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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie (Karten, Würfel / Spielesammlung)
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Spieltrieb, in Kooperation mit Anspieler
Autoren: H. und W. Fuhr,
Till Meyer, Klaus-Peter Rudolph, Nicole Stiehl
Spieleranzahl: 2 bis 8
(je nach Spiel!)
Alter: verschieden, ab
ca. 8 Jahren (je nach Spiel!)
Spieldauer: unterschiedlich

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     

 

 
Die Box
 
Sieben Spiele aus dem Hut gezaubert
Gleich mehrere Autoren zeichnen sich verantwortlich für diese moderne kleine Spielesammlung für die ganze Familie, die gleich sieben Ideen beinhaltet.
 
     

"Die Box" enthält folgende sieben kleine Spiele:

Ganz nach Plan (Kartenspiel, 3-4 Spieler)
Jeder Spieler muss versuchen, als erster alle Karten von der Hand loszuwerden. Dazu zieht jeder Spieler 5 Karten. Ein Startspieler wird ermittelt und spielt die erste Karte von der Hand. Deren Akton muss ausgeführt werden - Karten tauschen, Plätze wechseln, Richtungswechsel, nachziehen...  Hat nach dem Ausführen einer Karte ein Spieler keine Handkarten mehr, so gewinnt er das Spiel.



 
Schlauraff (Würfelspiel, 2-4 Spieler)
Das Spiel wird nach Vorgabe aufgebaut. Je nach Spielerzahl werden mehr oder weniger Spalten mit jeweils 5 zufälligen Chips ausgelegt. Der Startspieler beginnt und würfelt die 6 Würfel. Er muss nun in der rechten Spalte - oben beginnend - die Zahlen der Chips mit Würfeln genau erreichen. Benutzt er mehr als einen Würfel, um genau die Zahl zu erreichen, so darf er einen dieser Würfel verwenden, um die nächste darunter liegende Zahl auch zu erfüllen. Wichtig ist, dass der Spieler immer mindestens einen Würfel seines Wurfes seinem nächsten Aufgabenchip zuweist. Danach würfelt er die verbleibenden Würfel neu usw.  Schafft es ein Spieler, alle Chips der Spalte zu bekommen, ist der nächste Spieler an der Reihe. Schafft er es nicht, so werden die übrigen Chips in der nächsten Spalte unten angelegt. Jeder Spieler ist gleich oft an der Reihe, da jeder die gleiche Anzahl an Spalten besitzt. Der Spieler mit den meisten Chips gewinnt das Spiel.

 
 
Raufer (Kartenspiel, 3-4 Spieler)
Je nach Spieleranzahl werden Karten verteilt und ein Nachziehstapel gebildet. Es gibt 20 Karten mit dem Wert von 1 bis 20. Das Ziel des Spieles ist es, seine letzte Karte abzulegen oder der einzige zu sein, der noch bewegungsfähig im Spiel (Treppenhaus) ist. Ein Startspieler wird bestimmt, und dieser Spieler legt eine Karte ab und gibt seinem linken Nachbarn den Befehl "Rauf" oder "Runter" (= Höher oder Tiefer).  Kann der Nächste eine Karte passend ablegen, so macht er dies und gibt wiederum seinem linken Nachbarn ein Kommando. Kann ein Spieler keine Karte legen, so zieht er eine vom Stapel und legt sie verdeckt vor sich ab. Das Kommando geht an den nächsten Spieler, solange, bis ein Spieler den Auftrag erfüllen kann. Geht das Kommando aber eine Runde bis zum ursprünglichen Auftraggeber, so bekommt dieser alle Karten, die verdeckt vor den Spielern liegen. Kann aber ein Spieler vorher das Kommando ausführen, so nimmt jeder, der eine verdeckte Karte vor sich liegen hat, diese auf seine Hand. Ist der Nachziehstapel aufgebraucht und ein Spieler kann einen Befehl nicht befolgen, so scheidet dieser aus.

