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Genre: Aktiv, Würfel
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Schmidt Spiele
Autoren: Christian Fiore, Knut Happel
Spieleranzahl:
3 bis 8
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Doppel X
...

Zielen, würfeln, wetten!
Wer schafft es, seinen Würfel am besten zu positionieren? Bleibt der Würfel dann da auch eine ganze Runde liegen oder wird er am Ende noch ins Aus geschossen?
 
 
Zu Beginn entscheidet man sich für eines der vier möglichen Spielfelder. Jedes Spielfeld ist doppelseitig bedruckt. Zudem müssen an den vier Ecken des Spielkartons die Wettfelder angebracht werden (Auswahl aus acht möglichen Seiten).



Jeder Spieler sucht sich nun einen farbigen Würfel aus. Es gibt 8 farbige und einen weißen/grauen Würfel. Alle Spieler werfen gleichzeitig ihren farbigen Würfel auf das Spielfeld. Dabei darf die Hand nicht über den Spielkarton geführt werden, sondern es muss "hineingeworfen" werden. Jetzt erfolgt direkt die erste Wertung. Alle Spieler bekommen Punkte anhand der Würfelaugen und der Würfellage. Die Felder verraten, ob die Augenzahl einzeln gewertet, verdoppelt oder gar verdreifacht wird. Wer ein X trifft, erhält dagegen nichts. Und wer am Ende auf einem Minus-1-Feld landet, muss sogar noch einen Punkt abgeben.



Sollte es jedoch dazu kommen, dass zwei oder mehr Würfel ein X anzeigen, so erhalten nur die Spieler, dessen Würfel eben auf einem X liegt, Punkte. Alle anderen Spieler gehen dann leer aus!

Fällt ein Würfel beim Würfeln in ein Loch oder der Spieler scheitert gar am Rand des Spielkartons, kann er nun vor jedem Wurf des aktiven Spielers ein Wettfeld belegen und somit Punkte erzielen, wenn er richtig liegt. Z.B. kann er darauf wetten, dass der aktive Spieler seinen Würfel ins Aus wirft – dann erhält der Spieler 2 Punkte. Er darf sich so lange ein Wettfeld aussuchen und es belegen, bis er selbst wieder am Zug ist und seinen Würfel nun wieder aktiv ins Spiel einsetzen kann.



Nachdem alle Spieler beim ersten Mal ihre Würfel "gesetzt" haben und die erste Wertung erfolgte, nimmt der aktive Spieler seinen Würfel und zusätzlich den weißen/grauen Würfel an sich und würfelt diese erneut. Danach erfolgt wieder eine Wertung. Alle Spieler erhalten Punkte anhand ihrer Lage und der Würfelaugen. Der aktive Spieler erhält dabei die Punkte seines Würfels und die des weißen/grauen.



Es wird reihum gespielt, bis der erste Spieler die vorgegebene Punktezahl (abhängig von der Zahl der Mitspieler) erreicht hat. Er gewinnt. [ds]
 
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  PLUS:
PLUS:
unverbrauchte,
   kurzweilige Spielidee
auch gut als Partyspiel geeignet
ENDE
  MINUS:
MINUS:
je mehr Leute mitspielen, umso länger
   dauert es, bis man ggf. wieder
   zurück ins Spiel kommen kann
eer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Doro: Mir gefällt "Doppel X" gut. Zunächst einmal ist die Spielanleitung schon einmal interessant geschrieben und lässt das Spiel dadurch direkt ungewöhnlich erscheinen. Die Spielidee empfinde ich noch als unverbraucht.

Man kann das Spiel mit 3 bis 8 Leuten spielen, allerdings macht es nicht wirklich Spaß das Spiel zu dritt. Da fehlt dann doch etwas der Reiz. So ab 4, 5, 6 Leuten wird es interessant. Zu acht dagegen ist es schon wieder zu lang. Zumindest für diejenigen, die zwischendurch rausfliegen. Sie können nun zwar bei jedem anderen Spieler wetten, aber es dauert recht lang, bis sie ihren eigenen Würfel wieder aktiv ins Spiel bringen können. Das ändert sich natürlich, wenn man etwas Übung im geschickten Würfeln hat und die Würfel besser platzieren kann.

Was mir sehr gefällt, ist die Vielfalt der Möglichkeiten. Es gibt von Anfang an vier verschiedene Spielbretter, aus denen man wählen kann. Auch die Wettfelder können unterschiedlich zusammengesetzt werden. Dazu gibt es dann noch die Möglichkeit, einen Spinner einzusetzen. Der Spinner kann Segen und Fluch zugleich sein. Er kann als Bremse dienen, um nah in die Spielmitte zugelangen. Aber er kann auch anderen Spielern dienen, den Würfel leichter aus der Spielmitte zu entfernen. Durch die verschiedenen Möglichkeiten ist jede Partie recht unterschiedlich. Es gibt etwas leichtere, aber auch schwere Varianten.

Was etwas schade ist, ist die vorgegebene Siegpunktezahl. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass die Punkte recht schnell erreicht wurden und das Spiel endete, wenn man gerade erst warm geworden ist. Aber man kann ja entweder die Punktezahl über Hausregeln etwas erhöhen oder direkt einen neue Runde starten. Somit hat jeder Mitspieler wieder die gleichen Chancen, wenn alle von Null beginnen.

"Doppel X" ist für mich ein schönes, spaßiges (und auch kommunikatives) Party-Würfelspiel. In größeren Runden, die Lust auf etwas Lockeres haben, wird es bei mir nicht mehr fehlen.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
     

Ingo: "Doppel X" ist ein kurzweiliges Aktivspiel. Nein, es ist in dem Sinne kein Würfelspiel, auch wenn es den Anschein macht, sondern mehr ein Geschicklichkeits- und Glücksspiel. Zum einen muss ich die Würfel möglichst gezielt auf punktebringende Felder bugsieren, zum anderen ist dann auch noch die erwürfelte Augenzahl von Bedeutung. Und ob man auf X-Feldern Punkte bekommt, lässt sich natürlich auch schwer im Voraus einschätzen, wie die Wetten, die ich platziere, wenn mein Wurf daneben geht. Somit sollte man das Spiel bitte nicht allzu ernst nehmen.

Wer gern taktiert, ist hier nur sehr bedingt gut aufgehoben. Vielmehr ist "Doppel X" ein Spaßspiel, bei dem oft nur das Glück über den Spielausgang entscheidet. Das heißt aber nicht, dass man insbesondere in größeren Partyrunden nicht seinen Spaß hätte; insbesondere Wenig- und Gelegenheitsspieler können da gern mal einen Blick drauf werfen. Für mich persönlich ist auf Dauer zu viel Glück im Spiel, aber für eine unkomplizierte Einstiegs- oder Absackerrunde bin ich trotzdem immer zu haben.
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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