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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: A-Games
Autor: Hegedűs Csaba
Grafik:
Gracza Balázs,
Attila Szőgyi
Spieleranzahl: 2-6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Dudab Buba
...

6 nimmt, das galt auch schon in der Steinzeit!
Hat man Mist gebaut, muss man sich entschuldigen, ganz klar. Auf steinzeitisch heißt das Dudab. Und in der Steinzeit wurde noch viel gelaufen, also mit möglichst wenig Gepäck. Ups, aber das gelingt nicht immer … und dann heißt es: "Dudab, lieber Schamane!" ...
 
 
Zunächst werden alle Karten gemischt und an jeden Spieler drei ausgeteilt. Dann werden die Reihenanfänge in die Mitte gelegt. Bei 2 bis 4 Spielern sind das zwei Karten, bei einer größeren Gruppe dann drei. Die restlichen Karten bilden den Nachziehstapel. Auch ein Ablagestapel wird im Spiel noch entstehen.

Wurde der Startspieler gewählt, kann das Spiel beginnen. Es werden so viele Runden gespielt wie Spieler mitspielen. Es gewinnt am Ende der Spieler mit den wenigsten Punkten.



Wer an der Reihe ist, muss eine seiner Handkarten anlegen. Dabei gilt:

Bei Zahlenkarten: NICHTS STIMMT ÜBEREIN – keine Farbe, keine Zahl, kein Symbol. Außerdem muss die Zahl genau um eins höher oder eins tiefer sein, als die zuletzt an der gewählten Reihe liegende Karte.

Ein Schamane (+) darf nur auf eine Karte gleicher Farbe gelegt werden oder auf einen anderen Schamanen. Sobald ein Schamane platziert wird, MUSS der nachfolgende Spieler eine Karte auf den eben gelegten Schamanen platzieren. Dabei gilt: Auf einen Schamanen kann ein weiterer Schamane gelegt werden, oder einen Dudab-Karte. Besitzt der Spieler keine dieser beiden Karten, muss er vom Nachziehstapel Karten aufdecken, bis sich eine Zahlenkarte offen zeigt. Die Zahl auf der aufgedeckten Karte entspricht nun der Anzahl der Karten, die der Spieler ziehen muss. Die aufgedeckten Karten werden abgelegt.
 
Eine Dudab-Karte kann immer angelegt werden. Sie entspricht einem Farb-, Zahl-, oder Symbol-Joker. Der legende Spieler darf nun eine dieser Eigenschaften bestimmen, die auf die Dudab-Karte gespielt werden soll. Der nachfolgende Spieler kann aber auch andere Stapel bedienen.



Es gilt ein generelles Handkartenlimit am Ende des eigenen Zuges von mindestens zwei Karten und maximal fünf Karten. Sollte ein Spieler zu wenig Karten haben, muss er seine Handkarten wieder auf zwei auffüllen. Hat er zu viele Karten, muss er die Karten auf den eigenen Sammelstapel legen.

Die Reihen in der Tischmitte haben ebenfalls eine Maximalgrenze. Sobald an eine Reihe die sechste Karte gelegt wird, muss diese Reihe abgebaut werden. Die eben gelegte sechste Karte bleibt liegen. Alle anderen muss der Spieler auf den eigenen Sammelstapel legen. Dazu muss der Spieler so lange eigene Handkarten entweder auf den eigenen Sammelstapel- oder auch den Ablagestapel legen, bis er nur noch zwei Handkarten hat.

Das Spiel endet, wenn nicht mehr nachgezogen werden kann. Dann folgt die Wertung. Es gewinnt der Spieler mit den wenigsten Punkten.

Punkte erhält man für Handkarten, den Wert der Zahlenkarten, Schamanen und Dudab auf der Hand entsprechen 5 Punkten. Im Sammelstapel: Je eine Dudab-Karte hebt genau eine Schamanenkarte auf = 0 Punkte, jeder weiterer Schamane = 5 Punkte, jede weitere Dudab-Karte negiert eine beliebig gewählte Zahlenkarte, sprich die Zahl wird von der Gesamtsumme dann abgezogen. Übrige Zahlenkarten werden entsprechend ihres Wertes addiert. Wer nach dieser Rechnung die wenigsten Punkte hat, gewinnt.



