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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Familie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: HUCH!
Autor: Sven M. Kübler
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
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Dragorun...
..
Drache wechsle dich!
Ein Drachenrennen mit ständig wechselnden Spielerfarben. Wer behält den Überblick und gewinnt den Wettkampf?

 

Die fünf Drachenfiguren werden in beliebiger Reihenfolge auf die Startfelder gestellt. Jeder Spieler erhält einen Drachenmarker. Die goldenen Dracheneier werden verdeckt gemischt und bereit gelegt.

Der Spieler, der beginnt, würfelt mit beiden Würfeln (dem weißen Zahlenwürfel und dem farbigen Drachenwürfel). Gefällt ihm das Ergebnis nicht, darf er einen oder beide Würfel noch einmal würfeln, danach muss aber dieses Würfelergebnis genutzt werden.

Der Farbwürfel der ersten Auflage wird seinem Namen nicht gerecht... die Farben sind durch die hellen Pastelltöne nur sehr schlecht zu unterscheiden.

Der Drachenwürfel gibt an, für welchen Drachen das Ergebnis zählt und die Aktion, ausgeführt werden muss. Sollte die Joker-Seite gewürfelt werden, darf sich der Spieler einen Drachen aussuchen. Der Zahlenwürfel gibt an, ob der Drache nach vorn (+1, +2, +3) oder nach hinten (-1) läuft, oder aber ob er an erste (Pokal) oder letzte (Schnecke) Position gesetzt wird. Die erste und letzte Position ist abhängig vom Stand der Drachen, der Drache wird dann entweder auf das Feld vor den ersten oder hinten den letzten Drachen gesetzt.

Die durch den Verlag nachträglich produzierten Aufkleber werten den Farbwürfel deutlich auf. Solltet ihr noch ein Exemplar der ersten Auflage besitzten, wendet euch bitte an den Verlag, um diese Aufkleber zu erhalten.

Anstatt zu würfeln, kann sich der Spieler aber auch dafür entscheiden, den eigenen Drachenmarker gegen den eines Mitspielers zu tauschen (nur mit aktiven Drachenmarkern möglich). Sollte der Spieler tauschen, dreht er nun seinen Drachenmarker auf die graue Seite. Jetzt darf der Drachenmarker nicht weggetauscht werden. Wenn der Spieler nach einer Runde wieder dran ist, wird der Drachenmarker wieder auf die farbige/aktive Seite gedreht. Ab jetzt kann der Drachenmarker wieder von anderen Spielern getauscht werden.

Wenn ein Spieler seinen Drachenmarker tauscht, muss er zudem auch noch ein goldenes Ei nehmen und aufdecken. Drei verschiedene Möglichkeiten können nun eintreten. Der Drache, der auf dem Ei abgebildet ist, darf ein Feld vorziehen. Ist die Schnecke abgebildet, muss der Drache an die letzte Stelle. Sollte der Spieler den Pilz aufdecken, muss er versuchen, ihn wieder loszuwerden. Sollte nämlich der Drache als erstes ins Ziel kommen, dessen Farbe derjenige Spieler mit dem Pilz gerade hat, verliert er trotzdem. Gewinner wäre dann der zweite Drache.

Die goldenen Eier kann man entweder loswerden, wenn alle Eier aufgebraucht wurden, dann legen alle Mitspieler ihre Eier zurück in der Vorrat und mischen diese, oder aber, wenn sich der Drache mit der momentanen Spielerfarbe (Drachenmarker) an letzter Position befindet. Dann darf der Spieler alle seine eigenen Eier wieder zurück in den Vorrat legen und diese mischen.

