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Genre: Aktiv, Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Pegasus Spiele
Autoren: Roberto Fraga, Delphine Lemonnier
Grafik:
Stéphane Escapa
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
20 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Dr. Microbe
...
Hektik unterm Mikroskop
Die Uni ist geschafft, und ich habe einen tollen Job bei dem bekannten Forscher Dr. Microbe bekommen. Direkt am ersten Tag geht es mit ins Forschungslabor, und ich darf sogar schon eigene Versuche durchführen.  Was bin ich aufgeregt! Hoffentlich flutscht mir keine Microbe von der Pinzette …
 
 
Der Aufbau von "Dr. Microbe" ist schnell erledigt. Die große Petrischale mit insgesamt 48 unterschiedlichen Microben wird für alle Forscher gut erreichbar vorsichtig auf den Tisch gestellt.  Jeder der bis zu vier Mitspieler erhält eine Pinzette und eine kleine Petrischale.  Nun werden die Forschungsaufträge, von denen es insgesamt 54 Stück gibt, gemischt und neben die große Petrischale gelegt.



Auf diesen Forschungsaufträgen ist eine Petrischale mit 2 oder 3 Mikroben abgebildet. Unsere Aufgabe ist es, die leere Petrischale mit den fünf passenden Mikroben zu füllen. 



Wie im wirklichen Leben gelten auch bei "Dr. Microbe" strenge Forschungsregeln, die unbedingt eingehalten werden müssen! Es ist natürlich selbstverständlich,  dass die Mikroben auf keinen Fall mit der Hand angefasst werden dürfen.   Sollte es trotz aller Vorsicht einmal passieren, dass eine Mikrobe sich aus dem engen Pinzettengriff heraus windet und auf den Tisch fällt, muss die Mikrobe mit der Pinzette  vorsichtig aufgenommen und zurück in die große Petrischale befördert werden.



In der Petrischale befinden sich ein großer und drei kleine Bereiche. Alle Mikroben müssen in der Petrischale getrennt voneinander aufbewahrt werden. Und nicht nur das. Um das Forschungsziel zu erreichen, das auf einem Forschungsauftrag abgebildet ist, müssen sich immer vier verschiedene Mikrobenformen in der eigenen Petrischale befinden. Außerdem ist es dringend erforderlich,  dass in dem dreigeteilten Bereich immer zwei Mikroben die gleiche Farbe haben.



Dann schlüpfen wir in unsere imaginären Laboranzüge und das Forschen beginnt. Der oberste Forschungsauftrag wird gut sichtbar für alle Forscher in die Tischmitte gelegt und alle versuchen gleichzeitig,  den Auftrag zu erfüllen. Ist man der Meinung,  die Mikroben an die richtige Stelle der eigenen Petrischale platziert zu haben,  ruft man laut das Stoppsignal "Dr. Microbe" Wenn sich alle Mikroben an der richtigen Stelle befinden, erhält man den Forschungsauftrag. Sollte sich eine falsche Mikrobe dazwischen geschummelt haben oder die Mikroben nicht in den richtigen Fächern liegen, dürfen die anderen Forscher noch weiter Mikroben platzieren. Fünf erfüllte Forschungsaufträge machen uns zum König des Labors! 



Dr. Mikrobe bietet auch eine zusätzliche Variante an. Dazu kommt ab der zweiten Spielrunde ein  Supervirus ins Spiel! Der Supervirus landet zu Beginn jeder Runde immer bei dem letzten Sieger und muss schnellstmöglich - natürlich nur mit der Pinzette - an den linken Nachbarn weiter gegeben werden. Denn befindet sich der Supervirus in der eigenen Petrischale, ist es nicht erlaubt,  weiter Mikroben zu sammeln… [nm]
 
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Nicole: Was soll ich sagen? Wir sind vorbelastet, was Labore angeht. Eine Patentante, die Chemie studiert hat, ein Kind, das ein Semester in einem Uni-Schülerlabor verbracht hat, und "Dr. Eureka" (> Testbericht) hat auch schon für Spaß am Spieltisch gesorgt. "Dr. Microbe" ist für mich eine gelungene Fortsetzung.  Wo wir bei "Dr. Eureka" die farbigen Kugeln der eigenen Reagenzgläser gemischt haben, sortieren wir bei "Dr. Microbe" gemeinsam mit unseren Forscherkollegen Mikroben in einer Petrischale. 

Zur Grundausstattung gehört daher auch eine Pinzette aus Kunststoff, mit der sich die Mikroben wirklich gut aufnehmen lassen, und eine viergeteilte Petrischale.  Hat man erst einmal den Dreh raus, und erkennt, welche Mikroben wir in die noch leeren Bereiche der Petrischale füllen müssen,  wird es hektisch. Denn auch unsere Forscherkollegen möchten natürlich so schnell wie möglich die richtigen Mikroben finden.

Ziel von "Dr. Microbe" ist es, so schnell wie möglich  Aufgaben (= Forschungsaufträge) zu erfüllen.  Und es geht hektisch auf dem Tisch zu, da natürlich jeder als Erster die richtigen Mikroben in der eigenen, viergeteilten,  Petrischale richtig positioniert haben möchte. Und da lohnt sich auf jeden Fall auch ein  zweiter Blick auf den Forschungsauftrag, da man sich schnell verguckt oder eine Microbe auch schon mal in einem falsches Fach der eigenen Petrischale landet.

Das Thema wurde für mich gut umgesetzt. Die kleinen Microben sehen aus, wie man sich vergrößerte Viren unter einem Mikroskop vorstellt. Das Spielmaterial passt ohne Schachtel auch wunderbar in jede Urlaubstasche. Dafür lohnt es sich auf jeden Fall, da es ein sehr kurzweiliges Spiel ist, bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Und dank der kurzen und verständlichen Regel finden auch Gelegenheitsspieler schnell einen Zugang zu diesem "Dr. Microbe". Das überschaubare Spielmaterial ist schnell verteilt und es kann dadurch schnell losgehen. Die Zeitangabe von 10 bis 20 Minuten für ein Spiel ist mehr als realistisch und lädt auch gerne zu einer Revanche ein. Und wer Spiele wie z.B. "Geistesblitz" (> Testbericht) gerne spielt, kann ganz bestimmt "Dr. Microbe" etwas abgewinnen. 

Ob meine Tochter wirklich mal in die Forschung einsteigen wird - keine Ahnung! Aber als Familienspaß erhält "Dr. Microbe" von mir gute sieben Punkte.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 

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