Zusatz-Varianten:
Dschungel: Alle 8 Dschungel-Karten werden in den Nachziehstapel eingemischt. Zieht ein Spieler eine Dschungelkarte vom Nachziehstapel, muss er sie SOFORT in einer beliebigen Reihe quer auslegen. Nun gilt die Spiegelung der Reihe als Maximalgrenze. Wenn also vor der Dschungelkarte noch zwei Karten liegen, können nur noch zwei weitere Karten in die Reihe gelegt werden, d.h. die fünfte Karte würde die Wertung auslösen. WICHTIG: Die nach der Dschungelkarte folgenden Karten müssen ebenfalls gespiegelt sein, d.h. eine Eigenschaft muss übereinstimmen, z.B. 1, 2, 3 > 3, 2, 1. Gleiches gilt alternativ für Farbe oder Symbol. Auch Dudabs und Schamanen müssen in der Spiegelreihe wieder auftauchen. Je Reihe darf nur eine Dschungelkarte liegen. Nicht nutzbare Dschungelkarten werden abgeworfen.

Dschungelwertung: Die erste Karte vernichtet alle kleinsten Zahlenkarten (z.B. alle 1er). Die zweite Karte vernichtet die nächstniedrigsten Karten usw. Nach der Wertung übrige Dschungelkarten können mit Schamanen gepaart und abgeworfen werden.



Baby: Alle 8 Baby-Karten werden in den Nachziehstapel eingemischt. Zieht ein Spieler eine Babykarte vom Nachziehstapel, muss er sie SOFORT in einer beliebigen Reihe auslegen. Sie macht aus der Reihe einen Stapel unter der Babykarte. Der Spieler zieht dann noch eine weitere Karte vom Nachziehstapel und legt sie oben auf das Baby. Ist es eine Zahlenkarten, müssen alle anderen Spieler deren Zahl vom Nachziehstapel auf die Hand ziehen. Kommen Spieler dabei über das Handlimit, müssen die Karten wie gewohnt auf den eigenen Sammelstapel gelegt werden. Das Reihenlimit beginnt nun neu.

Babywertung: Die Anzahl der Baby-Karten wird ermittelt. Die Wertung erfolgt anhand der Übersicht. Eine Babykarte = minus 1, zwei Babykarten = minus 3 usw. (minus 1/3/6/11/19/32/51/81). Diese Punkte werden von der Gesamtsumme abgezogen. [go]
 
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Gabi: "Uga, Uga, aba da Buba." Bloß gut, dass keiner weiß, was ich hier gesagt habe. Ich weiß es auch nicht. Aber das Steinzeit-Thema funktioniert. Und das dürfte seit Fred Feuerstein auch allen klar sein. "Dudab Buba" siedelt sich, ganz wie der Name sagt, in eben dieser Thematik an. Dabei beschränkt sich das Thema spielerisch auf einige Kartennamen und das Design.

Gespielt wird es ganz einfach: Lege eine Karte an! Was dann folgt, ist abhängig von der gelegten Karte. Ich möchte im Spiel möglichst wenige Punkte sammeln, die sich in Form von Karten im eigenen Sammelstapel nach und nach einfinden. Lege ich also eine Karte an eine Reihe in der Mitte, will ich weitere Karten in meinem Stapel vermeiden - also vermeide ich die Kartenmaximalgrenze, denn dann bekomme ich die ganze Reihe - oder ich stoppe Schamanen, die mir ebenfalls Karten einbringen. Ich vermeide zu viele Handkarten, denn Überzähliges kommt auf meinen Ablagestapel.

Ihr merkt schon, worauf das hinausläuft? Ganz klar, auf Schadenfreude! Denn es ist nahezu unvermeidbar, Karten einzusammeln. Das eigentliche Spiel ist dabei leicht erlernbar. Es gilt beim Ablegen: Nichts darf übereinstimmen - keine Farbe, keine Zahl und kein Symbol. Das lässt sich leicht überschauen. Schwieriger ist die Wertung, da hier verschiedene Karten gegeneinander verrechnet werden, z.B. stoppt ein Dudab einen Schamanen. Wer am Ende die wenigsten Punkte hat, gewinnt.

Die beiden kleinen Erweiterungen verkomplizieren den Ablauf und die Wertung noch etwas, das kann reizvoll sein, aber nicht für jeden. Dabei ist das Regelwerk gut verständlich geschrieben. Das Material insgesamt trägt keine Mängel in sich. Die Testgruppen empfanden das eigentliche Grundspiel als nette Alternative zu anderen Kartenspielen dieser Art (also z.B. "6 nimmt"), empfanden die Erweiterungen aber zum Teil als schon zu viel. Die Glücksabhängigkeit stört in einem Spiel, das auf Schadenfreude beruht, nur dann, wenn ein Spieler sich stets vom Glück benachteiligt fühlt. Ansonsten ist "Dudab Buba" ein solides kleines Kartenspiel für eine schnelle Runde zwischendurch.
...
 
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Ende
 
 
 

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