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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Krimi-Küche
Autor:
Spieleranzahl: 8
Alter: ab 16 Jahren
Spieldauer: 3-4 h

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Die Allianz der Unterwelt
 
Wer hat den Schurken die Suppe versalzen?
Finde den Mörder...beim Abendessen!
 

     

So funktioniert's:
Der Gastgeber lädt die Gäste mit der beiliegenden Einladung ein und lässt sich was Leckeres zum Essen einfallen. Am besten…Vorspeise…Hauptspeise …und Dessert. In unserem Fall treffen sich die Schurken der ganzen Welt … also steht auch das ganze kulinarische Spektrum der Welt zur Verfügung. Die Einladungen enthalten die wichtigsten Informationen zum Abend, d.h. eine Rollenbeschreibung mit Steckbrief und Kleidungsstil der jeweiligen Person. Der Gastgeber liest sich zudem die Spielregel durch. Sind alle Gäste, im passenden Outfit eingetroffen, werden die eigenetlichen Rollenhefte ausgeteilt und gelesen. Dann beginnt das Spiel. Je mehr die Spieler ihren Rollen treu bleiben und sich mit Sprache, Verhalten und Besonderheiten darauf einlassen, desto mehr Spielspaß ist garantiert.

Während der Spielrunden unterhalten sich die Spieler nun, stellen Fragen, beantworten Fragen…aber natürlich gibt jeder seine Informationen nur gefragt preis. Wer weiß was? …ist die große Frage, die hinter allem steht. Zwischendurch werden die verschiedenen Menü-Bestandteile serviert. Das Gespräch setzt sich fort. Alle Gefragten müssen korrekt oder innerhalb ihres Regelwerkes antworten. Lügen darf nur der Mörder. Runde um Runde kommen zudem durch das Spiel neue Informationen zu Tage, die teilweise vorher schon einzelnen Spielern bekannt waren, allerdings wohlweislich verschwiegen (nicht gelogen) wurden, um den Verdacht nicht auf sich zu lenken. Upps…da war´s dann abr doch raus: „Was, Du hast…mit dem…?“

Das Äußern von Vermutungen, das offene Ansprechen von Unklarheiten, sprich klare Kommunikation ist von Nöten. Der Rundenverlauf bleibt klar. Erstens stellen sich alle Charaktere vor und hält die Informationen über verdächtige Einzelheiten im eigenen Lebenslauf zurück. Die zweite Runde beginnt der Spieler mit dem entsprechenden Vermerk im Heft. Auch hier folgt rege Diskussion. Die dritte Runde gilt als Sonderrunde. Hier kommt ein weiterer Briefumschlag mit einer Information ins Spiel, die sich der ausgewählte (Verdächtigste) Spieler selbst auswählen darf. Ausgewählt wird der Spieler durch eine Verdächtigungsrunde. Die vierte Runde wird erneut durch einen Spieler mit Vermerk im Heft begonnen. Nach der fünften Runde kommt es zum Finale, bei dem die einzelnen Spieler ihre persönlichen Informationen zusammenfassen und ihre Vermutung zum Täter, dessen Motiv und den Tathergang aussprechen. Der Charakter mit den meisten Verdächtigungen wird beschuldigt. Dann wird die Auflösung vorgelesen…und …richtig vermutet?

Es gewinnt der Täter, wenn er nicht am meisten verdächtigt wurde oder die Spieler, die den wahren Täter korrekt erkannten.
Viel Spaß [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ungewöhnliche Spielgeschichte
ENDE
  MINUS:
MINUS:
ungünstige Wahl für den Ort der „Sie sind der Mörder“ Ansage…direkt gegenüber der Karte
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Die Allianz der Unterwelt – Die versalzene Suppe beim Abendessen
Wer nie ein schlechtes Krimi-Spiel spielte, kann nicht einschätzen, was ein Gutes ist! Viele Spiele dieses Genres sind mittlerweile durchdacht und unterscheiden sich vorwiegend im Thema und spielerischen Einzelheiten. Und bisher hatten wir tatsächlich nur selten Spiele, die schlimme Fehler aufwiesen. Ein Erlebnis dieser unschönen Art hatten wir vor einiger Zeit mit einem gekauften Exemplar dieser Gattung für viele Spieler.
Doch nun zur Allianz der Unterwelt, die von außergewöhnlichen Karikaturen bevölkert wird. Man beachte dabei die 106-jährige Monique oder Herr Ken Guruh (man betrachte mal den Namen?). Jeder ist dabei auf eine ganz spezielle Art böse. Die Einladungen enthalten zum großen Teil einen Einführungstext, der dann auch im Rollenheft erscheint. Der Grundaufbau des Spieles unterscheidet sich nur durch Kleinigkeiten, wie z.B. die Zwischenrunde mit der Auswahl der Zusatz-Information. Diese ist innovativ, dass sich der vorlesende Spieler frei entscheiden kann. Was natürlich auch bedeutet, dass der Mörder eine andere Info wählt, als ein „braver“ Mitspieler. Allerdings wissen die anderen natürlich nicht, was verschwiegen wird…was wiederum Raum für neue Spekulationen gibt?. Die Finalrunde wird offen gestaltet, wobei ich wieder darauf hinweise, vorher besser die Vermutungen des Namens verdeckt je Spieler zu notieren, damit nachträgliche Änderungen vermieden werden. Dabei spielt sich das Spiel rund ab, mit genügend Parallelen und vor allem passenden Verknüpfungen, die guten Raum für Fragen und Verdächtigen lassen. Fast jeder hat irgendwie entweder ein Motiv oder die Zeit…oder die Möglichkeiten. Da heißt es gut ermitteln, wobei „das“ Täter gut aufpassen muss, sich im Laufe des Spieles nicht zu verraten. Anfangs irritierend ist auch der scheinbare Spielleiterwechsel während der verschiedenen Runden. Etwas weniger durchdacht ist das Material. So befindet sich die Aussage „Täter oder nicht“ direkt gegenüber dem Lageplan und wird beim Nachschlagen oft unbeabsichtigt aufgedeckt, so dass der Nachbar mit ein wenig Glück die Information erfassen kann. Hier half es in unserer Gruppe, die Seite bei allen nach innen zu falten. Außerdem sind in den verschiedenen Einladungen Textfehler die „das“ Täter betreffen und vermutlich beim „copy & paste“ entstanden sind. Die detaillierte Kleidungsbeschreibung wurde als sehr angenehm empfunden und verursacht beim ersten Anblick allerhand Spaß. Insgesamt sorgt die ungewöhnliche Wahl der Charakter auch nach dem Spiel noch für schöne Gespräche.
Fazit: Die Allianz der Unterwelt ist trotz des eher seichten und zum Schmunzeln anregenden Themas ein wirklich gutes Krimi-Dinner für Freunde dieses Genres, das sich vor allem durch die schrägen Charaktere von anderen Spielen abgrenzt.

 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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