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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: HDNTD /
WinGo Games
Autor:
Luca Kling
Spieleranzahl:
2 bis 5
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer:
ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Dead Cat
A Quantum Physics Card Game
...

Wie lange lebt Schrödingers Katze?
"Dead Cat" transportiert das Gedankenexperiment Schrödingers in ein schnelles Bluff-Kartenspiel.
 
 
Dem Spiel liegen 25 Karten (20 lebende Katzen, 5 tote Katzen) bei. Außerdem 5 Würfel und 15 Holzwürfelchen. Ziel des Spieles ist es, Aussagen zu treffen, nach wie vielen Tagen die Katze gestorben ist. Dabei müssen zunächst die Karten an die Spielerzahl angepasst werden, z.B. bei 2 Spielern werden 8 lebende Katzen und 2 tote Katzen benötigt. Die verwendeten Karten werden gut gemischt, davon werden verdeckt so viele Karten entfernt wie Spieler mitspielen… also in unserem Beispiel 2. Jeder Spieler nimmt sich einen Würfel und dreht ihn so, dass auf seiner Oberseite eine 1 zu sehen ist. Die Holzwürfelchen bleiben erst einmal im Vorrat. Ziel ist es, vier davon im Laufe der Runden zu erringen.



Dann beginnt das Spiel. Wer an der Reihe ist, darf eine von zwei Möglichkeiten wählen:
- Er darf entweder die oberste Karte verdeckt anschauen, die Karte auf dem Ablagestapel (Zeitstapel) platzieren und den Würfel auf eine beliebige Zahl drehen. Es muss gedreht werden. Mit dem Drehen schätzt der Spieler ein, wie viele "Karten" vergangen sind, bis eine rote (tote) Katze kommt.
- Oder der Spieler verkündet den Tod der Katze - "Dead Cat". Dann wird der Zeitstapel (Ablage) Karte für Karte aufgedeckt. Eine blaue Katze lebt noch. Sobald eine rote, tote aufgedeckt wird, werden alle vorherigen (inkl. rote) Karten gezählt. Dann vergleichen alle Spieler die auf ihrem Würfel eingestellte Zahl.



Wertung:
- Keine tote Katze wurde aufgedeckt: Die höchste sichtbare Würfelzahl gewinnt. Deren Besitzer erhält einen Holzwürfel. Sollten zwei Spieler den höchsten Wert haben, erhält den Würfel derjenige, der den Tod angesagt hat. Ansonsten beide.
- Die erste tote aufgedeckte Katze beendet das Zählen. Den Würfel erhält derjenige, dessen Würfelzahl am nächsten an der gezählten Zahl liegt. Sollte dies mehrere Spieler betreffen, erhält den Holzwürfel der Spieler, der "Dead Cat" angesagt hat.

Sollte der Stapel leer sein, wird ebenfalls eine Wertung ausgelöst. Nach der Wertung wird jeweils eine neue Runde gespielt. Sobald ein Spieler sein viertes Holzwürfelchen gewonnen haben, gewinnt dieser Spieler. [go]
 
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PLUS:
interessante Umsetzung
   eines spannenden Themas
ENDE
  MINUS:
MINUS:
auf Dauer wenig Spielspannung
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Schrödingers Katze als Spiel? Was, Du kennst Schrödingers Katze nicht? Diese Frage kommt in nahezu jeder ersten Spielrunde auf. Irgendjemanden trifft's immer. Er hat weder "Big Bang Theory" geschaut, noch sonst sich mit dem Thema beschäftigt. Hinter diesem Synonym verbirgt sich dabei eine recht einfache philosophisch-physikalische Überlegung aus dem Jahr 1935 zum Thema Quantenmechanik. Erwin Schrödinger macht ein Gedankenexperiment, indem er eine Katze zusammen mit einer Waffe mit Zufallsauslöser in eine Kiste steckt - wie gesagt: IN GEDANKEN! Solange die Kiste geschlossen ist, stellt sich also die Frage: Lebt die Katze noch oder nicht? Jetzt ein Gegengedanke: irgendwie ist sie gleichzeitig beides, also tot und lebendig zu jeweils 50%. Die Quantenmechanik sagt nun folgendes: Solange nicht gemessen (also nachgeschaut) wird, ist in einem unbekannten System alles möglich.

Und das Spiel? Es bezieht sich auf den Augenblick des Öffnens der Kiste. Jeder Spieler darf sich entweder entscheiden, in die Kiste zu schauen (also eine Karte verdeckt betrachten) und eine Einschätzung abzugeben, wo sich die letzte rote (tote) Katze befindet, oder er darf seine Einschätzung akzeptieren und der Katze den Tod bescheinigen. Je mehr Spieler mitspielen, desto weniger Einfluss hat der Spieler auf den tatsächlichen Zustand der Katze. Allerdings ist es möglich, Voraussagen zu treffen. Decke ich also eine tote Katze auf, weiß ich das zwar, kann aber lediglich darauf reagieren, indem ich meine Vermutung anpasse. Mache ich das so, dass meine Mitspieler es nicht merken, kann ich die Zahl der Mitspieler auf meinem Würfel verewigen. Andererseits zeige ich so, dass ich was weiß, was die anderen zu einigen Überlegungen treibt: Der weiß was… hat also eine tote Katze gesehen… wie hoch ist meine Zahl…? Passt der Spieler, sage ich den Tod der Katze an. Passt er nicht, muss ich korrigieren… also aufdecken. So geht das Spiel reihum.

Die Kartenverhältnisse zwischen tot und lebendig sind immer ähnlich und an die jeweiligen Spielerzahlen angepasst. Die Spielgruppen reagieren fast alle gleich. Der erste Kontakt wird mit relativer Begeisterung oder völligem Unverständnis aufgenommen. Nachdem das Spiel verstanden wurde, sind es vor allem die Fans des Gedankenexperiments, die dem kurzen Spiel längerfristig etwas abgewinnen können. Nach einer Weile zeigt sich das Spiel als das, was es ist: ein kleines Bluff-Spiel. Nicht mehr und nicht weniger. Es kann tatsächlich Spaß machen, eben mal zwischendurch, und es kann neugierig auf Schrödingers Katze machen. Langfristig aber verlor das Spiel dann jedoch seinen Reiz in vielen Testgruppen.

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

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