 
 
Nussknacker (Kartenspiel, 2-4 Spieler)
Ein Deduktionsspiel in 2 Schwierigkeitsgraden:  12 Karten (2x Wert 1-6) oder 16 Karten (2x Wert 1-8). Sieger des Spieles ist, wer als erster fünf Punkte bekommt. Alle Karten werden gemischt, und eine Karte wird verdeckt aussortiert. Alle anderen Karten werden gleichmäßig verteilt. Der Spieler, der am wenigsten Karten besitzt, beginnt das Spiel. Bei "Nussknacker" fragt man nach Zahlen. Zahlen sind eine einzelne Karte oder die Summe aus Karten. Wenn ich einen Spieler nach einer Zahl frage, so muss ich selber diese Zahl oder eine Kombination, die diese Zahl ergibt, auf der Hand haben. Nickt der gefragte Spieler bei der gefragten Zahl, werden die entsprechenden Karten verdeckt ausgetauscht. Der nächste Spieler im Uhrzeigersinn ist nun an der Reihe. Zu jedem Zeitpunkt im Spiel dürfen die Spieler einen Verdacht äußern, welche die geheime Karte ist. Die Runde endet dann. Ist es die genannte Karte, so bekommt dieser Spieler einen Punkt. Lag er jedoch falsch, so bekommen alle anderen Spieler einen Punkt.

 
 
Schollenschubser (Karten-/Würfelspiel, 2-4 Spieler)
"Schollenschubser" wird nach den Regeln aufgebaut und kann dann gestartet werden. Forscher müssen über Eisschollen einen Weg finden und sich auf das Schiff in Sicherheit bringen. Der Spieler, der als erster sein komplettes Team in Sicherheit gebracht hat, gewinnt das Spiel. Es wird im Uhrzeigersinn gespielt. Wenn ein Spieler an die Reihe kommt, so würfelt er als erstes die zwei Würfel. Bei einer 1, 2, 3 oder 4 darf er in dieser Spalte eine neue Eisscholle ins Spiel bringen, wenn die oberste Reihe frei ist, oder er darf eine Eisscholle in dieser Reihe um ein Feld nach Süden (unten) treiben lassen. Treibt eine Eisscholle gänzlich hinaus, werden alle Forscher auf dieser Eisscholle wieder an den Startpunkt gebracht und die Eisscholle in den Vorrat gelegt. Bei einer geworfenen 5 darf man sich eine Reihe aussuchen. Bei einer geworfenen 6 darf man eine Eisscholle tauen lassen. Man verkleinert seine Fläche um 1 Feld. Auf der Rückseite oder aus dem Vorrat nimmt man ggf. die brauchbare Eisscholle. Forscher, die dabei leider ins Wasser fallen, werden an den Startpunkt zurückgebracht. Der Spieler, der die Eisscholle tauen gelassen hat, bestimmt, welcher Forscher ggf. keinen Platz auf der neuen Eisscholle bekommt.
 
Nach dem Würfelwurf eines Spielers kommt die Bewegungsphase. Dieser Spieler darf vom Startfeld aus einen eigenen Forscher als erstes eine A-Feld-Eisscholle betreten. Danach darf sich jeder andere Forscher um 1 Eisscholle waagrecht oder senkrecht bewegen. Kommt bei einem Spieler der letzte Forscher auf das rettende Schiff, endet das Spiel.

 
 
Misd (Reaktions-Kartenspiel, 2-8 Spieler)
Es werden für das einfache "Misd"-Reaktionsspiel nur die 10 Symbolkombinationskarten benötigt. Sie sind beidseitig bedruckt. Ein Spieler deckt eine Karte auf, und es muss so schnell wie möglich herausgefunden werden, welche Farbe und welches Symbol nicht vorhanden ist. Liegt dieser Spieler, der durch Rufen auf sich aufmerksam gemacht hat, richtig, so bekommt er einen Punkt.
 
In der verschärften Version liegen mehrere Symbolkarten offen (bis zu 10) und es wird durch Aufdecken einer Farbe und einer Form die entsprechende Karte gesucht.
 
