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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Trefl 
Autoren: Noriaki Watanabe, Drosselmeyer's Workshop
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Die Drachenzähne
 
Wer putzt dem Drachen die Zähne?
Nun ja, ehrlich gesagt reißt sich niemand um diesen Job. Doch unsere tapferen Helden müssen da durch, denn die Arbeit muss getan werden...
 
     
Die Drachenhöhle wird nach Anleitung aufgebaut. Jeder nimmt sich ein Kartenset, bestehend aus acht Helden-Karten auf die Hand und legt eine Spieletafel vor sich. Letztere zeigt drei Gesichter: Fröhlich: hier werden die überlebenden Recken abgelegt / Traurig: hier gehören die gefressenen Helden hin / Und die, die nicht mehr gewertet wurden, bleiben auf dem neutralen Feld liegen.

 
Da diese Felder gleichermaßen die Siegpunktwertung darstellen, sollten die Spieler wohl doch möglichst viele Helden überleben lassen. Überlebende werden als Pluspunkte und Gestorbene als Minuspunkte gewertet. Neutral wird einfach ignoriert. Die Drachenkarten selbst werden an die Spielerzahlen angepasst. Es ändert sich die Höhe der acht Drachenwerte (7-14, 10-17, 13-20) 
 
Der Spielablauf ist so schnell erklärt wie gespielt. Die oberste Karte des verdeckt gemischten Drachenstapels (in der Drachenhöhle) wird vom Startspieler gezogen. Er darf sich als einziger  die Karte betrachten. Dann entscheidet er anhand der auf dem Drachen abgebildeten Zahl, welchen seiner Helden er zum Putzen abkommandiert, ihn also offen vor sich auslegt.

 
Nun folgen reihum die anderen Spieler, die ebenfalls einen ihrer Helden (allerdings verdeckt)  ausspielen müssen. Gemeinsam werden dann alle Heldenkarten und die Drachenkarte aufgedeckt. Nun wird gewertet. Die Zahl des Drachen darf auf keinen Fall überschritten werden. Beginnend bei der niedrigsten Heldenkarte werden nun die verschiedenen Zahlen aufwärts addiert (4+5+7 …). Die Karte, bei dem der Drachenwert überschritten wird, gilt als gefressener Held. Alle Karten, die danach folgen, gelten als nicht dran gekommen und werden aufs eigene neutrale Feld gelegt. Alle vor dem gefressenen Helden befindlichen Karten waren noch erfolgreich und werden auf das lachende Gesicht platziert. Gleiche Kartenwerte erleiden immer gemeinsam das gleiche Schicksal. Wurden alle Karten abgearbeitet, beginnt die Runde erneut. Der nächste Spieler wird zum Startspieler und zieht den nächsten Drachen aus der Öffnung.

 
Nach der achten Runde besitzt kein Spieler mehr eine Handkarte, und auch der Drachenstapel wurde aufgebraucht. Nun erfolgt die Endwertung. Alle Helden auf dem fröhlichen Gesicht werden addiert als Siegpunkte. Von denen werden alle traurigen Helden als Minuspunkte abgezogen. Die neutralen werden ignoriert. Wer nun die höchste Gesamtsumme hat, gewinnt das Spiel und ist Drachenzahnputz-Champion. [go]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
spielerische Risikoabschätzung
   mit Rechen-Lerneffekt
spannende Optik
ENDE
  MINUS:
MINUS:
6-jährigen fällt das Rechnen
   und die Risikoabwägung noch schwer

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Wer kommt denn bitte auf so eine Spielgeschichte? Dem Drachen die Zähne putzen? Naja, wenn's für was gut ist... ;) Die Darstellung der Drachen und Helden und der witzige Spielaspekt  vermitteln den Eindruck, dass sich hier bewusst stark an "Drachen zähmen leicht gemacht" orientiert wurde. Den Kindern und Erwachsenen gefällt das Design, insofern gibt es daran nichts auszusetzen. Der Aufbau der Drachenhöhle muss unbedingt durch die Erwachsenen erfolgen, denn auch wenn die Höhle spielerisch nicht unbedingt benötigt wird, macht sie doch einen Teil der Optik aus und sollte nicht beschädigt werden. Dabei halte ich die Angabe "ab 6 Jahren" insgesamt für schwierig, da bis zum Zahlenraum von 20 addiert und dieser Zahlenrauch auch überblickt werden muss. Das kann für Schulanfänger noch schwer sein. Wiederum ist das ein Aspekt, der das Spiel für Familien durchaus interessant erscheinen lässt. Die Kinder müssen, um zu gewinnen, etwas rechnen. Und tun dies im Spielgeschehen, wenn es verstanden wurde, auch freiwillig.

 Dabei kommen auch erste taktische Überlegungen zum Tragen. Welcher meiner Recken wird wohl die größte Chance haben, durchzukommen? Die schnell gültige Regel: Die Kleinen schaffen es meist! Allerdings bringen sie eben auch nur wenige Punkte. Und Gesamtsieger ist nun einmal der, der die größte Gesamtpunktezahl am Ende besitzt.

Risiko-Abwägung ist für Kinder im Grundschulbereich noch schwierig. Das wiederum mögen Erwachsene. Der Zahlenraum der Drachen lässt einen gewissen Spielraum im Agieren zu, aber oft haben gerade in den ersten Spielen am Ende doch alle noch die höheren Zahlen auf der Hand. Erst nach und nach kommt das Verständnis, die Zahlen gut zu mischen und sich ein wenig an die Taktik der anderen Spieler anzupassen. Der einfache Mechanismus und die doch schon benötigten Fähigkeiten im Zahlenverständnis verursachen eine nicht unerhebliche Diskrepanz in der Zielgruppensuche. Nach den bisherigen Erfahrungen kann ich das Spiel aber gern all denen empfehlen, die ihren Sprösslingen spielerisch auf die Mathesprünge helfen wollen. Vorzugsweise in der Grundschule, was das spiel übrigens auch für Nachhilfelehrer interessant werden lässt.

Fazit: "Die Drachenzähne" ist ein Kinderspiel, das die Eltern anregen sollte, mit den Kindern auch mal spielerisch Mathe zu üben.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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