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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2018 (Original: 2017)
Verlag: Horrible Games / Asmodee  ..i..
Autoren: Lorenzo Silva, Hjalmar Hach, Luca Ricci
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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Dragon Castle
...
Mahjong auf Drachenart
Die Geschichte zum Spiel ist einfach. Die alte Drachenburg zerfällt, genauso wie das Machtzentrum des Reiches. Aus den Steinen der alten Festung soll nun eine neue, bessere gebaut werden. Wer schafft es, sich die Gunst des alten Drachen zu sichern, indem er die wertvollste Burg errichtet?
 
 
Zunächst wird die Drachenburg errichtet. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Haben sich die Spieler auf einen Aufbau geeinigt, wird die Burg, wie in der Anleitung beschrieben, auf dem großen Papp-Spielplan aufgebaut. Hier der Hinweis, dass eine passende Gummi-Matte bestellt werden kann, eine Verschönerung des Materials sozusagen! Wurden alle Steine verbaut, wird das restliche Material bereitgelegt. Dazu gehören die Zeitplättchen, die Schreine und die Punkteplättchen. Jeder nimmt sich einen persönlichen Spielplan, eine Spielerhilfe und einen Schrein. Es beginnt der Spieler, der zuletzt einen Drachen gesehen hat - und nein, die Schwiegermutter gilt NICHT!



Wer an der Reihe ist, kann eine Aktion auswählen. Drei Möglichkeiten dazu gibt es:

- Der Spieler kann sich ein Steinpaar auswählen und auf dem eigenen Spielplan platzieren. Dabei muss ein Stein aus der obersten Etage genommen werden und ein weiterer aus einer beliebigen Reihe. Dabei dürfen generell nur verfügbare Steine genommen werden. Als verfügbar gelten Steine, die so liegen, dass mindestens eine lange Seite frei liegt. Die Steine dürfen dabei nacheinander gezogen werden, sodass Steine im eigenen Zug freigelegt werden können. Der Spieler muss sich also nicht sofort festlegen, wie er nach dem Ziehen seinen Zug vollendet. Um zwei Steine nehmen zu können, müssen beide Steine in Symbol und Farbe identisch sein.

- Er kann einen Stein aus der obersten Ebene nehmen und, statt eines weiteren Steines, einen Schrein aus dem Vorrat.

- Er kann einen Stein aus der obersten Ebene ziehen und diesen "entsorgen". Dafür erhält er einen Siegpunkt. Den Stein legt der Spieler verdeckt neben das eigene Tableau.



Die erworbenen Steine werden immer auf dem eigenen Spielgebiet platziert. Sie werden offen (mit sichtbarem Motiv) auf beliebigen Feldern des Spielplans ausgelegt. Die gewählten Felder müssen noch frei sein oder mit Steinen besetzt, deren Motiv bereits umgedreht wurde. Auch auf oder unter Schreine dürfen keine neuen Steine gesetzt werden.

Sobald eine Fläche von mindestens vier Steinen aneinandergelegt wird, muss diese gewertet werden. Wertvoller ist es natürlich mehr als vier Steine zu verbinden, z.B. zwei Dreierflächen mittels eines weiteren Steines zu einem 7er. Die Wertung der Flächen wird durch die Spielerhilfe erleichtert.

Eine Fläche aus vier Steinen: 2 Siegpunkte
Eine Fläche aus fünf Steinen: 3 Siegpunkte
Eine Fläche aus sechs Steinen: 5 Siegpunkte
Eine Fläche aus sieben Steinen: 6 Siegpunkte
Eine Fläche aus acht Steinen: 8 Siegpunkte



Jeder weitere Stein bringt dann noch einmal einen Siegpunkt zusätzlich. Die Siegpunkte werden in Form der Punkteplättchen sofort ausgeteilt.

Sobald die Steine des eigenen Tableaus gewertet wurden, werden alle an der Fläche beteiligten Steine umgedreht, sodass nur noch die weiße Rückseite sichtbar ist. Diese Fläche kann nun wieder belegt werden. Die gewerteten Steine besitzen zudem noch eine Farbe. Diese Farben ermöglichen außerdem des Setzens eines oder mehrerer Schreine. Schreine werden erst am Ende gewertet und bringen Punkte in ihrer Höhe.



