann langsam zu den schwierigeren Rätseln vorarbeiten. 

Nachdem man das Schloss auf den Timer oder Chrono-Modus eingestellt hat, muss es natürlich noch aktiviert werden. Dazu steckt man die Rätsel-Karte mit dem Rätsel, das man lösen möchte, nach vorne in den Schlitz auf der Oberseite des elektronischen Schlosses. Nun wird der rote Startknopf gedrückt, das Schloss piepst einmal und der Countdown beginnt. Jetzt wird die Rätselkarte entnommen und das Rätselraten kann losgehen.



Gesucht werden immer drei Lösungszahlen. Damit man die Lösungszahlen zuordnen kann, sind die Hinweisplättchen entsprechend der Kategorie farblich umrandet. Etwas Essbares ist blau, Gegenstände gelb-orange und Farben bunt umrandet. Auf jedem Hinweisplättchen  findet man zusätzlich  noch eine Zahl, die in einem Schloss abgebildet ist.  Hat man eine der drei Lösungszahlen gefunden, gibt man diese in das Schloss ein. Dafür muss die Taste der jeweiligen Kategorie (farbigen Umrandung) entsprechend oft gedrückt werden, bis die gesuchte Zahl in dem kleinen Display erscheint. 



Ist man sich nun sicher, alles richtig eingestellt zu haben, wird der am Schloss befindliche Schlüssel nach hinten gedreht. Ihr ahnt es schon, jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Öffnet sich das Schloss, war der eingegebene Zahlencode richtig. Öffnet sich das Schloss hingegen nicht und es ertönt ein Signalgeräusch, war der eingegebene Zahlencode falsch. 

Im Timer-Modus werden nun 30 Sekunden von der verbliebenen Zeit abgezogen. Also schnell noch mal die Lösung kontrollieren. Im Chrono-Modus gibt es keine Strafe. Hier läuft die Zeit normal weiter.



Damit es nicht langweilig wird, gibt es 10 verschiedene Rätselarten: Worträtsel, versteckte Buchstaben, verrückte Zahlen, Rätselprofi, Kuckucksei, Von A nach B, Der Weg der Hinweise, Verlorene Buchstaben, Wort-Wirrwarr und Verschlüsselte Wörter. Je nachdem, welches Rätsel man gerade lösen möchte, wird das Detektiv-Handbuch benötigt, das sich in der Spielanleitung befindet.  Dort gibt es Tipps zum Lösen der verschiedenen Rätselarten. [nm]
 
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  PLUS:
PLUS:
endlich ein Einsteiger-"EXIT" für Kids
Schloss als witziges Gimmick
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Lösungen sehr unglücklich platziert
eer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Nicole: Geht es euch auch so? Das Kind ist im Bett, und ihr wollt unbedingt das neueste "EXIT"-Spiel auf den Tisch bringen,  um mal wieder schnellstmöglich Rätsel zu lösen? Also legen wir Papier, Bleistift und Schere bereit, das Spiel wird geöffnet, die Rätselkarten zurecht gelegt, die Vorgeschichte gelesen und los geht's. Der Timer startet, wir schauen uns gerade das erste Rätsel an  - plötzlich öffnet sich die Tür und das Kind steht da und fragt freudestrahlend: "Darf ich mitspielen?" - Was euch in diesem Moment im Kopf hineinschießt kenne ich. Wünschen wir uns in diesen Situationen nicht ein "EXIT"-Spiel für Kids?

Natürlich haben wir auch schon gemeinsam Familienspiele der "EXIT"- Reihe gelöst. Aber ein "EXIT"-Spiel, bei dem die Kids auch mal alleine ihre Fähigkeit zum Rätsellösen testen konnten, fehlte uns bislang. Da kommt das "EXIT Kids: Code Breaker" genau richtig! 

Schön ist, dass Kinder hier wirklich in der Lage sind, die Rätsel alleine zu lösen. Die Spielanleitung ist gut erklärt. Allerdings hatte mein Kind beim ersten Versuch Probleme mit dem elektronischen Schloss. Obwohl der richtige Code eingegeben wurde, ließ sich der Schlüssel  nicht einen Millimeter bewegen. Mein Kind und ich haben alles versucht, aber es tat sich überhaupt nichts. Das war schon ziemlich frustrierend. Zum Glück hatte dann der Papa die rettende Idee. Die Rätselkarte wurde im elektronischen Schloss aktiviert und blieb drin. Dann wurde noch mal die Lösung eingestellt und der Schlüssel gedreht. Und, man glaubt es kaum, diesmal funktionierte es ohne Probleme. Seitdem funktioniert das elektronische Schloss einwandfrei. Und es macht wirklich Spaß.

Sehr gut gefällt mir, dass die Rätsel langsam immer schwieriger werden und so auch für ältere Kinder noch interessant sind. Ich finde es allerdings etwas schade, dass sich das gute eineinhalb Seiten umfassende Detektivhandbuch mit in der Spielanleitung befindet. Hier würde ich mir wünschen, dass das Detektivhandbuch als eigenständiges Büchlein gedruckt worden wäre. Zumal es für einige Rätsel der Schlüssel zur Lösung ist. Unglücklich finde ich die unterhalb des Detektivhandbuchs gedruckten Lösungen zu allen 60 Rätsel-Karten - auch wenn diese verkehrt herum stehen.

Das Spielmaterial von "EXIT Kids: Code Breaker" gefällt mir richtig gut. Das elektronische Schloss passt super zum Spiel, die UV-Lampe sorgt für Überraschungen, mit dem kleinen Spiegel kann man lesen und die durchsichtige rote Karte sorgt für das richtige Entschlüsseln. Also alles, was ein Detektiv-Herz höher schlagen lässt. Die Hinweisplättchen und Rätselkarten machen den Eindruck, als würden sie einige Spielrunden aushalten.

Auch die zwei Spielmodi sind super. Mal eben schnell ein Rätsel zwischendurch lösen? Im Timer-Modus kein Problem. Es nicht so stressig angehen? Das kann man im Chrono-Modus machen. Ein kleiner Tipp: Es kann passieren, dass auf einem Hinweisplättchen zwei Lösungszahlen zu finden sind, da sich die gesuchten Lösungen z.B. einmal gelb-orange umrandet auf der einen und blau umrandet auf der anderen Seite befinden.

Wenn die Zeit knapp wird, ertönt regelmäßig ein Signal. Die Kinder, die "Code Breaker" gespielt haben, störte das nicht.  Der Piepton weist darauf hin,  dass die Zeit knapp wird. Da wäre, meiner Meinung nach, ein Ton alle 10 Sekunden ausreichend gewesen, und dann einen sekündlichen Piepton für die letzten zehn Sekunden. 

Allerdings ist es hier genauso wie auch bei so manch anderem "EXIT"-Spiel. Ist das Spiel vorbei, hofft man so schnell wie möglich auf neue Rätsel!  Da kann man nur hoffen, dass KOSMOS bald die nächsten Rätselkarten auf den Markt bringen wird. 

Die Kids hatten bei uns sowohl alleine als auch zu mehreren viel Spaß. Wobei Kinder, die noch nicht lesen können, auf jeden Fall die Unterstützung eines Erwachsenen benötigen. Allein schon für das Vorlesen der Rätselkarten oder beim Forschen im Detektivhandbuch. 

Die Idee eines "EXIT"-Spiels nur für Kinder wurde super umgesetzt und ist bei uns sehr gut angekommen!  Daher gibt es für den "Code Breaker" von mir sehr gute 8 Kultpunkte!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 

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