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Genre: Kinder, Geschicklichk.
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Huch & friends  ..i..
Autor: Marco Teubner
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 10 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Die kleinen Drachenritter
 
Steinig ist der Weg zum Drachenfels
... und das im wahrsten Sinne des Wortes. Aus allerlei Gegenständen baut ihr euch eine Leiter zur Spitze des Berges, aber Vorsicht: Manchmal regnet es Felsbrocken!
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält eine kleine Ritterfigur aus Pappe und sucht sich eine der vier Bahnen auf der aufklappbaren Felswand aus. Gespielt wird abwechselnd. Wer an der Reihe ist, wirft den Farbwürfel. Aus dem großen Pool an Papp-Gegenständen, muss der Spieler einen farblich passenden auswählen und ihn als Fundament an seine Seite der Felswand anlehnen.


50 Gegenstände warten darauf, gestapelt zu werden.

Alle weiteren Gegenstände, die in kommenden Spielzügen - farblich zum Würfelwurf passend - ausgesucht werden, müssen dann nach und nach in die Höhe gestapelt werden. Der Mittelsteg der Wand darf dabei nicht zum Bauen verwendet werden, allerdings kann dieser hilfreich sein, wenn einzelne Gegenstände einmal ins Rutschen kommen. Was jedoch gänzlich herunterfällt, muss wieder in den allgemeinen Vorrat gelegt werden. Sollte eine Farbe mal "aus" sein, darf der Spieler eine beliebige andere Farbe wählen.


Gegenstand für Gegenstand wird aufeinander gestapelt.
   
Oh oh, diese Leiter wird mit einem Felsbrocken beworfen.
   

Würfelt ein Spieler "grau", so darf er einen Felsbrocken (graue Scheibe) von oben blind auf die Bahn eines Gegners gleiten lassen. Auf diesem Weg lässt sich die mühsam aufgebaute Leiter eines Mitspielers eventuell wieder zerstören bzw. zumindest an einigen Stellen zum Einsturz bringen.


Geschafft! Der eigene Ritter steht auf der wackligen Stapel-Leiter...
   
... und guckt über die Felswand. Gewonnen, herzlichen Glückwunsch!
   

Spielende: Wer es schafft, seinen Ritter als Erster auf seinen Stapelturm zu stellen, so dass er über die Felswand gucken kann, gewinnt. [ih]

Hinweis: "Die kleinen Drachenritter" schafften es im Jahr 2012 auf die Nominierungsliste zum "Kinderspiel des Jahres".

Vielen Dank an Huch & friends für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
kurzweiliges Stapelspiel
   für jüngere Kinder
schönes Spielmaterial aus
   dicker Pappe
ENDE
  MINUS:
MINUS:
kann mitunter frustrieren
Unterlage sollte nicht zu glatt sein
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Türme bauen, Gegenstände stapeln, mühevoll Aufgebautes wieder kaputt machen - all das scheinen Grundinstinkte unseres lieben Nachwuchses zu sein. Und auch, wenn dieser bei mir persönlich nicht vorhanden ist, so lasse ich mich dennoch gern zu einer Spielpartie mit Kindern überreden :)

"Die kleinen Drachenritter" sind ein Stapelspiel. Nicht mehr, nicht weniger. Das Material besteht aus dicker Pappe und ist ansprechend gestaltet, der Drachenfels ist ebenfalls eine aufklappbare Pappwand und zeigt sich doch erstaunlich standhaft. Nur sollte man auf keiner glatten Tischoberfläche stapeln, sonst fällt der Turm mit den farbigen Dingen schneller zusammen als man hinschauen kann. Ja, dann wird das Spiel sogar unspielbar! Tischdecke oder Anti-Rutsch-Unterlage ist also Pflicht!

Geschicklichkeit ist also gefragt - und auch erstes räumliches Denkvermögen. Denn nicht alle Gegenstände passen von ihrer Form her wirklich gut aufeinander. Da muss im Kopf abstrahiert werden, um gut zueinander passende Plättchen ausfindig machen zu können. So erzielt das Spiel auch einen pädagogischen Effekt, zumindest bei jüngeren Kindern. Natürlich kann aber auch einfach "aus dem Bauch" gestapelt werden. Dann ist eben einfach mehr Glück im Spiel.

Etwas schade ist die Tatsache, dass der Frustfaktor nicht planbar ist. Wenn der Würfel ungünstige Farben zeigt oder ein Spieler dauernd damit leben muss, seinen Turm durch "Felsbrocken" wieder zerstören lassen zu müssen, dann verkraften das nicht alle Teilnehmer gleich gut. Auch wenn eine Partie dadurch nicht gleich ein Ungleichgewicht erhält, da der "Zerstörer" im gleichen Zug ja selbst nicht weiterkommt, kann das bei so manchem kleinen Spieler ein weniger gutes Gefühl hinterlassen. Es gibt da durchaus dann schon einmal "Wutkandidaten", die das Würfelschicksal persönlich nehmen...

Aber trotzdem lassen sich Kinder und Eltern gern auf eine Partie ein. Das Spiel ist schnell gespielt, sieht ansprechend aus und besitzt einen Wettkampfcharakter, der durch seine kurze Spieldauer auch schnelle Revanchen zulässt.

Hinweis zum Kultfaktor: Hängt vom Alter der Mitspieler und ihrer Gemütslage ab. Jähzornige oder ungeduldige Kinder sind mitunter schon einmal ihrem Frust ausgeliefert. Für alle anderen ein schönes Stapelspiel für zwischendurch.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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