Haben die Spieler die vorletzte Ebene komplett abgeräumt, darf jetzt als vierte Möglichkeiten ein Zeitplättchen genommen werden. Diese rufen den Drachen herbei. Sobald das letzte Zeitplättchen sein Feld verlassen hat und das Ausrufezeichen freigelegt wird, wird die laufende Runde zu Ende gespielt. Dann wird gewertet. Jeder Spieler zählt seine Punkte auf den Punkte- und Zeitplättchen. Dann werden die Schreine gewertet. Dabei gilt die Höhe als Siegpunkt, also unterste Ebene = 1 SP, zweite Ebene = 2 SP, dritte Ebene = 3 SP. Max. 3 SP sind möglich, auch wenn die Ebenen höher gebaut wurden.

Wer dann die meisten Punkte erreicht hat, gewinnt. Er hat die wertvollste Drachenburg errichtet.



Wem das nicht genug ist, der kann die Variante mit den Drachen- und Geisterkarten spielen. Beide Kartenarten werden vor dem Spiel vorbereitet. Von den Drachen wird eine Karte gezogen und neben dem Hauptspielplan platziert. Sie gilt als zu lösende Bonusaufgabe. Ebenfalls wird eine Geisterkarte gezogen und platziert. Sie gilt als Geisterhilfe, die im eigenen Zug aktiviert werden kann. Bei beiden Kartenarten geht es um Vorteile oder zusätzliche Siegpunkte im Spiel. [go]
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  PLUS:
PLUS:
neue Spielidee
   nach bekanntem Vorbild
schöne Optik
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Steine verrutschen leicht,
   Feinmotorik wird benötigt
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Das offensichtlich asiatische Setting macht mich neugierig, und spätestens als ich das Material betrachte, bin ich begeistert. Ich selbst bin leidenschaftliche "Mahjong Solitaire"-Computerspielerin (das Computerspiel sollte allerdings nicht mit dem klassischen Mehrspieler-Brettspiel-"Mahjong" verwechselt werden, denn das hat wieder andere Regeln). Von "Mahjong Solitaire" ist "Dragon Castle" inspiriert. Was finde ich wieder? Der grundlegende Aufbau erinnert zunächst stark an das bekannte Spiel. Auch der Abbau zweier gleicher Steine mit asiatischen Symbolen weist auf seine Verwandtschaft hin.

Dann aber kommen die Veränderungen, die dem Spiel einen völlig eigenen Spielreiz geben. Zielgerichtet wird nun Einfluss auf eine am Ende und zwischendurch erfolgende Wertung genommen. Dazu werden die auf der Hauptburg abgetragenen Steine taktisch klug in der eigenen entstehenden Burg verbaut. Dabei gilt: Je mehr Steine einer Farbe ich verbinden kann, desto mehr Punkte erhalte ich dafür. Sobald aber vier Steine aneinandergrenzen, muss ich sie werten. So werden Steine geschickt platziert, um sie möglichst spät zu verbinden und außerdem gut aufgepasst, dass der Gegner für solche Planungen schlicht nicht die richtigen Steine bekommt. In der Endwertung spielt dann die Höhe der auf den Steinen platzierten Schreine eine Rolle. Je mehr Schreine es in luftiger Höhe gibt, desto mehr Punkte gibt es. Genau das Wertungssystem ist es, was dem Spiel eine derartige Eigenständigkeit beschert.

Das Material ist dabei optisch schick und gut durchdacht. Lediglich die Nutzung der glatten Steine kann für Kummer sorgen. Ruhiges und feines Handling ist gefragt, ansonsten kann dann schon mal der eine oder andere Stein daneben rutschen. In unseren Testgruppen kam - und kommt - das Spiel immer wieder super an!
 
Fazit: "Dragon Castle" ist für alle Mahjong-Freunde eine echte Alternative und erhält in diesem Sinne als besonderes taktisches Familien-Denkspiel eine klare Empfehlung von mir.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
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