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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: HABA
Autor: Wolfgang Lehmann
Spieleranzahl: 3 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
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Die Hörbies
...

Malen kann man hören!
Die Hörbies wollen ihre Stadt vergrößern. Es wird gebaut, was möglich ist. Die benötigten Werkzeuge und Materialien werden durchs Kratzophon durchgegeben. Ob die kleinen Spieler auch gut hören, was gerade gebraucht wird?

 

Zunächst wird alles aufgebaut. In der Mitte liegen die 25 Häuserplättchen verdeckt als Raster aus. Jeder Spieler nimmt sich einen Sichtschirm, eine Tipp-Karte und den zugehörigen Hörbie-Marker. Dann einigen sich die Spieler auf die zu spielende Werkzeugseite (gelb oder blau). Haben sich die Spieler geeinigt, nimmt der Startspieler den entsprechenden gemischten, verdeckten Auftragskartenstapel und legt ihn in die Tischmitte. Danach zieht er versteckt die oberste Karte und platziert sie ungesehen hinter seinem Sichtschirm. Nun nimmt er sich die Kratzscheibe und den Kratzer. Eine Spielrunde läuft immer gleich ab: Kratzen – Hören – Setzen!

Der Spieler setzt also den Kratzer wie einen Stift auf die Kratzscheibe und zeichnet dort das Motiv der gezogenen Auftragskarte nach… großer Kreis, zwei kleine Kreise, zwei Striche als Kreuz, drei Punkte… Die Mitspieler hören nun das Gezeichnete. Wer erkennt z.B. das Pizzastück?

In welcher Reihenfolge die Striche, Kreise und Punkte gesetzt werden, ist egal. Es sollte nicht zu klein gezeichnet werden, dafür aber langsam und genau. Jeder Strich muss mit Punkt und Bogen exakt in Anzahl und Form gekratzt werden. Wer das Geräuschbild erkannt hat, nimmt seinen Hörbie und setzt ihn mit seiner Tipp-Karte auf das erkannte Bild. Bei Bedarf kann das Bild bis zu dreimal gekratzt werden, um Unsicherheiten auszuschließen. Haben alle ihren Hörbie platziert, endet das Kratzen, alle decken ihre Tipps auf. Wer richtig geraten hat, darf der Reihe nach ein Häuser-Plättchen aufdecken und an sich nehmen. Jeder baut sozusagen seine eigene Häuserzeile der Hörbie-Stadt. Wer falsch geraten hat, darf sich kein Häuserplättchen nehmen. Ziel ist es, verschiedene farbige Gebäudearten zu sammeln.



Hat ein Spieler also ein Häuser-Plättchen aufgedeckt, schaut der Spieler, ob er das betreffende Haus noch braucht, d.h. er braucht entweder die Farbe, oder er möchte sein farbiges Haus gegen ein gleichfarbiges Haus mit mehr Punkten tauschen. Achtung, es gibt Pausenplättchen, die den Zug sofort beenden. Alles was nicht vom Tisch genommen wird, wird dort wieder verdeckt.

Wer als erster Spieler vier verschiedenfarbige Häuser vor sich ausliegen hat, beendet durch einen Zwischenruf das Spiel. Es kann nur gewinnen, wer vier passende Häuser besitzt. Es gewinnt dann der Spieler, dessen Punkteanzahl auf den Häusern am höchsten ist. [go]

 
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Gabi: Die Idee ist genial. Sie überrascht zunächst erst einmal mich, dann alle anderen Spieler, auch Erwachsene. Mann kratzt auf einem Klettverschluss-ähnlichem Kunststoffbelag Striche, Kreise und Punkte. Das funktioniert, dank des ungewöhnlichen Materials, tatsächlich. Allerdings liegt es im Auge oder besser Ohr des Betrachters, wie er das Gehörte umsetzt. Gut ist es, ganz mathematisch, gleich klingende Geräusche zu zählen und dann mit den kleinen Bildmotiven abzugleichen. Relativ schnell wird klar, nicht jeder hat gute Ohren... Außerdem muss man sich gut konzentrieren und braucht eine gewisse Ruhe im Raum. Also eher was für zu Hause, als für größere Spieletreffs oder für Gemeinschaftseinrichtungen mit entsprechender Geräuschkulisse. Die Aspekte Ruhe, Hören und Konzentration grenzen die Spielgruppe schon mal ordentlich ein.

Auch wenn das Überraschungsmoment in ein funktionierendes Spielsystem eingebaut wurde, ist es kein Spiel für jeden Tag. Die Idee, die Gewinnpunkte mit einem Mini-Memospiel zu koppeln, ist gut und sorgt dafür, dass allzu starke Hörer ein wenig ausgebremst werden, bzw. auch jemand mit geringeren Fähigkeiten mit ein wenig Glück gewinnen kann.

Kinder lassen sich durchaus gern auf das Spiel ein, oftmals reicht allerdings eine Runde aus. Je jünger die Kinder sind, desto stärker sind die Probleme, das Gehörte in ein Bild umzusetzen. Hier kann man anfangs ein paar offene Proberunden spielen, um das Verständnis für die Mechanik zu erleichtern. Das Spiel ist auf jeden Fall interessant und kann gut zum Konzentrationstraining und zur Hörwahrnehmung genutzt werden. Allerdings strengt das Spiel tatsächlich auch an - Konzentration ist halt auch ein wenig Arbeit, selbst im Spiel!

Fazit: "Die Hörbies" ist ein liebevoll gestaltetes Kinderspiel mit einem ungewöhnlichen und vor allem funktionierenden Mechanismus, der allerdings erst einmal ausprobiert werden sollte und gewisse Grundvoraussetzungen von den Spielern und der Spielumgebung fordert.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
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