Die Spielerfarben wechseln also ständig im Spielverlauf. Erreicht der erste Drache den Pokal, wird geschaut, wer den entsprechenden Drachenmarker hat – dieser Spieler gewinnt das Spiel. [ds]

 
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  PLUS:
PLUS:
interessante Spielidee
für Kinder spannend, da bis zum
   Schluss nicht sicher feststeht,
   wer gewinnt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
wenig Einfluss
katastrophale Würfelfarben (in der
   ersten Auflage, mittlerweile behoben)
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Spielspaß
 
 
     
Doro: "Dragorun" ist in meinen Augen ein wirklich schönes, abwechslungsreiches Kinder-/Familienspiel. Was mir und meinen kleinen Mitspielern an dem Spiel besonders gut gefällt, ist, dass es sich in kürzester Zeit neu entscheidet, ob man an erster oder letzter Position steht. Es kommt nicht darauf an, wie schnell die eigene Farbe voran kommt, schließlich kann man einfach die Farbe wechseln. Ich konnte das Spiel mit Kindern als auch mit Erwachsenen (eher Wenig-/ Gelegenheitsspieler) gut spielen. Die Kleinen hatten großen Spaß am Wettrennen, am immer wieder neu Orientieren und Auswählen der Farben. Aber auch für die Großen war es nicht zu langweilig, sondern zeitweise sogar sehr spannend, weil sich halt alles wirklich schnell verändert. Nicht einer Farbe fest zugewiesen zu sein, gibt einem das Gefühl, nie abgeschlagen zu sein. Auch in scheinbar ausweglosen Situationen hat man immer noch eine Chance zu gewinnen. Die Spieldauer ist auch sehr angenehm. Wir haben teilweise sehr schnelle Runden gespielt, aber auch mal etwas längere.

Das einzige, was nicht wirklich schön ist, ist, dass die Drachenmarker schon nach einigen Spielrunden deutliche Abnutzungserscheinigungen zeigen. Bei den goldenen Eiern ist dies auch so, aber die gehen nicht so oft durch die Hände, deshalb fällt es da nicht ganz so stark auf. Wären die Drachenmarker aus einen anderen Material, wäre das sicher besser. Das hat zwar keinen Einfluss auf den Spielverlauf, aber es ist natürlich ein Schönheitsfehler. Ein ganz großer Nachteil war jedoch in der ersten Auflage der Farbwürfel. Die sechs farbigen Seiten sind in Pastelltönen gestaltet und sehr, sehr schwer zu unterscheiden. Da dieser Kritikpunkt aber mittlerweile geändert wurde (es gibt verlagsseitig Aufkleber, um die Seiten neu und deutlicher zu gestalten), habe ich dies nicht in die Bewertung mit einfließen lassen.

Fazit: "Dragon" ist ein spaßiges Wettrennen, bei dem man sich nie sicher sein kann, wer am Ende als Erster ins Ziel kommt. Da die Kinder, mit denen ich gespielt habe, und auch die Erwachsenen viel Spaß hatten, vergebe ich sehr gute 8 Kultpunkte, für Wenigspieler sogar 9.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
     

Ingo: Ein Spiel mit wechselnden "Identitäten" (hier: Spielerfarben) sorgt meistens für Spannung. "Dragorun" ist ein Wettrennen, und genau die Tatsache, dass man hier nicht vom Start bis zum Ziel auf eine Spielerfarbe festgelegt ist, hebt das Spiel von den meisten Start-Ziel-Spielen ab. Natürlich sollte man keine allzu taktischen Ansprüche an das Spiel stellen. Wer schon spielerfahrener ist und gern aus eigener Kraft gewinnen möchte, der sollte sich besser nach einem anderen Spiel umsehen. Letztlich ist "Dragorun" ein lockeres Spaßspiel, bei dem das Glück eine große Rolle spielt. Man würfelt, man hofft, man tauscht, man ärgert sich, und am Ende freut sich auch jemand. Die Entscheidungen, die getroffen werden während einer Partie, sind durchaus unterhaltend, aber - das muss man ehrlicherweise sagen - über weite Strecken auch nicht wirklich spielentscheidend. So ist alles nicht wirklich steuerbar, macht aber trotzdem in der richtigen Spielgruppe und mit jüngeren Kids, die noch keinen Wert auf den eigenen spielerischen Einfluss legen, Laune. Ich vergebe dafür insgesamt sympathsiche 6 Kultpunkte.
 

 
   KURZMEINUNG
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