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Spiel-Fakten:

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Genre: Wissen, Schätzen
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Game Factory
Autoren:
Arno Steinwender,
Christoph Puhl
Spieleranzahl:
2 bis 6
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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Das Maß aller Dinge
...

Pommes für mehr Vitamin C?
300 kuriose Schätzfragen warten auf bis zu sechs Spieler, die umso schneller ans Ziel gelangen, je risikofreudiger sie ihre Schätzleisten einsetzen. Und nicht selten werden sie dann von der tatsächlichen Antwort überrascht ...

 

Der jeweils aktive Spieler liest eine Frage laut vor. Wichtig: niemand darf die Rückseite der Karte sehen!

Die Spieler legen reihum jeweils eine ihrer drei Schätzleisten (es gibt sie jeweils in drei unterschiedlichen Längen) auf den Spielplan mit der Blanko-Skala, deren Werte-Zuordnung jeweils auf der Fragekarte vorgegeben wird.

Haben alle Spieler ihre Schätzleiste gelegt, wird die Karte umgedreht und an die richtige Stelle des Spielplans angelegt (deckungsgleich mit der jeweiligen Illustration). Der Pfeil zeigt auf den korrekten Wert der Skala, außerdem wird die Lösung auch noch einmal auf der Karte genauer erklärt.

Wer mit seiner Leiste einen Bereich abdeckt, in dem sich der Lösungspfeil befindet, erhält Punkte, und zwar so viele, wie die platzierte eigene Leiste Markierungen hat (2 bis 5). Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, mit einer längeren Leiste den Lösungsbereich zu treffen, natürlich größer - dementsprechend gibt es aber auch weniger Punkte. Wer seine kleinste Leiste legt, geht das höchste Risiko ein, kann aber bei einer korrekten Position auch gleich 5 Punkte kassieren!

Die Punkte werden auf dem Maßband jedes Spielers festgehalten. Wer zuerst 15 Punkte sammeln konnte, gewinnt, wobei man die Punktezahl natürlich variieren kann. [ih]

 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
simple Regeln
gelungener Mechanismus
kuriose Fragen mit Aha-Effekt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Schätzspiele gibt es bereits einige
300 Fragen begrenzen den
   Langzeitspielreiz
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Wie es wirklich mittlerweile Hunderte Quizspiele auf dem Brettspielmarkt gibt, so gibt es auch bereits eine Vielzahl von Schätzspielen. "Das Maß aller Dinge" ist ein solches Schätzspiel. Es kommt mit extrem simplen Regeln daher, sodass ein sofortiges Losspielen möglich ist.

Der Mechanismus mit den verschieden großen Schätzleisten, die unterschiedlich viele Punkte bringen, kennen wir dabei z.B. aus dem 90er-Jahre-Spiel "Das waren Zeiten". Nun konzentriert sich "Das Maß aller Dinge" aber nicht auf Jahreszahlen, sondern deckt eine breite Palette an Themen ab. 300 solcher Fragen liegen dem Spiel bei. Bei einer durchschnittlichen Fragen-Anzahl von ca. 10 Fragen pro Partie reicht das Material also für rund 30 Spielrunden ohne Wiederholung. Das geht in Ordnung, wenngleich sich Fans von Spielen dieser Art dann doch auf Dauer noch mehr Fragen wünschen würden. Einmal durchgespielt, erinnert man sich dann doch oft an die Lösungen. Das liegt vor allem daran, dass die Fragen größtenteils der Rubrik "kurios" zugeordnet werden können. Genau hier liegt auch der Reiz dieses Spiels. Es sind Fragen, die man nicht täglich in Quizshows gestellt bekommt - und fast immer endet die Auflösung, die übrigens auch technisch raffiniert gelöst wurde, indem man die Karte einfach auf den richtigen Teil der Illustration des Spielplans legt, mit einem großen "Aaaaah" und "Oooooh" der Mitspieler.

Habt ihr euch zum Beispiel schon einmal gefragt, wie viele Gramm Pommes ihr essen müsset, um euren täglichen Vitamin C-Bedarf zu decken? Oder wann ein Faultier am Ziel einer 10 km-Rennstrecke ankommmt, für die ein Koala eine Stunde benötigt? Nein? Ich auch nicht. Aber die Neugierde auf die Antwort war bei mir bei so ziemlich jeder Frage sofort geweckt. Und nein, Antworten gibt es hier nicht! Dazu solltet ihr dann schon das Spiel spielen! ;)

"Das Maß aller Dinge" erfindet das Rad der Schätzspiele nicht neu und reduziert die Spielmechanismen auf das Nötigste, ohne dabei aber ins Banale zu driften. Die Auswahl der eigenen Schätzleiste bei jeder neuen Frage stellt die Spieler stets vor die Entscheidung, lieber auf Sicherheit zu spielen oder einfach mal dem eigenen Wissen (oder zumindest der eigenen Intuition) zu vertrauen und die kürzeste aller Leisten zu legen, um im besten Fall die Höchstpunktezahl abzugreifen - eben mit dem Risiko, in einer Runde auch mal völlig leer auszugehen.

Das Spiel ist schnell gespielt, unter 20 Minuten Spielzeit sind bei einem durchschnittlichen Allgemeinwissen der Spieler die Regel. Theoretisch kann so eine Partie schon nach 3 Fragen vorbei sind, aber dann schiebt man halt schnell eine Revanche nach. Und das Beste: Da es keine Quizfragen sind, die ein Einzelner für sich beantworten muss, gibt es auch nicht die Gefahr, dass Spieler, die weniger gern ihr (Nicht-)Wissen offenbaren, bloßgestellt werden. Letztlich lässt sich das Spiel auch ausschließlich durch Raten bestreiten, sodass hier niemand ausgegrenzt wird.

Fans des Genres möchte ich "Das Maß aller Dinge" auf jeden Fall empfehlen. Das Schätzen und Legen der Skalen ist interessant und spannend, vor allem, wenn man Quiz-affin ist oder sich für skurrile Fakten interessiert. Empfehlung meinerseits, verbunden mit dem Wunsch an Autoren und Verlag, auf lange Sicht Zusatzkarten nachzuschieben! Die hätte sich das Spiel auf jeden Fall verdient, denn es hat in seiner simplen Art das Zeug zum Evergreen!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende


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