 

Bauab (Taktik-Kartenspiel, 2 Spieler)
Als Bauunternehmer versucht man bei diesem Taktikspiel, den größten Kuchen in einem Stadtviertel zu bekommen. Man sichert sich Baugrundstücke oder errichtet Parks. Der Spielplan ist variabel und wird durch die Bauplatzkarten aufgebaut. Jeder Spieler bekommt einen Satz Spielmarken, und die Parkchips werden an die Seite gelegt. "X" sind Options-Chips, Chips mit den Zahlen sind Planungs-Chips. Options-Chips werden genauso gespielt wie Planungschips, sie sind aber keine Punkte Wert. Abwechselnd legen die Spieler nun ihre Chips auf den Spielplan. Dabei muss die Nachbarschaftsregel beachtet werden: Es darf kein Zahlenwert gleicher Sorte waagrecht / senkrecht nebeneinander liegen. Die unbesetzte Baukarte, die neben einer Baukarte mit einem Chip liegt, nennt man Freiheit. Wird durch das Legen eines Chips einem gegnerischen Spieler die letzte Freiheit von einem oder mehreren Chips genommen, so wandern diese Chips in den Besitz des Anderen über. Die Chips zählen als Siegpunkte am Ende des Spiels.



Zusätzlich darf dieser dieser Spieler in seinem nächsten Zug keinen eigenen Chip auf ein Feld legen, auf dem er gerade einen Verlust zu verzeichnen hatte. Er darf das Feld nur durch einen Parkchip besetzen. Parkchips bleiben bis zum Spielende an ihrem Ort liegen. Das Spielende ist erreicht, wenn kein Spieler mehr Chips legen kann. Nun zählt jeder Spieler seine erbeuteten und die eigenen Planungs-Chips, die sich noch auf dem Spielfeld befinden, als Summe zusammen. Der Spieler, der am meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel. [cl]

Hinweis: "Die Box" kann beim Verlag online bestellt werden. > Zum Shop
 
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PLUS:
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viel Auswahl
kurzweilig v.a. für Familien
   und Gelegenheitsspieler
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MINUS:
nicht jedes Spiel eignet
   sich für jeden Spieler
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Carsten: Hey, gleich sieben Spiele in einer Box. Klasse! Da ist für jeden etwas dabei, und die normale Spielesammlung mit "Mensch, ärgere dich nicht" und "Halma" darf getrost zuhause bleiben.  Meine Favoriten in der "Box"sind die Spiele "Nussknacker" und "Schlauraff".  "Schollenschubser" kann man sehr einfach spielen oder auch sehr taktisch. Wenn alle Spieler mit taktischer Härte spielen, dauert mir dieses Spielzu lang, wobei aber generell die Idee klasse ist. Mit den anderen Spielen werde ich nicht so warm, kann aber Erkennen, dass sie eine Berechtigung haben und auch Fans haben werden.

Ich habe "Die Box" einer befreundeten Familie mit Kindern mitgegeben und sie fanden es toll, viele unterschiedliche Spiele in einer Schachtel zu haben. Diese Box nimmt wenig Platz weg und wenn man ein Spiel gespielt hat, wird auch schnell noch ein zweites anderes gemacht. Bei "Ganz nach Plan" kam in der Testfamilie die Kritik auf, dass zu wenig Karten da sein würden. Das Spiel hat den Kindern Spaß gemacht, aber das Spiel ist schnell zu Ende und für weitere Partien passiert zu wenig Neues oder Überraschendes. Da wären 10 bis 20 weitere Karten echt schön gewesen. "Schlauraff" war auch das Familien-Highlight.

Ich möchte jetzt nicht auf jede einzelne Spielidee genauer eingehen, sondern für "die Box" im Allgemeinen sprechen. Es werden viele Genre abgedeckt: Deduktion (Nussknacker) , Reaktion (Misd), Spaß (Ganz nach Plan), Bluff (Raufer), Strategie/Taktik (Bauab) und Würfeln/Taktik (Schlauraff und Schollenschubsen); des Weiteren sind für verschiedene Spielerzahlen von 2 bis 8 Spielern passende Spiele dabei. "Die Box" ist, so glaube ich, für Familien, die Kinder haben, und auch für Wenig- und Gelegenheitsspieler und mal gerne ein spaßiges oder taktisches Spielchen machen, super geeignet. Platztechnisch kann man die Spielesammlung gut verstauen und immer mal schnell hervorholen. Zudem stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis: 18 Euro für 7 Spiele  - das sind weniger als 3 Euro pro Spiel. Ich gebe speziell für spielbegeisterte Familien eine Kaufempfehlung und im Gesamten 7 Kultpunkte.

Hinweis: "Die Box" kann direkt beim Spieltrieb-Verlag online bestellt werden. > Zum Shop

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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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